| 15.12 Uhr

Fußball
Boldt zum VfB Speldorf

Der SV Hönnepel/Niedermörmter erwartet den Tabellenvierten VfL Rhede und will sich mit einem Sieg ein wenig Luft im Kampf gegen den Abstieg verschaffen. Von Hans-Gerd Schouten

Der SV Hönnepel/Niedermörmter rennt seinen Zielen weiterhin hinterher. Nach der 2:3-Niederlage beim aktuellen Tabellenführer VfB Homberg belegen die Schützlinge von Jan Kilkens immer noch einen Abstiegsplatz. Den möchte man möglichst schnell verlassen. Daher wäre es sehr wichtig, am Sonntag die Partie gegen den auf Platz 4 rangierenden VfL Rhede siegreich zu gestalten. Kilkens: "Wir wollen Revanche nehmen für die unglückliche Niederlage im Hinspiel."

Damals hatten die Schwarz-Gelben einen Zähler eigentlich in der Tasche, als Sekunden vor Schluss Jens Hoffmann, der zuvor eine hundertprozentige Chance zur Führung ausgelassen hatte, ein verhängnisvoller Ballverlust im Mittelfeld unterlief. Tim Elsinghorst nahm das Geschenk dankend an und erzielte den goldenen Treffer in einer durchweg ausgeglichenen Partie.

Jan Kilkens war trotz der Schlappe in Homberg nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Truppe, die in der Schlussphase dicke Ausgleichsmöglichkeiten ausgelassen hatte: "Wir haben gegen ein Spitzenteam, das aus meiner Sicht auch Meister wird, gut mitgehalten. Das zeigt, dass wir uns auch vor solchen Mannschaften nicht verstecken müssen."

Gegen die Rheder stehen die Platzherren schon ein wenig unter Zugzwang. "Unentschieden helfen uns in der jetzigen Situation nicht mehr weiter", so Kilkens, "wir brauchen dringend dreifache Punktgewinnen. Am besten wäre es, wenn wir eine Serie hinlegen könnten. Das Zeug dafür haben wir. Wir müssen unsere Chancen konsequent nutzen und dürfen hinten nicht so viele Fehler machen."

Der Niederländer ist davon überzeugt, dass seine Mannschaft auch gegen die defensivstarken Rheder Tormöglichkeiten herausspielen werden. Eine Bringschuld fordert er vom langen Daniel Boldt ein, der nach drei Jahren in Hö./Nie. am Saisonende zum NRW-Ligisten VfB Speldorf wechseln wird. Kilkens: "Ich bin überzeugt, dass er sich in der höheren Klasse behaupten kann. Jetzt erwarte ich aber, dass er für uns die zur Rettung nötigen Tore schießen wird."

Doch nicht nur Boldt ist gefordert, auch von den anderen Offensivakteuren erwartet er mehr Abgeklärtheit vor dem gegnerischen Tor. Verzichten muss man weiter auf Neuzugang Uwe Sokolowski, der mit einer Bauchmuskelzerrung noch einige Wochen ausfallen könnte. Andrej Diring (Wadenprellung) wird wahrscheinlich auflaufen können.

Der VfL Rhede hat den Vorteil, an der Rheinstraße unbeschwert aufspielen zu können. Die Mannschaft ist im Vorderfeld der Tabelle angesiedelt. Als Viertplazierter führen die Westfalen das breite Tabellenmittelfeld an.

Quelle: RP
 
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