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Lokalsport
Concordia spuckt dem GSV in die Suppe

Kleve. Fußball-Kreisliga A: Der FC Aldekerk und Grün-Weiß Vernum retten je einen Punkt über die Zeit, Geldern musste sogar in heimischer Umgebung die Segel streichen. Der Spielverderber war die Gocher Concordia, die mit 4:3 gewann. Von Marco Büren und Roland Baumann

Am Freitagabend holte sich der SV Walbeck die Tabellenführung mit einem Sieg über Grün-Weiß Vernum. Die Führung hat auch am Sonntagabend Bestand, weil keiner der Aufstiegskonkurrenten gewinnen konnte.

Kevelaerer SV - Grün-Weiß Vernum 3:3 (1:3). "Wir wissen nicht, ob wir lachen oder weinen sollen." So fasste Kevelaers Trainer Dieter Ehm die Gemütslage nach dem 3:3 gegen Vernum zusammen. Froh ist Ehm über einen Punkt, der nach einem zwischenzeitlichen 0:3-Rückstand nicht mehr möglich schien. Es hätte aber noch ein Sieg für sein Team werden können, hätte Vernums Dave Statetzny nicht einen Foulelfmeter in der Schlussminute pariert. "Wir haben nur eine Halbzeit lang geglänzt", sagte Vernums Trainer Sascha Heigl. "Ich kann mir nicht erklären, wie wir in der zweiten Halbzeit noch den Sieg herschenken konnten." Ehm hatte in seinen Augen die Antwort darauf parat: "An den Vernumern ist das zweite Spiel des Wochenendes sicher nicht spurlos vorbei gegangen."

FC Aldekerk - Viktoria Goch II 2:2 (1:1). Peter Orlowski, Trainer des FC, wusste, dass seine Mannschaft gegen die Viktoria-Reserve sicher nicht mit halber Kraft gewinnen würde. "Wir werden die Viktoria nicht unterschätzen", sagte er vor der Partie. Am Ende hatte sich Goch den Titel "Favoritenschreck" wieder einmal verdient, denn auch Aldekerk musste sich strecken, um zumindest einen Punkt zu behalten. Zweimal konnten die Gocher eine Aldekerker Führung ausgleichen. Damit ist auch von Gocher Seite das letzte Wort in Sachen Klassenerhalt noch lange nicht gesprochen.

GSV Geldern - Concordia Goch 3:4 (1:2). Weil sie sich nicht mit einem Punkt zufrieden geben wollten und weiter den Weg nach vorne suchten, wurden die Kicker des GSV in der Schlussphase böse bestraft und bekamen durch Concordia-Torjäger Kai Esser den Treffer zum 3:4 eingeschenkt. "Ein ausgeglichenes Spiel, in dem uns letzten Endes das Glück gefehlt hat", war GSV-Trainer Peter Streutgens auch nach der Niederlage nicht enttäuscht von seinen Spielern, die alles gegeben und einen zweimaligen Rückstand zwischenzeitlich in eine Führung umgemünzt hatten. Beide Seiten lieferten sich einen offenen Kampf mit Aluminium-Treffern und Abseitstoren hüben wie drüben. Den Unterschied machte letzten Endes Kai Esser, dem drei Tore gelangen, aus.

BV Sturm Wissel - DJK Twisteden 0:1 (0:1). Das allerletzte Aufgebot des BV Sturm Wissel hat der DJK Twisteden das Siegen schwer gemacht. "Hut ab vor dem, was die Jungs heute abgerufen haben", lobte Wissels Trainer Mario Wessler seine Kicker trotz der Niederlage. Twisteden konnte sich im ersten Abschnitt ein leichtes Plus herausspielen und lag somit auch nicht unverdient durch einen Treffer von Alexander Swaghoven (42.) vorne. Nach der Pause krempelten die Wisseler die Ärmel auf und hatten mehr vom Spiel. Doch allen Bemühungen zum Trotz wollte der Ausgleichstreffer nicht fallen. Daniel Janßen traf nur das Lattenkreuz und ließ ebenso wie Robin Deckers zwei weitere Großchancen liegen.

SV Donsbrüggen - SV Rindern 1:1 (1:0). "Letzte Woche in der letzten Minute verloren, heute in der letzten Minute den Ausgleich kassiert. Es läuft." Frank Bleisteiner versuchte, mit Sarkasmus seine Enttäuschung ob der verpassten Siegchance zu verbergen. Rindern startete am Nössling mit Vollgas, bekam das Spielgerät aber wie so oft nicht über die Torlinie. Stattdessen schlug es kurz vor dem Wechsel hinten durch Peter Laakmann ein. Nach dem Wechsel entwickelte sich ein Kampfspiel, in dem die Gastgeber sogar das leere Tor und so die Entscheidung verfehlten. Als Keeper Thomas Wilmsen-Himmes einen Elfmeter von Albert Berisha pariert hatte, rechneten alle mit einem Sieg des SVD. Doch dann schlug Konstantin Nagel nach einem langen Ball für die nicht aufsteckenden "Zebras" doch noch zu.

TSV Weeze - Siegfried Materborn 6:1 (5:0). "Fast wie von selbst" sei der Ball in den Reihen des TSV gelaufe, erinnerte sich Trainer Hartmut Bieck. "Wir wollten die Fehler der Materborner nutzen, und davon hatten sie sich in der ersten Hälfte viele erlaubt", so Bieck. Allerdings hatten auch die Gäste Möglichkeiten, zum Torerfolg zu kommen. Das gelang ihnen aber erst in der zweiten Hälfte durch Vedat Dogan. So bleibt es für Materborn ein Erfolgserlebnis, zumindest die zweite Hälfte ausgeglichen gestaltet zu haben.

GSV Geldern - Concordia Goch 3:4. Weil sie sich nicht mit einem Punkt zufrieden geben wollten und weiter den Weg nach vorne suchten, wurden die Kicker des GSV in der Schlussphase böse bestraft und bekamen durch Concordia-Goalgetter Kai Esser den Treffer zum 3:4 eingeschenkt. "Ein ausgeglichenes Spiel, in dem uns letzten Endes das Glück gefehlt hat", war GSV-Trainer Peter Streutgens auch nach der Niederlage nicht enttäuscht von seinen Spielern, die alles gegeben und einen zweimaligen Rückstand zwischenzeitlich in eine Führung umgemünzt hatten. Beide Seiten lieferten sich einen offenen Kampf mit Aluminium-Treffern und Abseitstoren hüben wie drüben. Den Unterschied machte letzten Endes Kai Esser, dem drei Tore gelangen, aus.

Quelle: RP
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