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"Comeback kann ich mir vorstellen"

"Comeback kann ich mir vorstellen"
Die A-Junioren des 1. FC Kleve verabschieden sich von ihrem Trainer Markus Verkühlen. FOTO: Markus van Offern
Kleve. Trainer Markus Verkühlen verabschiedet sich am Sonntag von den A-Junioren des 1. FC Kleve.

Markus Verkühlen (49) steht mit den A-Junioren des 1. FC Kleve kurz vor dem Aufstieg in die Niederrheinliga. In der Leistungsklasse beeindruckte seine Elf mit einem Punkteschnitt von 2,89. Nach der Qualifikation gönnt sich der Trainer der Rot-Blauen eine Auszeit vom Fußball. RP-Mitarbeiter Christopher Hecht unterhielt sich mit Verkühlen.

Herr Verkühlen, am kommenden Sonntag können Sie eine überragende Saison mit ihrer Mannschaft krönen. Mit welchen Erwartungen gehen Sie in die Partie gegen die SpVg Solingen 03?

Verkühlen: Wir haben uns eine gute Ausgangsposition geschaffen, die wir sehr gerne mit einem Sieg ins Ziel bringen wollen.Wenn wir das schaffen, dann haben wir zumindest die Chance über die Relegation alles klar zu machen. Wir hoffen aber, dass es auf direktem Weg mit dem besseren Torverhältnis reicht.

Beschreiben Sie kurz Ihren Werdegang beim 1. FC Kleve!

Verkühlen: Über den TuS 07 Kranenburg bin ich 2012 zum 1. FCKleve gekommen. Damals habe ich die Jungs in der U14 übernommen, die ich bis zur U19 begleiten durfte. Neben mehreren Meisterschaften und zwei Aufstiegen in die Niederrheinliga eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Was fasziniert Sie so besonders an der Arbeit mit Jugendlichen?

Verkühlen: Es ist einfach eine tolle Aufgabe, wenn man sie über mehrere Jahre sportlich und persönlich heranwachsen sieht. Es fasziniert mich, die Jungs bei ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen. Mit Kapitän Hogir Adar und Matthias Goris schaffen es auch wieder zwei Akteure zunächst in den Klever Reservekader.

Mit Lukas Nakielski (27) haben Sie einen jungen Trainer an Ihrer Seite. Wie kann man sich die Zusammenarbeit vorstellen?

Verkühlen: Lukas ist ein junger, ehrgeiziger Trainer mit großem Sachverstand - wir ergänzen uns wirklich wunderbar. Seine neuen Ideen und Trainingsinhalte kommen der Mannschaft sicher sehr zugute.

Warum hören sie jetzt auf und gibt es irgendwann vielleicht ein Comeback?

Verkühlen: Ich möchte einfach mal mehr Freizeit, denn Fußball auf diesem Niveau heißt auch, dass es viermal die Woche zum Training oder Spiel geht. Auch sonntags mal auszuschlafen, soll schön sein. Berufsbedingt ist es auch nicht immer planbar, pünktlich beim Training zu sein. Aber ein Comeback kann ich mir später sehr gut vorstellen. Doch jetzt will ich erst ein bisschen Abstand gewinnen.

RP: Herr Verkühlen, vielen Dank für das Gespräch!

Quelle: RP
 
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