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Reitsport
Aktive und Besucher loben die Wohlfühlatmosphäre

Kleve. Barbara Wieler ist Vorsitzende des Reitervereins "von Seydlitz" Uedem, der am vergangenen Wochende auf dem Maashof der Familie Wirtz sein zweittägiges Reit- und Springturnier ausgetragen hatte. Die Vereinschefin zeigte sich mit dem Ablauf des Reiterfestes sehr zufrieden. "Die Grundlage dafür waren optimale Reitbedingungen und ein engagiertes Helfer- und Organisationsteam", sagte Wieler, die auch Bezug nahm auf die von Annette van Straalen bis in die letzte Ecke mit Blumenschmuck und Dekoration hergerichtete Reitanlage. "Aber auch die Helfer im Getränkewagen, am Imbisstand und im Kuchenzelt, die am Vormittag schon mit duftendem Kaffee und belegten Brötchen bereit standen, haben zu einem perfekten Turnier beigetragen", sagte Wieler. Die Lage jederzeit unter Kontrolle hatte zudem Michael Schroer vom Parkplatzdienst, der alle ankommenden Pkws und Anhängergespanne so auf die Wiesen sortierte, dass immer alle ihren Platz fanden. "Lkw habe ich sowieso direkt im Innenhof parken lassen, damit das Grünland nicht gänzlich zerfahren wird", sagte Schroer, der sich auch nach zwei Tagen Parkplatzdienst immer noch bestens gelaunt zeigte. Von Stephan Derks

Sportlich gesehen begann das Turnier mit dem Reiternachwuchs, der in den Dressurprüfungen der Klassen E und A, gefolgt von verschiedenen Reiterwettbewerben und der Führzügelklasse, an den Start ging. "Die Mähnen eingeflochten, Sättel und Stiefel gewienert, fieberten die jungen Reittalente ihrem teilweise ersten Auftritt entgegen", berichte Christiane Wirtz vom Maashof. Eltern, Großeltern, Freunde und Verwandte waren gekommen, um den Jüngsten die Daumen zu drücken. Die zeigten, was sie in den Reitstunden gelernt hatten. Konzentriert wurden die Hufschlagfiguren ausführt, wobei der Beifall von den Seiten die respektabel gezeigten Ritte belohnte.

Szenenwechsel hin zu den Springreitern, die in verschiedenen Prüfungen der Einstiegsklasse und auf A*-Niveau versuchten, ihre Vierbeiner fehlerfrei über die von Heinz Kleinbongartz erstellten Hindernisse zu lenken. Höhepunkte waren die Punktespringprüfung der Klasse L sowie der Springwettbewerb der Klasse L mit Siegerrunde. Zu sehen waren rasante Ritte, die den zahlreichen Zuschauern fachmännisch von Wolfgang Kösters kommentiert wurde. Einen Doppelerfolg errang Jacqueline van Baal vom Club der Pferdefreunde Goch, die im Sattel ihres Pferdes Nobody Knows beide Springen gewann.

Am Ende der Veranstaltung fand das Richterteam um Wiltrud Giesen-Rechmann anerkennende Worte in Richtung des Veranstalters, wobei Ähnliches auch von vielen Teilnehmern und den zahlreichen Zuschauern zu hören war. Immer wieder wurde die angenehme familiäre Turnieratmosphäre hervorhoben. "Wir haben uns sehr wohlgefühlt und sind im nächsten Jahr gerne wieder am Start", so deren einhellige Meinung.

Quelle: RP
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