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Lokalsport
Als Mannschaft gefordert

Lokalsport: Als Mannschaft gefordert
Die Elf des 1. FC Kleve hier vor dem Duell gegen den SV Burgaltendorf. Personelle Probleme gibt es bei den Rot-Blauen kaum, lediglich Stürmer Jannis Altgen ist noch verletzt. FOTO: Jürgen Venn
Kleve. Fußball-Landesliga: Drei Spiele in Folge hat der 1. FC Kleve nicht mehr gewonnen. Die Elf von Trainer Akpinar benötigt einen Sieg, um die Tabellenführung zu sichern. Sonntag, ab 15 Uhr, gastiert Arminia Klosterhardt am Bresserberg. Von Marten Overstegen

Der 1. FC Kleve empfängt am Sonntag DJK Arminia Klosterhardt, die sich aktuell im Tabellenmittelfeld auf Platz 10 befinden. Zehn Punkte trennen die Arminia aktuell vom Tabellenführer aus der Schwanenstadt.

Wenn man sich die beiden Teams, die im Stadion auf dem Bresserberg aufeinander treffen, etwas genauer ansieht, so fällt eine Gemeinsamkeit auf: Sowohl die Elf aus Klosterhardt, als auch die Klever haben seit drei Spieltagen nicht mehr gewonnen. Zuletzt verlor Arminia gegen den FSV Duisburg, spielte Unentschieden gegen Duisburger SV 1900 und PSV Wesel. Kleve holte gegen SV Sonsbeck und PSV Wesel jeweils einen Zähler. Zuvor verlor die Mannschaft von FC-Trainer Umut Akpinar das Spiel gegen Scherpenberg.

Was das Ziel betrifft, so lässt Akpinar keine Zweifel aufkommen: "Wir wollen natürlich gewinnen. Schließlich spielen wir zu Hause." Dennoch, unterschätzen wollen die Rot-Blauen den Gast nicht. "Die Arminia ist ein sehr guter Gegner. Ihre Mannschaft ist jung und laufstark. Es wird eine Herausforderung", sagt Akpinar.

Tatsächlich lag der Altersschnitt beim letzten Spiel der Gäste gegen Duisburg bei 22 Jahren. Zum Vergleich: Im Durchschnitt sind die Klever drei Jahre älter. In dieser Saison ist es Klosterhardt jedoch noch nicht gelungen, konstant gute Leistungen zu zeigen. Strake Vorstellungen wie gegen SV Hönnepel-Niedermörmter oder den SV Sonsbeck - wechseln sich mit mageren Auftritten ab. Welches Gesicht Klosterhardt Sonntag zeigt, sorgt demnach bei beiden Teams für Spannung.

Für Umut Akpinar sind die drei sieglosen Partien kein Grund, sich größere Sorgen zu machen. "Unsere Form hat keinen Knick bekommen. Wir haben teilweise auch unglücklich verloren." Die Analyse des FC-Trainers passt zu den sportlichen Leistungen der vergangenen Wochen. Unterirdisch schlecht spielte der 1. FC Kleve dabei nie. Was Akpinar erwartet: "Wir müssen wieder über 90 Minuten eine gute Leistung zeigen. Es muss unser Anspruch sein, immer ans Limit zu gehen. Dann werden wir uns gute Chancen auf drei Punkte haben", sagt Akpinar. Gegen Wesel war Kleve nicht von Beginn an hellwach: Früh lag die Mannschaft von Akpinar hinten. Das soll sich am Sonntag nicht wiederholen.

Noch ist der 1. FC Kleve punktgleich Tabellenführer vor SV Burgaltendorf und SV Scherpenberg. Nur das bessere Torverhältnis sorgt dafür, dass man weiterhin die Tabelle anführt. Akpinar wolle aber mit Blick auf die Tabelle keinen Druck aufbauen, da die Saison noch recht jung ist und keinen Grund zur Nervosität bietet: "Wir müssen auf uns schauen. Den Rest können wir ohnehin nicht beeinflussen. Auf die Tabelle schauen wir nicht."

Akpinar kann am Sonntag personell fast aus dem Vollen schöpfen, nur Stürmer Jannis Altgen fehlt weiterhin verletzungsbedingt. Die Klever bauen darauf, dass die Gemeinsamkeit nicht weiter besteht. Bei einem Unentschieden wären beide Teams vier Spiele ohne Sieg. Der achte Sieg wäre ein wichtiger für den 1. FC, um sich oben festzubeißen. Dafür erforderlich - wie immer im Fußball: eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Quelle: RP
 
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