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Radsport
Gesucht wird die beste Schulmannschaft

Radsport: Gesucht wird die beste Schulmannschaft
Die erste Schulmeisterschaft wird auf Rädern mit "fetten Reifen" ausgetragen. Vier Teilnehmer einer Schule gehören zu einem Team. FOTO: Stade
Kleve. Bei der 17. Ausgabe des Klever Radrennens "Rund ums Tönnissen-Center" winkt der schnellsten Schulmannschaft ein Wanderpokal. Die Idee dazu hatte die Radrenngemeinschaft Kleverland, die Werbung für ihre Sportart machen will. Von Stephan Derks

Rudi Tönnissen, einer der Macher des Radrennens "Rund ums Tönnissen-Center" hat eine klare Vorstellung von seinem Event. "Tradition ist nicht langweilig. Zumindest dann nicht, wenn sie Überraschungen bereit hält", erklärt der Organisator der Radsportveranstaltung in der Klever Oberstadt, für die in diesem Jahr der 23. August reserviert wurde. Für eine dieser Überraschungen sorgt in diesem Jahr die Radrenngemeinschaft (RRG) Kleverland mit der zum ersten Mal ausgetragenen Schulmeisterschaft. Sie steht unter dem plakativen Titel "Fette Reifen Rennen".

Damit präsentieren die Veranstalter eine Premiere der Extraklasse. Denn inmitten des Großspektakels, initiiert von Helmut und Rudi Tönnissen sowie der RRG Kleverland, steht erstmals der Nachwuchs mit einem eigenen Wettbewerb in Form einer Schulmeisterschaft im Fokus der Veranstaltung. "Der Startschuss für alle Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2001 bis 2003 fällt am 23. August um 16 Uhr", erklärt Tönnissen.

Aber was genau steckt hinter diesem Wettbewerb? "Es handelt sich um ein Nachwuchsrennen für alle Kinder der vorgegebenen Altersklasse, die diesen Sport ausprobieren möchten. Gefahren werden drei Rennrunden von jeweils zwei Kilometern Länge, allerdings nicht auf Rennrädern", führt Tönnissen die Idee aus. "Damit sollen alle Schülerinnen und Schüler angesprochen werden, die gerne Rad fahren. Von daher ist es auch keine Voraussetzung, dass sie einem Verein angehören oder schon über Rennraderfahrung verfügen", ergänzt Robin Schumann von der RRK Kleverland.

Gestattet werden deshalb auch keine Rennräder. "Die Schüler sollen mit einem Mountain-Bike oder Cityrad mit entsprechender Reifenbreite an den Start gehen", sagt Schumann. Deshalb firmiere der Wettbewerb auch unter dem Titel "Fette Reifen Rennen". Schumann weist aber darauf hin, dass eine Einverständniserklärung der Eltern vorliegen muss. Zudem ist es eine fast schon selbstverständliche Pflicht, einen Fahrradhelm zu tragen. "Ziel des Wettbewerbs ist es, den Schülern die Möglichkeit zu bieten, herauszufinden, ob das Radrennen ihnen Spaß macht", sagt Schumann, der nichts dagegen haben dürfte, wenn der eine oder andere Nachwuchsfahrer seine Liebe zum Radsport entdeckt und bei der Stange bleibt. Wichtig in diesem Zusammenhang ist noch: Seitens der Organisatoren der Schulmeisterschaft konzentriert man sich nicht nur auf die Teilnahme von Schülern aus Kleve, sondern öffnet den Wettbewerb auch für umliegende Schulen, beispielsweise aus Kalkar, Bedburg-Hau, Goch oder Uedem.

Anhand eines vorgegebenen Punkteschlüssels werden die jeweiligen Platzierungen der Jungen und Mädchen ausgewertet. Die Ergebnisse der vier besten Teilnehmer einer Schule werden zusammengerechnet, so dass das Team mit der höchsten Punktzahl einen Wanderpokal für seine Schule mit nach Hause nimmt. Zudem erhalten die Mädchen und Jungen in der Einzelwertung in ihren jeweiligen Klassen für die Plätze eins bis drei Pokale sowie eine über zwölf Monate dauernde kostenfreie Mitgliedschaft im Verein RRG Kleverland. Darüber hinaus warten auf die weiteren Platzierten interessante Sachpreise. Die Teilnahme an der Schulmeisterschaft ist kostenlos.

"Die Idee der erstmalig ausgetragenen Klever Schulmeisterschaft ist genial", freut sich Veranstalter Rudi Tönnissen, für den dieser Wettbewerb das Klever Radrennen als Event für die ganze Familie abrundet.

Quelle: RP
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