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Lokalsport
Grundsolide Heimarbeit gefragt

Lokalsport: Grundsolide Heimarbeit gefragt
Szene aus dem Hinspiel zwischen Alemannia und Viktoria: Hier sichert sich Pfalzdorfs Ersatzkeeper Niklas Swertz den Ball. Vor ihm versucht sein Mannschaftskollege Martin Koenen zu klären. FOTO: Gottfried Evers
Kleve. Mit dem Stadtduell zwischen Viktoria Goch und Alemannia Pfalzdorf enden die Lokalkampfwochen der Kilkens-Truppe. Die Reserve des SV Hö.-Nie. steht vor einer anspruchsvollen Aufgabe beim Tabellenführer. Von Frank Gipmann und Jens Helmus

Nach den siegreichen Partien gegen den 1. FC Kleve II (3:0) und beim SV Hö./Nie. II (7:0) und der äußerst knappen Niederlage im Kreispokal gegen die Landesliga-Auswahl des 1. FC Kleve (2:4 n. V.) rundet das Heimspiel gegen Alemannia Pfalzdorf am Sonntag die Derbywochen für die Gocher Viktoria ab (Anstoß 15 Uhr). Auch wenn Viktoria-Coach Jan Kilkens dem Tabellenletzten aus Pfalzdorf gerade auch ob der letzten Ergebnisse mit Respekt begegnet, ist der Anspruch an seine Schützlinge klar: "Mit einem Sieg können wir uns weiter nach oben absetzen und der ist für uns auch Pflicht. Nach dem 2:2 im Hinspiel trotz 2:0-Führung haben wir auch noch etwas gutzumachen."

Bei einem Anknüpfen an die bisher nach der Winterpause gezeigten Leistungen sollte dies auch zu bewerkstelligen sein, überzeugten die Schwarz-Roten doch auch im Kreispokal am Mittwochabend und ließen gegen den klassenhöheren Gegner aus Kleve keinen Ligaunterschied erkennbar werden. "Mit unserer Leistung war ich enorm zufrieden. Ein Unentschieden war absolut gerechtfertigt und mehr für uns drin. Leider haben wir durch dumme Gegentore das Spiel aus der Hand gegeben. Die müssen wir noch abstellen", sieht Kilkens seine Elf auf dem richtigen Weg, erwartet gegen die Alemannia aus Pfalzdorf allerdings ein völlig anderes Spiel. "Leicht wird das nicht. Wir werden gegen einen wohl tief stehenden Gegner auf Konter aufpassen und zugleich ein hohes Balltempo haben müssen um selbst zu Chancen zu kommen", erklärt Übungsleiter Kilkens, der bis zum Sonntag genügend Regenerationszeit für seine Schützlinge sieht und personell voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen kann.

Eine verkürzte Verschnaufpause haben bis zum morgigen Derby auch die Pfalzdorfer. Am Mittwochabend traten sie im Kreispokal beim TSV Wa./Wa. an und wurden von den Hausherren kalt erwischt: Nach 13 Minuten lag die Alemannia 0:3 hinten und rettete sich durch Tore von Simon Bartjes und Michael Pesch noch mit 2:4 in die Kabine. Zwar unterlagen die Gäste am Ende mit 2:6 -, an die Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit ließe sich jedoch mit Blick auf das Derby anknüpfen, so VfB-Coach Thomas Erkens.

Personell sieht es wieder deutlich besser aus bei den Blau-Weißen, nachdem gegen Wa./Wa. nur ein gelernter Verteidiger in der Startelf stand. Eine reine Defensivschlacht ist von den Gästen am Sonntag dennoch nicht unbedingt zu erwarten: Im Hinspiel lag Pfalzdorf nach unterlegener erster Halbzeit 0:2 hinten, kam jedoch mit besserem Zugriff im Mittelfeld und druckvoller Offensive im zweiten Durchgang zurück und glich verdient aus.

Fußball-Bezirksliga, Gruppe 4: SV Emmerich-Vrasselt - SV Hönnepel-Niedermörmter II (So., 15 Uhr): Keine zwei Wochen nach seinem Abschied vom SV Hö.-Nie. II kehrt Tim Hüwels zurück an die Düffelsmühle. "Er trainiert seit Montag wieder mit", sagt Jungbullen-Trainer Ottmar Döllekes. Die Blitzrückkehr dürfte der SV-Reserve nach dem 0:7 gegen Goch neuen Rückhalt in der Defensive geben. Mit Ziya Akcay stehe ein weiterer Innenverteidiger wieder zur Verfügung, sagt Döllekes.

Das 0:7 gegen Goch will der Coach vor dem morgigen Spiel beim Tabellenführer SV Emmerich-Vrasselt (Anstoß: 15 Uhr) nicht überbewerten:

"Wir mussten gegen Goch in der ersten Halbzeit drei angeschlagene Spieler auswechseln, danach war das Spiel für uns gelaufen. In der Anfangsphase hat die Mannschaft aber ein paar gute Ansätze gezeigt, an die wir anknüpfen können", sagt der Trainer.

Quelle: RP
 
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