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Bedburg-Hau
SPD Bedburg-Hau ist gegen Sparvorschläge

Bedburg-Hau. Die Bedburg-Hauer Sozialdemokraten kritisieren die von der Verwaltung vorgelegten Sparliste. "Viele der aufgeführten Kürzungen halten wir für nicht für zielführend", sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Wilhelm van Beek. Von Marc Cattelaens

Die Erstellung der Sparliste war von der CDU-Fraktion beantragt worden. In der Aufstellung macht die Verwaltung der Politik Vorschläge, wie - angesichts der angespannten Haushaltslage - die Ausgaben der Gemeinde verringert werden können. Aufgelistet werden die Streichung der Schulsozialarbeit und der Verzicht auf die Übernahme des Eigenanteils der Eltern von Grundschulkindern für das "SchokoTicket". Zur Diskussion gestellt wird die Schließung der Grundschulen in Hasselt und Hau. Ein Vorschlag lautet, die Aufwendungen für die Straßenreinigung nach dem Tulpensonntagszug und für den Rathaussturm einzustellen. Zuschüsse für Vereine wie das Theater mini-art, das Kunstlabor "ArToll" und die Sportvereine werden in Frage gestellt. Auch das Hallenbad steht auf der Sparliste.

"Wie immer die Ratsmehrheit aus CDU/Grüne auch entscheiden wird, die SPD wird beispielsweise einer Streichung der Schulsozialarbeit, der Schokoticketbefreiung der Grundschüler und der Mittel für die Martinsumzüge nicht zustimmen. Eine Schließung des Johannes-Kindergartens sowie der Jugendfreizeiteinrichtung Lupe ist ebenso völlig indiskutabel", erklärt Sozialdemokrat Klaus Brandt. SPD-Ratsfrau Karin Wilhelm ergänzt: "Auch eine Hallenbadschließung ist, solange die Besucherzahlen den Bedarf bestätigen, kein Thema. Zumal gerade bekannt wurde, dass das Hallenbad mit über 84.000 Besuchern neue Rekordzahlen vorweisen kann." Es sei vorhersehbar gewesen, "dass die Sparliste nur unzureichendes realistisches Sparpotential bieten wird".

Quelle: RP
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