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Handball
Dramatische Schlussphase

Kleve. Handball-Landesliga: TV Biefang - Uedemer TuS 24:24. Von Niko Hegemann

Die Handballerinnen des Uedemer TuS traten am Wochenende zu ihrem ersten Spieltag in der neuen Landesligasaison an. Der Gegner der Damen aus der Schusterstadt war am Sonntag die Reserve des TV Biefang, die letztes Jahr den ersten Platz in der Bezirksliga belegte und folgerichtig aufstieg. Gegen die junge Mannschaft gab es nach dramatischer Schlussphase ein 24:24-Unentschieden.

Unter der Woche erreichte Coach Christian Dörr, dessen Mannschaft eine hervorragende Vorbereitung spielte, allerdings nach den Verletzungen von einigen etablierten Spielerinnen die nächste Hiobsbotschaft: Auch Leonie Verhülsdonk konnte erkrankt nicht mit zum Saisonauftakt fahren. Dennoch gelang dem gut eingestellten Team ein Start nach Maß und nach 23 Minuten führten die UTuS-Damen mit 14:7.

"Hier haben wir ganz nah am Optimum agiert", lobte Dörr im Anschluss die in diesem Abschnitt gezeigte Leistung seiner Mannschaft, welche in der Abwehr robust agierte und den körperlich starken Rückraum des Aufsteigers gut im Griff hatte. Dann zeigte sich jedoch, dass der Gegner mehr Wechselmöglichkeiten hatte und dadurch in den letzten Minuten vor dem Pausenpfiff das Tempo anziehen konnte. Folgerichtig kämpften sich die Gastgeber auf 13:14 heran. Bei diesem Ergebnis ging es in die Kabinen. Erfolgreich war die Mannschaft des TV insbesondere aufgrund des ausgezeichneten Zusammenspiels zwischen der Rückraummitte und der Kreisläuferin, welches die UTuS-Damen nie vollkommen im Griff hatten.

Nach der Pause setzte sich dieses Szenario fort und das Dörr-Team kam wieder gut aus der Kabine. "Hier konnten wir uns wieder auf vier Tore absetzen, bevor Biefang sich erneut herankämpfte", so Dörr.

Ab dem 21:22 blieb die Partie dann stets bei einem Tor Differenz, welches der UTuS vorlegen konnte. 20 Sekunden vor Schluss erzielte dann Kathrin Schaap den vermeintlichen Siegtreffer, bevor der Aufsteiger mit dem Abpfiff über den Kreis aber doch noch den Ausgleich zum 24:24 erzielte.

Dörr zog anschließend ein gemischtes Fazit: "Vor der Partie hätte ich dieses Ergebnis unterschrieben, aufgrund der gezeigten Leistung und des Spielverlaufs hätten wir den Sieg aber verdient gehabt." Abzuwarten bleibt auch noch, ob Natalia Loosen, die während des Spiels umknickte, länger ausfallen wird.

In der nächsten Woche geht es für die UTuS-Damen gegen den MTV Dinslaken, der gegen die HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen deutlich mit 34:25 gewinnen konnte. Dann erwartet die Zuschauer in der Halle an der Meursfelderstraße ein weiteres spannendes Spiel in einer ausgeglichenen Liga.

UTuS: Birgit Stevens-Bräuer (Tor)- Natascha Gutsche (10 Tore /davon 4 Siebenmeter), Judith Berns (5), Kathrin Schaap (3), Svenja Verhülsdonk (3), Christina Göcke (2), Natalia Loosen (1), Monika Helmus, Yvonne Bergmann, Steffi Dörr, Cordula Baumann.

Quelle: RP
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