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Volleyball
Bedburg-Hau wieder Ligaprimus

Volleyball: Bedburg-Hau wieder Ligaprimus
SV Bedburg-Haus Bezirksliga-Damen wieder an der Tabellenspitze. FOTO: Stade
Kleve. Volleyball: Bezirksliga-Damen gewannen Kreisderby in Weeze II. Von Fritz Holtmann

Bezirksliga-Männer: SV Budberg - SV Bedburg-Hau II 3:0 (25:9, 25:10, 25:9): Am Ende des erwartet ungleichen Duells zwischen den gastgebenden Tabellenzweiten Budberg und Ligaschlusslicht Hau stand weiter die Doppelnull im Satz- und Punktekonto der jungen Sechs von der Antoniterstraße. Doch im Gegensatz zu den zuletzt auch klar verlorenen Partien gegen Weeze und Ligaprimus Kevelaer verkaufte sich die SVB-Sechs dieses Mal deutlich besser. Das Team war in der Feldabwehr agiler als zuletzt. Damit war die Grundlage gegeben, dass der ein oder andere längere Ballwechsel möglich wurde. Doch Haus weiterhin unzulängliche Durchschlagskraft im Angriff sowie längere Schwächeperioden in der Annahme sorgten dafür, dass auch dieses Mal Haus Punktausbeute trotz der offensichtlichen Leistungssteigerung wieder äußerst bescheiden ausfiel. In Satz eins und drei gelang es nicht, die Zehn-Punkte-Marke zu passieren. Die momentan scheinbar noch unpassierbare Zehner-Marke erreichte die Sechs um das Zuspielduo Robert Janhsen und Romeo Browder in Durchgang zwei und der vom klar verbesserten Auftreten seiner Schützlinge angetane SVB-Coach Stephan Reinders hielt dazu fest: "In diesem Satz war noch mehr drin. Wegen einiger unglücklicher Aktionen sind wir dann doch bei zehn Punkten hängen geblieben."

SV Bedburg-Hau: Pieper, Herold, L. Matenaar, D. Browder, R. Browder, Janhsen, Bongard, van Beuningen

Bezirksliga-Damen: TSV Weeze II - SV Bedburg-Hau 0:3 (23:25, 21:25, 16:25): In ihrer Auszeit bei 23:22 kurz vor Ende des Auftaktsatzes und dann wenig später, als ihre Schützlinge den Satz mit 25:23 zum 1:0 gewonnen hatten, wurde Haus Spielertrainerin Petra Stockhorst deutlich. "Wir müssen mehr Druck machen", verlangte sie und nach vollzogenem Seitenwechsel forderte sie mehr Beweglichkeit und Einsatz in der Abwehrarbeit ein. Berechtigte Forderungen! Im Ablauf von Satz eins herrschte in Haus Angriff häufig Flaute. Das lag auch daran, dass Haus Feldabwehr ein ums andere Male zu langsam reagierte und Stockhorst so große Mühe hatte, ihre Angreiferinnen effektiv und variabel einzusetzen. Dank guter Aufschläge von Katrin Bovet am Ende von Satz eins wendete die SVB-Sechs den ihr drohenden Satzverlustzum 0:1 noch ab. An Sicherheit und Schwung gewann Haus Spiel nach der 1:0-Führung aber kaum. Das Derby plätscherte in zwei Satz weiter auf mäßigen Niveau vor sich hin. Bei 12:16 lag Hau nach individuellen Fehlern hinten, gab dann am Aufschlag und im Angriff wieder Gas. Über 17:17 und dann 21:20 ging es zum 25:21 und zur 2:0-Führung. Ab Mitte von Satz drei leistete Weeze dann kaum noch Widerstand. Hau hatte nun bis zum 25:16 leichtes Spiel und verdrängte durch den klaren 3:0-Sieg im Derby den spielfreien VCE Geldern II wieder von der Tabellenspitze.

SVB: Ripkens, Golibrzuch, Ziems, Bovet, Pohl, Stockhorst, Garbelmann, Petrachi

Bezirksklasse - Damen: FS Duisburg III - 1. VBC Goch 1:3 (9:25, 15:25, 25:19, 18:25): Nach einer knappen Viertelstunde war am Netz in Kevelaer der Auftaktsatz im ungleichen Duell zwischen Ligaprimus Goch und dem Tabellendrittletzten Duisburg abgehakt. Die Annahme der Freien Schwimmer bekam die Aufschläge der jungen VBC-Sechs nie unter Kontrolle. Über die Zwischenstände 9:3 und 22:8 sicherte sich Goch den Satz mit 25:9 zum 1:0. Etwas umkämpfter war Satz zwei. Bis zu seiner ersten Auszeit bei 9:12 hielt Duisburg noch mit, sah dann aber kein Land mehr, als Hanna Westheider für den VBC von 14:11 bis 20:12 aufschlug. Der Rest zum 25:15 und zur 2:0-Führung war für Ligaprimus Goch dann nur noch Formsache. Alles deutete damit auf ein schnelles Ende der einseitigen Partie hin. Doch nach Umbesetzungen in den Angriffsreihen verlor das VBC-Team den Faden. Duisburg witterte Mogernluft und drängte die verunsicherte VBC-Sechs in die Defensive. Erst bei 13:20-Rückstand nahm Gochs Spiel wieder Fahrt auf. Aber die guten Aufschläge und Netzaktionen reichten nicht mehr aus, um den Satzverlust zum 1:2 abzuwenden.

"Das geht wohl auf meine Kappe", gestand Gochs Coach Hermann Kemper. Er setzte in Satz vier wieder auf die Formation der ersten Sätze und brachte so das Team auf Kurs zum 25:18 und 3:1.

VBC: van de Loo, Ebben, Hoffmann, Peters, Westheider, Zeich, Swenne.

Quelle: RP
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