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Tischtennis
Deutlicher 9:0-Heimerfolg gegen ersatzgeschwächten Gegner

Kleve. Tischtennis-NRW-Liga Männer: Die Herren des WRW machen gegen den PSV Oberhausen kurzen Prozess. Der Gast tritt zu vier Paarungen erst gar nicht an. Von Liza-Marie Siegmund

In weniger als 55 Minuten war der glatte 9:0-Heimerfolg der Herrenmannschaft der TTVg. WRW Kleve in der NRW-Liga gegen den Post SV Oberhausen besiegelt. Grund dafür war, dass der Gegner mit einer stark geschwächten Truppe an den Niederrhein reiste. Das Team kam nur mit fünf statt mit sechs Spielern, wovon zwei zudem Ersatzspieler waren. Außerdem musste Pierre Klein, ehemaliger WRW-Akteur, seine Spiele verletzungsbedingt kampflos abgeben. So wurden nur fünf der insgesamt neun Duelle überhaupt an der Platte ausgetragen. Zum Auftakt gab es nur ein Doppel. Die anderen beiden gingen kampflos an die Klever.

Andrzej Borkowski und Cedric Görtz schlugen gegen Alexander Michajlov und Erkan Celik auf und sicherten sich mit 11:9, 2:11, 12:10 und 11:9 einen hart umkämpften 3:1-Erfolg. Ausgetragene Duelle gab es zudem an den Spitzenpositionen. Andrzej Borkowski gewann gegen ErkanCelik mit 3:1( 12:14, 11:3, 11:5), während Honefeld gegen Michajlov antrat und auch ihn nach vier Sätzen ( 3:11, 11:4, 11:8 und 11:8) bezwungen hatte.

Honefeld vertrat damit den auf Seiten der WRW-Herren fehlenden Hiroshi Kittenberger im oberen Paarkreuz. Zudem hatte Görtz am Samstagabend einen Gegner auf der gegenüberliegenden Seite des Tisches. Er schlug gegen Ersatzspieler Ken Shimizu auf und verwies ihn in drei Sätzen (11:5, 11:1 und 11:5) deutlich in die Schranken.

Im Duell der Ersatzspieler konnte sich auch Lukas Kepser bei seinem ersten Einsatz in der NRW-Liga über einen Erfolg freuen, wenngleich ihm kein Konkurrent mit dem eigentlichen Format der Liga gegenüberstand. Denn sein Gegenspieler Stefan Wichert ist sonst in der 3. Kreisklasse unterwegs.

Kepser blieb trotz dieser kuriosen Umstände konzentriert und gab gerade einmal drei Zähler (11:0, 11:1 und 11:2) in drei Durchgängen ab und beendete damit diese doch ungewöhnliche Partie in der NRW-Liga.

Auf deutlich mehr Gegenwehr müssen sich die Klever einstellen, wenn sie in der kommenden Woche beim TTV Rees-Groin zum Niederrheinderby antreten. Zwar endete das Spiel in der Hinrunde relativ deutlich mit 9:3 für die Schwanenstädter, doch konnten die Resser seinerzeit nicht mit ihrer besten Besetzung antreten. Für Spannung wird also auf der rechten rheinseite gesorgt sein.

Quelle: RP
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