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"Haben eine breite Qualität in der Mannschaft"

"Haben eine breite Qualität in der Mannschaft"
FOTO: Evers, Gottfried (eve)
Christoph Thyssen, Vorsitzender des 1. FC Kleve, ist vor dem Derby seiner Landesliga-Kicker in Goch recht entspannt. "Grundsätzlich möchte ich natürlich, dass sich die Spieler für die bislang gute Saison so kurz vor Schluss auch belohnen können.

Von Vereinsseite gibt es da aber keinen Druck. Bei uns werden definitiv keine Köpfe rollen oder Ähnliches. Aber für die Spieler wünsche ich mir, dass sie die Ernte aus dieser Saison, den Aufstieg, einfahren. Die Ausgangslage dazu ist ja gut", erklärt Thyssen.

Mit drei Punkten Vorsprung auf die punktgleichen VfB Homberg und FSV Duisburg geht Kleve auf die Zielgerade. Thyssen ist zuversichtlich, dass seine Fußballer im morgigen Derby erfolgreich sein werden. "Wir haben eine breite Qualität in der Mannschaft, die oft gezeigt hat, das sie sehr guten Fußball spielen und auch mit Druck umgehen kann", meint Thyssen. Gegen Goch sei besonders Nervenstärke und Geduld gefragt. "Auch das haben die Spieler bereits zuvor gezeigt, dass sie diese Eigenschaften besitzen", sagt Thyssen. Für das Derby habe er daher wenig Sorgen, da das Team dieses Selbstbewusstsein schon häufiger auszeichnet habe.

Allerdings betont der Vorsitzende immer wieder, dass man keine Mannschaft in der Landesliga, und schon gar nicht Goch, unterschätzen darf. Und das nicht nur deshalb, weil Lokalduelle bekanntlich eigene Gesetze hätten. "Die Derby-Historie spricht ja eher für Goch", sagt Thyssen. Trotz der tabellarischen Situation begegne man der Qualität der Viktoria mit Respekt. Von den Klever Spielern wünscht er sich, dass sie eine Menge Leidenschaft auf den Platz bringen. "Ich hoffe, dass sie das Selbstbewusstsein haben werden und alles tun, um das Spiel zu gewinnen", sagt Thyssen.

Die Favoritenrolle sei dann schon eher auf Klever Seite. "Wir können das Spiel natürlich eher gewinnen, ohne jetzt überheblich klingen zu wollen", meint Thyssen. Trotzdem sei die Möglichkeit immer gegeben, so eine Partie auch verlieren zu können. Denn je nach Tagesform seien auch die Schwanenstädter für die Gocher zu schlagen.

Deshalb erwartet auch Kleves Trainer Thomas von Kuczkowski volle Konzentration von seinen Spielern. "Uns muss das schon bewusst sein, dass das ein Derby ist. Wir dürfen keinen Zentimeter nachlassen und dürfen uns nicht vom Gegner irgendetwas aufdrängen lassen. Wir wollen das Spiel diktieren", fordert "Kucze". Die Tabellensituation mache das Lokalduell dieses Mal noch prekärer, als es das Aufeinandertreffen ohnehin schon sei. Von Kuczkowski schaut dabei allerdings nur auf die Situation seiner Elf. "Wir müssen schauen, dass wir unsere Tabellensituation genauso konstant halten wie vorher", meint der Coach, der aber auch auf die Qualität in der Gocher Mannschaft hinweist. "Deshalb müssen wir hinten stabil stehen", untermauert von Kuczkowski.

Personell hatte der Klever Übungsleiter dagegen vor dem gestrigen Abschlusstraining wenig zu beklagen. Außer dem Langzeitverletzten Fabio Forster stehen ihm alle Spieler zur Verfügung. "Der eine oder andere hat jedoch noch ein paar Wehwehchen, so dass sein Einsatz noch nicht ganz feststeht. Wie wir an die 90 Minuten herangehen, entscheiden wir auch deshalb erst kurz vor der Partie", behauptet "Kucze". SABRINA PETERS

Quelle: RP
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