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Tischtennis
Drei Sätze fehlen Weiß-Rot-Weiß an Bronze

Tischtennis: Drei Sätze fehlen Weiß-Rot-Weiß an Bronze
Die A-Schülerinnen von Weiß-Rot-Weiß Kleve zeigen stolz ihre Urkunden: Sie stellen das viertbeste Team ihrer Altersklasse in Deutschland. FOTO: Privat
Kleve. In Zorneding wurden die Deutschen Tischtennis-Mannschaftsmeisterschaften der U15-Schülerinnen ausgetragen. Maja Marbach, Marie Janssen, Mara Lamhardt und Nefel Ari belegten den vierten Platz. Von Liza Marie Siegmund

Mit einem undankbaren vierten Platz kehrten die Schülerinnen von Weiß-Rot-Weiß (WRW) Kleve von den Deutschen U15-Tischtennis-Mannschaftsmeisterschaften zurück. "Die Mädchen haben eine ausgezeichnete Leistung geboten", freute sich WRW-Betreuerin Petra Jenisch. Es sei jedoch schade gewesen, dass sie keine Medaille mitnehmen konnten. "Wir sind aber dennoch stolz auf die Leistungen, die die Mädchen bei der DM und während der gesamten Saison gezeigt haben", betonte Jenisch.

Im südöstlich von München gelegenen Zorneding spielten die Kleverinnen zunächst eine souveräne Gruppenphase. Auftaktgegner TTC Wißmar wurde mit 6:2 in die Schranken verwiesen. Beim hessischen Meister war nur dessen Spitzenspielerin Celine Kreiling zu stark für Maja Marbach und Marie Janssen. "Wichtig war für uns, dass gleich im ersten Spiel alle Kleverinnen im Einzel oder Doppel ihr Erfolgserlebnis hatten", blickte Jenisch auf das Auftaktmatch zurück.

Auch die zweite Hürde der Vorrunde nahmen Marbach, Janssen, Mara Lamhardt und Nefel Ari erfolgreich. Mit 6:2 besiegten sie das rheinländische Team der TTG Bingen/Münster-Samsheim. Die einzigen Punkte ließen in diesem Spiel das Doppel Marbach/Janssen und Janssen im Einzel gegen Meng Li liegen. Gegen den bayerischen Meister DJK Kolbermoor ging es anschließend um den Gruppensieg. Kolbermoor verzichtete auf den Einsatz seiner Spitzenspielerin und Deutschen Meisterin Gaia Monfardini, was Kleve zugute kam.

"In Bestbesetzung hätte Kolbermoor uns sicher geschlagen und auch den Titel gewonnen. So aber waren wir ebenbürtig", erklärte Jenisch. 5:5 endete schließlich das Spiel, das den Kleverinnen wegen des besseren Satzverhältnisses den Gruppensieg einbrachte. "Von daher lief für uns der erste Tag der DM super", stellte Jenisch fest. "Der Zusammenhalt im Team war ausgezeichnet, was sich auch in der Leistung bemerkbar machte."

Dass unter den acht Mannschaften, die sich für das DM-Finale in Bayern qualifiziert hatten, noch stärkere Teams vertreten waren, mussten die Mädchen am zweiten Turniertag konstatieren. Der ESV Prenzlau, Gruppenzweiter in der parallel ausgetragenen Vorrundengruppe, war ein solches Team. Die Berlinerinnen gaben Kleve mit 6:2 das Nachsehen.

Anschließend wurde der WRW-Nachwuchs nicht gerade vom Glück verwöhnt. Denn beim Spiel um Rang drei mussten sich die Kleverinnen erneut mit Kolbermoor auseinandersetzen, das sein Halbfinalsspiel gegen den Ersten der Nachbargruppe, den niedersächsischen Meister und späteren DM-Sieger RSV Braunschweig, verloren hatte. Und ein weiteres Mal stand auf dem Ergebniszettel ein 5:5 - jedoch mit dem Unterschied zum ersten Duell, dass diesmal das Satzverhältnis gegen das Klever Team sprach. Mit einem Rückstand von drei Sätzen rutschten die Weiß-Rot-Weißen an Bronze vorbei.

"Die Enttäuschung war natürlich im ersten Moment gegeben, aber wir sind dennoch stolz und froh über den vierten Platz. Im nächsten Jahr werden wir wieder angreifen", blickte Jenisch schon auf die kommende Spielzeit, die aber erst nach der verdienten Sommerpause beginnen wird.

Quelle: RP
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