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Volleyball
Bedburg-Hau macht im Tie-Break vieles falsch

Volleyball: Bedburg-Hau macht im Tie-Break vieles falsch
Bedburg-Haus Spielertrainerin Petra Stockhorst (Bildmitte) unterlag mit ihrem Team mit 2:3. FOTO: Stade
Kleve. Volleyball: Bezirksliga-Herren der SV Bedburg-Hau unterlagen 0:3, schlugen aber stark auf. Von Fritz Holtmann

Bezirksliga-Herren: MTV Krefeld - SV Bedburg-Hau II 3:0 (25:6, 25:9, 25:6): Vor den in den kommenden Wochen anstehenden Vergleichen gegen das ebenfalls noch sieglose Schlusslicht TuS Baerl und den Drittletzten Moerser SC III kassierte Haus Zweitvertretung gegen Krefeld eine glatte Zu-Null-Niederlage. Wie bereits häufiger in dieser Saison stellte die Zehn-Punkte-Marke für die junge SVB-Sechs auch im Duell mit dem Tabellendritten aus der Seidenstadt eine unüberwindbare Hürde dar. Trotz der mageren Punktausbeute schlug sich Hau relativ gut. "Zum Teil gab es extrem lange Ballwechsel mit schönem Spielaufbau und einige sehr gute Block-aktionen. Aber leider hat nur Krefeld dann die Punkte gemacht", klagte Haus Trainer Thomas Holtermann, dessen Schützlinge allerdings stark aufschlugen. "Die meisten von unseren Punkten haben wir durch unsere Aufschläge geholt, denn Krefeld hatte in der Annahme die größten Probleme", stellte Holtermann zur Aufschlagleistung seiner Sechs fest.

SVB: Pieper, Herold, Bongartz, S. Matenaar, L. Matenaar, Janhsen, van Beuyningen.

Bezirksliga-Frauen: SV Bedburg-Hau - TV Walsum-Aldenrade 2:3 (22:25, 25:10, 17:25, 25:12, 13:15): Als bei 14:13 im Tie-Break Walsums Auszeit beendet war und es im angepfiffenen Ballwechsel für Gastgeber Hau und die Gäste um Sieg und Niederlage ging, konnte man in der Halle an der Antoniterstraße die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören. Es herrschte Hochspannung beim letzten noch einmal längeren Hin und Her, das dann mit dem entscheidenden Punkt zum 15:13 für Walsum endete. Fortgesetzt war damit die Serie von Fünf-Satz-Partien zwischen beiden Teams. Nur hatte dieses Mal anders als in den Duellen zuvor Walsums "Ü40-Auswahl" das bessere Ende für sich.

"Ich wusste, dass es schwer werden würde", sagte Haus Spielertrainerin Petra Stockhorst, die der im Grunde unnötigen Tie-Break-Niederlage ihrer Schützlinge noch einen positiven Aspekt ab gewann. "Zumindest haben wir mit zwei gewonnenen Sätzen noch einen Punkt geholt." Dass es aber auch zwei oder drei Punkte hätten werden können, zeigten die von Hau gewonnenen klar gewonnenen Sätze zwei und vier. Da stimmten im Stockhorst-Team die Beweglichkeit im Feld sowie der Aufschlag- und Angriffsdruck.

Im entscheidenden Tie-Break machte Hau aber wieder sehr viel falsch. Die Aufschläge und Angriffe gingen meist in Richtung der in den zwei Elementen sichersten Walsumer Spielerinnen.

Die Einladungen zu erfolgreichen Gegenangriffen nahm Walsum wie dann auch beim Matchball zum 15:13 und knappen 3:2-Sieg über Hau meistenfalls gern und dankend an.

SVB: Stockhorst, Ebben, Ziems, Pohl, Bovet, Ripkens, Garbelmann, Pouryamont, Petrachi, Schrievers.

Bezirksklasse - Damen: TSV Weeze III - 1. VBC Goch 0:3 (10:25, 22:25, 23:25): Den Auftaktsatz im Lokalderby beim gastgebenden Tabellenletzten Weeze hakte der weiter unbesiegte Ligaprimus aus Goch locker im Schnelldurchgang ab. Die Zwischenstationen zuerst bei 6:1 und dann 16:7auf Gochs Weg zum sehr deutlichen 25:10 in diesem Durchgang zeigten das. Danach jedoch schaltete die junge VBC-Sechs angesichts ihrer nachgewiesenen Überlegenheit bewusst oder auch unbewusst spielerisch sehr stark zurück.

Die Konzentration und Beweglichkeit in Gochs Abwehrreihen ließ ein ums andere Mal zu wünschen übrig. Schlusslicht Weeze konnte so in Satz zwei und drei öfter punkten als noch im ersten Spielabschnitt. Zeigten in der Netzmitte im Gocher Angriff Michelle Jooosten und Paula Hoffmann oder auf Außen Hanna Westheider jedoch wieder die nötige Aggressivität, war die Sechs von VBC-Trainer Hermann Kemper meist Punktsieger.

Doch auf starke Gocher Szenen folgten immer wieder Nachlässigkeiten, die bei 24:23 am Ende von Satz drei fast noch zu einem Satzverlust des VBC führten.

Ein Weezer Aufschlagfehler bescherte Goch dann den letzten Punkt zum 25:23 und 3:0 und Coach Kemper meinte schmunzelnd: "Nach solch einer Leistung hätte es beim ehemaligen russische National-Trainer Nikolai Karpol sofort zwei Sätze Straftraining gegeben!" Kemper verzichtete aber auf diese Maßnahme.

VBC: van de Loo, Ebben, Hoffmann, Joosten, Zeich, Kirsten, Westheider.

Kreisliga/Kleve - Damen. In der Volleyball-Kreisliga bezwang die Zweitvertretung der SV Bedburg-Hau Ligaschlusslicht 1.VBC Goch III glatt in drei Sätzen. Die Zweitvertretung des VBC gewann ihr Gastspiel beim SV Veert ebenfalls klar mit 3:0-Sätzen.

SV Bedburg-Hau II - 1.VBC Goch III 3:0 (25:13, 25:12, 25:7): Nach dem deutlichen Verlust des Auftaktsatzes und einem wiederum deutlichem 5:20-Rückstand im zweiten Durchgang wurde VBC-Trainerin Sabine Krauß deutlich. "Los! Wach werden und mehr bewegen", lautete die Ansage an ihr Team. Denn wegen des geringen Gocher Widerstandes wurde das Lokalderby von Gastgeber Hau klar dominiert. Das Team von SVB-Trainer Alexander Poetzsch diktierte in allen Sätzen das Netzgeschehen nach Belieben und rückte nach den 3:0-Sieg über den VBC auf Rang zwei vor.

SV Veert - 1. VBC Goch II 0:3 (23:25, 16:25, 14:25): Am Netz in Veert sah sich die anfangs zu unbeweglich auftretende VBC-Sechs zuerst mit einen 1:9-Rückstand und dann bei 21:23 sogar mit einem drohenden Satzverlust konfrontiert. Durch gute Aufschläge von Jacqueline Keurhorst drehte der VBC den Satz noch mit 25:23 zum 1:0. In den folgenden Sätzen lief es beim vor allem Aufschlag stärkeren Gocher Team besser und VBC-Coach René Kemper resümierte nach dem Zu-Null-Sieg: Anfangs haben wir uns das Leben schwer gemacht. Danach war unser Spiel in Ordnung und besser."

Quelle: RP
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