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Tischtennis
Durchstarten an heimischen Tischen

Tischtennis: Durchstarten an heimischen Tischen
Verena Bauer ist eine Option für die Besetzung des vakanten vierten Platzes im Team des Klever Zweitbundesligisten. FOTO: Gottfried Evers
Kleve. Damen-Tischtennis: Die beiden Top-Mannschaften der TTVg. Weiß-Rot-Weiß Kleve eröffnen die Rückserie jeweils mit einem Heimspiel. Von Liza-Marie Siegmund

Auch für die klassenhöchsten Mannschaften im Klever Damen-Tischtennis geht an dem jetzt anstehenden Wochenende die Saison in ihren zweiten Abschnitt. Beide Teams genießen in ihren Ligen Heimrecht. Während die Zweitvertretung des TTVg. WRW Kleve morgen den SV DJK Holzbüttgen empfängt, ist das Aushängeschild des Vereins knapp 24 Stunden später Gastgeber in der Zweitligapartie gegen den TSV Langstadt aus dem hessischen Babenhausen.

2. Bundesliga: TTVg. WRW Kleve -TSV Langstadt (Sonntag, 14 Uhr, Sporthalle am Mittelweg). Gegen den Tabellenletzten soll zum Auftakt ein Sieg gelingen. Immerhin ist der TSV bisher ohne Punktgewinn in der Liga unterwegs und gilt als Abstiegskandidat Nummer eins. "Wir sind klare Favoriten und wollen diese Rolle auch erfüllen", blickt Vereinsvorsitzende Bötcher auf das Duell, in dem sich wieder einmal die Frage stellt, wer die Nummer vier hinter Aya Umemura, Yuko Imamura und Judith Hanselka sein wird.

Da die Regionalliga-Reserve an diesem Tag kein Spiel bestreitet, hat man einige Optionen. Der erste Vergleich, bei dem im Oktober Verena Bauer als Ersatzspielerin aufschlug, endete mit 6:1. "Verena ist natürlich auch jetzt wieder eine Option. Doch egal wer spielen wird, ich denke, dass alle die Möglichkeit haben, zu punkten, und dass das Duell gegen Langstadt auf jeden Fall gewonnen werden sollte", sagt Bötcher.

Einen persönlichen Vorsatz haben Imamura und Umemura für die Rückrunde im Jahr 2016. "Wir wollen im Doppel besser agieren und punkten", so Imamura, die mit der im Einzel ungeschlagenen Klever Spitzenspielerin auf eine Doppelbilanz von 4:4-Spielen kommt. Und das, obwohl Imamura hinter Umemura, ihres Zeichens stärkste Spielerin der Liga, auch zu den besten Akteurinnen gehört.

Gegen Langstadt gab es in der Hinrunde einen Sieg. Den Ehrenzähler mussten Hanselka/Bauer im Anfangsdoppel zulassen. Bötcher hat keinen Zweifel daran, dass die Klever Zuschauer einen Sieg zu sehen bekommen und blickt schon einmal auf das nächste Heimspiel. Das findet am 14. Februar gegen den TuS Uentrop statt. Der Tabellenführer wird nur schwer zu bezwingen sein. "Darum wollen und müssen wir gegen Langstadt und ESV Weil in den ersten beiden Spielen der Rückrunde vorlegen."

Regionalliga: TTVg. WRW Kleve - SV DJK Holzbüttgen (Samstag, 18.30 Uhr, Sporthalle am Mittelweg). Die zweite Hälfte der Saison wollen die Schwanenstädterinnen gerne mit einem Sieg beginnen und damit das Ergebnis der Hinrunde wiederholen. Ende Oktober bezwangen sie das Team aus Holzbüttgen mit 8:3, wobei alle Partien, die über fünf Sätze gingen, zu Gunsten der WRW-Damen entschieden wurden. "Wir erwarten auch diesmal wieder ein sehr enges Spiel", sagt Verena Bauer, für die das erste Aufeinandertreffen knapper verlief, als es die nackten Zahlen erahnen lassen. "Für uns lief im Hinspiel nahezu alles optimal. Das Ergebnis müssen wir erst einmal bestätigen." Bauer selbst war es, die an den Spitzenpositionen gegen Lisa Berg und Miriam Jongen ohne Erfolg blieb. Außerdem verlor Pia Dorißen eine Partie. Ildiko Imamura und Maria Beltermann, die auch am Samstag das Team komplettieren, verbuchten ausschließlich Siege.

Nach dem Rückrundenauftakt können die Kleverinnen den Schläger erst einmal wieder für einige Zeit beiseite legen. Erst am 23. Januar steht für sie das nächste Duell um Ligapunkte beim hessischen TTC Grün-Weiß Staffel an.

Quelle: RP
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