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Tischtennis
Feine Ausbeute der Weiß-Rot-Weißen

Tischtennis: Feine Ausbeute der Weiß-Rot-Weißen
Verena Bauer qualifizierte sich über den dritten Platz in ihrer Siebenergruppe für die Endrangliste des westdeutschen Tischtennis-Verbandes. FOTO: Marco Steinbrenner
Kleve. Tischtennis: Neben Yuko Imamura zogen Verena Bauer und Pia Dorißen in das westdeutsche Endranglistenturnier ein. Bei der Qualifikation im westfälischen Beelen wurde Imamura ihrer Favorirtenrolle gerecht. Sie gab nur einen Satz ab. Von Liza-Marie Siegmund

Zwei Wochen vor dem Start der Tischtennis-Amateurligen wurde im westfälischen Beelen, das auf halber Strecke zwischen Münster und Bielefeld liegt, die westdeutsche Vorrangliste der Damen ausgetragen. Im Teilnehmerfeld waren mit Yuko Imamura, Verena Bauer und Pia Dorißen auch drei Spielerinnen von Weiß-Rot-Weiß (WRW) Kleve vertreten. Ziel des Klever Trios war es, einen der Qualifikationsplätze für die Endrangliste auf der westdeutschen Ebene zu erreichen. Der sicherste Weg dazu führte über die beiden ersten Plätze der drei Vorrundengruppen, die aus jeweils sieben Spielerinnen bestanden. Weitere Endranglistenplätze, die dem Verband zur Verfügung stehen, wurden nach dem TTR-Wert der Dritt- und Viertplatzierten der Vorrundengruppen vergeben. Der TTR-Wert drückt die Spielstärke einer Spielerin aus.

Das waren die sportlichen Regularien in Beelen, mit denen Verena Bauer, Pia Dorißen und Yuko Imamura erfreulich gut umgingen. Die Ausbeute hätte für die Schwanenstädterinnen kaum besser sein können. Sämtliche Vertreterinnen des TTVg. Weiß-Rot-Weiß qualifizierten sich für die westdeutsche Endrangliste. Damit stellt der Klever Verein genau ein Drittel der neun Aktiven, die am Sonntag, 20. September, in Kreuzau (Kreis Düren) um den Titel der Westdeutschen Ranglistensiegerin spielen. Im Rahmen dieses Turniers geht es gleichzeitig auch um die Tickets zum deutschen Ranglistenturnier "Top 48".

Doch zunächst ging es für die WRW-Spielerinnen darum, in Beelen Flagge zu zeigen. Dabei wurde Yuko Imamura ihrer Favoritenrolle gerecht. In Gruppe eins der Vorrunde blieb sie in sechs Partien ohne Niederlage und verlor auf ihrem beeindruckenden Weg zum Gruppensieg nur einen Satz gegen Stephanie Hoffmann vom DJK SV Holzbüttgen, die sich als Viertplatzierte der Vorrundengruppe aber nicht für die Endrangliste qualifizieren konnte. Neben Imamura setzten sich aus der ersten Vorrundengruppen noch Isabell Güdden (ASV Einigkeit Süchteln) und Sina Tiemann (TTC Mennighüffen) durch.

Überraschend souverän meisterte Pia Dorißen in Gruppe zwei den Hürdenlauf in die Endrangliste. Ohne Satzverlust gewann sie vier Partien. Allein Gruppensiegerin Miriam Jongen (SV DJK Holzbüttgen) und Lena Uhlenbrock (SC Ottmarsbocholt) musste sie den Vortritt lassen. Jongen und Dorißen qualifizierten sich damit vor Jeanette Püski (Borussia Düsseldorf) für die Endrangliste. Das Duell gegen Letztere gewann Dorißen mit 3:0. "Das war eines meiner besten Turniere", sagte Dorißen, die sich sehr darüber freute, in der Endrunde dabei zu sein. "Als ich die Auslosung gesehen habe, wusste ich, dass ich die Endrunde schaffen kann, da meine Gruppe vom Niveau der einzelnen Spielerinnen her ausgeglichen besetzt war. Dass es aber dann so gut läuft, konnte ich nicht ahnen."

Verena Bauer, die dritte Vertreterin der Weiß-Rot-Weißen, startete mit einer Niederlage ins Turnier. Gegen die spätere Vorrundensiegerin Melissa Dorfmann gab es eine 1:3-Niederlage. "Sie war natürlich zu Beginn auch ein harter Brocken. Anschließend wartete Gabriele Jansen, mit der ich mir in der Vergangenheit immer enge Duelle geliefert hatte und gegen die ich zu diesem Zeitpunkt bereits unter Zugzwang stand", gab Bauer die Situation nach ihrer Auftaktniederlage wieder. Bauer hielt im Spiel gegen Jansen dem Druck jedoch stand und gewann in vier Sätzen. Weil zu einem späteren Zeitpunkt neben der Niederlage gegen Dorfmann noch eine weitere gegen Tabea Brockmeier (TTC Mennighüffen) folgte, landete Bauer schließlich mit einer 4:2-Bilanz auf Rang drei hinter Dorfmann und Jansen. Das reichte ihr aber, um über den TTR-Wert in das Teilnehmerfeld für das Endranglistenturnier in vier Wochen zu rutschen.

Quelle: RP
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