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Tischtennis
Appeldorn muss Wunden lecken

Tischtennis: Appeldorn muss Wunden lecken
Concordia Goch verlor zuletzt in Broekhuysen mit 3:6. FOTO: Seybert
Kleve. Kreisliga A: Für Concordia Goch läuft es nicht rund. Alle Spiele beginnen am Sonntag um 15 Uhr. Von Marcel Schlack und Roland Baumann

SG Kessel/Ho.-Ha. - TSV Weeze. Beim Heimspiel am letzten Sonntag gegen Wissel vermisste TSV-Trainer Marcel Zalewski eine hohe Laufbereitschaft und das nötige Tempo im Spiel seiner Mannschaft. "Genau gegen solche Gegner wie Kessel/Ho.-Ha. müssen wir diese Punkte zwingend wieder abrufen. Wenn wir das tun, wird es der Aufsteiger auch schwer gegen uns haben", fordert Zalewski eine Leistungssteigerung von seiner Elf. Auf der Gegenseite kann die Spielgemeinschaft gegen den TSV nur gewinnen, denn schließlich wäre alles andere als ein Weezer-Sieg eine Überraschung.

Sturm Wissel - Uedemer SV. Die Jungspunde des Uedemer SV haben noch die 1:6-Schlappe gegen Wetten zu verdauen. "Wir müssen ganz viel Geduld haben. Da fehlt jede Menge Erfahrung", verweist Uedems Obmann Pele van Aerssen auf das sehr junge Durchschnittsalter des USV. Erschwerend zur aktuellen tabellarischen Situation des USV kommt hinzu, dass Trainer Martin van Hall weiter auf den verletzten Christopher Paeßens verzichten muss. Tabellarisch gesehen steht auch der BV Sturm nicht allzu gut dar. "Wir stehen auch irgendwie unter Druck, aber auf Uedemer Seite ist dieser noch größer", betont Wissels Trainer Martin Würzler.

Union Wetten - SV Straelen II. Erleichterung machte sich breit im Lager der Union nach den ersten Punkten der Saison. "Wir wollen den Schwung mitnehmen", blickte Coach Timo Pastoors auf das nächste Match gegen Straelen, bei dem er selbst urlaubsbedingt nicht dabei sein wird. "Straelen ist klar in der Favoritenrolle", gibt sich Pastoors zurückhaltend. Auch wenn die Straelener Reserve bisher einen guten Eindruck hinterließ, ist bei den Blumenstädter noch nicht alles Gold was glänzt. "Wir müssen schauen, dass wir hinten stabiler sind. Wir wollen dahin kommen, dass wir die Spiele auch mal 1:0 oder 2:0 für uns entscheiden", sagt SVS-Trainer Danny Thönes. Genau damit wollen die Straelener in Wetten beginnen.

SV Bedburg-Hau - SV Rindern. Nach dem 8:0-Schützenfest mahnt Rinderns Trainer Joris Ernst zur Bescheidenheit. "Kein Grund, um abzuheben", betont Rinderns Trainer Joris Ernst. Unlängst hat Ernst den Fokus schon auf das nächste Spiel gerichtet: "Wir fangen wieder bei 0:0 an." Dennoch machte Ernst keinen Hehl daraus, dass die "Zebras" beim Aufsteiger den nächsten Dreier einfahren und in der Tabelle weiter klettern wollen. Voraussichtlich sind bei den Gästen erstmals alle Mann an Bord. Als klarer Underdog hat die Spielvereinigung Bedburg-Hau gegen die Rinderner Nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen.

DJK Appeldorn - Sportfreunde Broekhuysen. Wunden lecken war in den letzten Tagen in Appeldorn angesagt, denn die 0:7-Klatsche von Twisteden musste verpackt werden. Mit nur einem Zähler aus drei Spielen stehen die Grün-Weißen da, wo sie nicht stehen wollten, nämlich mit dem Rücken zur Wand. Der rotgesperrte Marvin Tenhaft wird den Gastgebern fehlen. Die Gäste durften am vergangenen Sonntag ihren ersten Sieg feiern. "Acht Gegentore in drei Spielen sind nicht unser Anspruch", hat Spielertrainer Sebastian Clarke im Defensivbereich Handlungsbedarf erkannt. Leon Peun fehlt verletzungsbedingt und für Marcel Thyssen kommt ein Einsatz noch zu früh.

Concordia Goch - Grün-Weiß Vernum. Es läuft derzeit nicht rund bei der Concordia, wie zwei Niederlagen in Folge belegen. "Auch wenn es gegen Vernum nicht einfacher wird, müssen wir so langsam wieder punkten" weiß Gochs Spielertrainer Stephan Gregor. Verzichten müssen die Grünen auf Michael Pietersma, der am vergangenen Wochenende verletzt ausgewechselt werden musste. Vernum hingegen steht nach drei Spieltag in der Tabelle blendend dar. "Wir müssen so weitermachen wie bisher. Dann werden wir aus Goch was mitnehmen", sagt Vernums-Trainer Sascha Heigl, der die Gocher zuletzt beobachten konnte. Dementsprechend gut wird er seine Elf auf den nächsten Gegner einstellen. "Wir wissen was auf uns zu kommt", stellt Heigl klar.

Viktoria Winnekendonk - Arminia Kapellen. Schon unmittelbar nach dem Heimsieg gegen Kessel/Ho.-Ha. am letzten Wochenende drehte sich bei den Arminen alles um das Spiel gegen Winnekendonk.

"Ich kann mir vorstellen, dass es dort richtig knistern wird. Denn mein ganzes Team freut sich auf das Duell", sagt Kapellens Trainer Mario Kanopa. Abzuwarten bleibt, ob die Arminia als erstes Team der Viktoria eine Niederlage beibringen kann.

"Fakt ist, dass wir bisher ungeschlagen sind. Das wollen wir beibehalten", betont Viktoria-Trainer Sven Kleuskens. Besondere Brisanz birgt zuweilen, dass sowohl auf Kapellener als auch auf Winnekendonker Seite viele Akteure unter Vertrag stehen, die noch vor einiger Zeit beim SV Veert gemeinsam gespielt haben.

Das nachfolgende Spiel findet erst am Dienstag, 13. September statt:

Rheinwacht Erfgen - DJK Twisteden (Di., 20 Uhr). Wenn ein Trainer den nächsten Gegner noch stärker einstuft, als der, gegen den seine Elf 0:8 verloren hat, dann weiß man, welchen Respekt dieser Coach vor eben diesem Gegner hat. Alexander Neinhuys stuft die DJK "einen Tick besser als Rindern" ein. "Wichtig ist eine gute Einstellung. Ein Punkt wäre ein Riesenerfolg", sagt Neinhuys. "Es wäre schön, mit einem Sieg nach Hause zu fahren", hofft hingegen Twistedens Co-Trainer Reiner Winkels auf den vierten Sieg im vierten Spiel. Jedoch warnt er davor, den Gegner nicht ernst zu nehmen. "Dann können solche Spiele kompliziert werden", sagt Winkels.

Quelle: RP
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