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Lokalsport
Eckermann kommt der Höchstnote nahe

Lokalsport: Eckermann kommt der Höchstnote nahe
Und schon das nächste Hindernis im Blick: Lokalmatadorin Christina Neinhuis bildete mit ihrer quirligen Rappstute Pallime ein prima Gespann. FOTO: Evers
Kleve. Otmar Eckermann war beim Sommerturnier des RV Seydlitz Kalkar der Star in der Manege. Aber auch die Einheimische Christina Neinhuis ritt sich in die Herzen der Zuschauer. Beide gewannen zwei Goldschleifen. Von Stephan Derks

Heiner Messing und Tonius Tielmann arbeiteten als Richter im Rahmen des zweitägigen Reitturniers des RV Seydlitz Kalkar. Als der Cornado-I-Sohn Cornwell (Mutter von Quidam de Revel) die Springpferdeprüfung der mittelschweren Klasse beendet hatte, gab es für beide Juroren keine Zweifel. Nahezu perfekt hatte der Kranenburger Otmar Eckermann den Schimmelwallach über die von Georg Lamers erstellten Hindernisse gebracht.

In der Beurteilung legte das Richter-Duo seinen Schwerpunkt auf die Eigenschaften und Fertigkeiten des sechsjährigen Pferdes, ohne die Fähigkeiten des Reiters außer acht zu lassen. Mit einer Wertnote von 8,80 sicherte (9 = sehr gut) sich Eckermann nicht nur die Goldschleife in dieser Prüfung, sondern erzielte darüber hinaus die höchste Benotung, die im Rahmen dieser Pferdeleistungsschau vergeben wurde.

Nicht weniger hinsehen mochten Richter und Zuschauer bei der Vorstellung der Cristella SG (Cristallo II/Lord Lancer) aus der Zucht des Kranenburgers Gerd Schulte-Geldermann. Auch der fünfjährigen Stute, die von ihrer Besitzerin, der für den Club der Pferdefreunde Goch startenden Sophia Beckmann, vorgestellt wurde, gelang es nahezu optimal, die Beurteilungskriterien in Sachen Rittigkeit und Springmanier herauszustellen. Auch hier behielt das Paar unter anderem den Rhythmus vor und nach dem Sprung bei, wobei es sich bei angemessenem und gleichmäßigem Grundtempo sicher an den Hilfen zeigte. Bewertet wurde die Vorstellung mit einer 8,50.

"Richtig spannend wurde es dann noch einmal in der letzten Prüfung des Tages", berichtete Seydlitz-Pressewartin Heike Janssen-Lensing. Mit ihrer Aussage nahm sie Bezug auf die Springprüfung der Klasse M** mit Siegerrunde, in der es um den Preis des Wunderlands Kalkar ging. Auch diese Konkurrenz beherrschte Otmar Eckermann auf dem mächtigen Schimmel Sir Sandro BS. Er setzte sich gegen die Keppelner Amazone Carina Madeleine Janßen auf Cassilanos Stern durch. Aus den Händen der Wunderland-Mitarbeiterin Steffi Fischer erhielt sie den Ehrenpreis. Damit konnte der Kranenburger Springreiter seine zweite Goldschleife vom Kalkarer Turniergelände mit nach Hause nehmen.

Zudem freuten sich die Organisatoren, dass aus den eigenen Reihen die für den RV Seydlitz startende Christina Neinhuis mit ihrer kleinen quirligen Rappstute Pallime auf heimischen Boden erfolgreich war. Denn auch ihr gelang ein Doppelerfolg.

So siegte Neinhuis in der Springprüfung der Klasse L und dominierte die Konkurrenz auch in der Punktespringprüfung auf gleichem Niveau. Um ein Haar wäre der Kalkarer Amazone der Hattrick gelungen. Doch musste sie sich in der Prüfung um den Großen Preis der Stadt Kalkar, einer Punktespringprüfung der mittelschweren Klasse, der Sevelenerin Verena Jentjens auf Cervantes geschlagen geben. "Da sind mal wieder viele Punkte auf dem Erfolgskonto der Kalkarer Vereinsmeisterin gelandet", freute sich Presswartin Janssen-Lensing. In der Qualifikationsprüfung um den Pavo-Jungpferdecup, einer Springpferdeprüfung der Klasse L, überzeugte die für Xanten reitende Kira Meissner auf der in den Niederlanden gezogenen Ukato-Tochter Good Time (Wertnote: 7,70).

Fazit der Springwettbewerbe: Auf dem gut zu bereitenden Springparcours wurden den Zuschauern starke Leistungen von Pferd und Reiter gezeigt. Aber auch die Dressurwettbewerbe begeisterten die Beobachter und zogen sie in ihren Bann. In einer unserer nächsten Ausgaben werden wir darauf ausführlich eingehen.

Quelle: RP
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