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Handball: Merkur und UTuS verfolgen auswärts ähnliche Ziele

Handball: Handball: Merkur und UTuS verfolgen auswärts ähnliche Ziele
Ein versuchtes Anspiel aus dem Rückraum auf die schon darauf wartende Kreisläuferin des VfL Merkur Kleve. FOTO: Evers
Kleve. Nach den Heimspielen am vergangenen Wochenende, wobei die "Heimstätte" der Merkur-Handballerinnen derzeit auswärts in Emmerich liegt, müssen die hiesigen klassenhöchsten Handballteams heute und morgen reisen. Das jedoch sollte sie nicht daran hindern, zu Punkten zu kommen. Von Niko Hegemann

Landesliga Frauen: DJK Adler Bottrop - Uedemer TuS (morgen, 11.30 Uhr, Dieter-Renz-Halle). In Bottrop will der Tabellenfünfte aus Uedem seine Serie fortsetzen: seit drei Pflichtspielen ist das Team von Coach Markus Verwimp ungeschlagen. So schaufelte der UTuS nach dem Weiterkommen im Kreispokal gegen den Kreisrivalen aus Kleve in den letzten beiden Ligaspielen drei Punkte auf sein Konto: Rheinberg wurde 23:20 geschlagen, gegen Bocholt gab's ein 19:19. Dabei war Keeperin Birgit Stevens-Bräuer ein großer Rückhalt. Sie stach mit hervorragenden Paraden aus einer geschlossen starken Teamleistung hervor. Trainer Verwimp setzt gegen die Adler, die derzeit mit 4:6-Punkten auf dem achten Tabellenplatz stehen, wieder auf eine gute Einstellung seiner Spielerinnen. "Mit der zuletzt gezeigten Leistung und vor allem Konzentration sollten wir die Punkte mitnehmen können", meint Verwimp. Allerdings plagen ihn personelle Probleme: Leonie Verhülsdonk wird auf jeden Fall fehlen, Claudia Lubiewski und Natalia Loosen sind angeschlagen.

Adler Bottrop belegt nach dem ersten Saisonabschnitt den achten Tabellenplatz (4:6 Punkte).

Bezirksliga Frauen: SV Friedrichsfeld II - VfL Merkur Kleve (heute, 17.15 Uhr, Gymnasium Voerde-Nord). Nach der enttäuschenden 15:20-Niederlage gegen den Tabellenersten HSG Haldern/Meerhoog/Isselburg will Merkur Kleve in Friedrichsfeld wieder punkten. Mit einem Sieg würden die Schwanenstädter den Anschluss an die obere Tabellenhälfte herstellen. Mut macht dem jetzigen Tabellenachten insbesondere, dass Coach August Bockenhüser nach einer Pause wieder zurück an der Seitenlinie ist und dem Team bereits gegen die HSG neue Impulse geben konnte. Ein Sieg gegen den Tabellenführer am vergangenen Sonntag wäre durchaus möglich gewesen, doch es machte sich das altbekannte Manko der Merkur-Damen wieder bemerkbar. "Vier verworfene Siebenmeter und etliche vergebene gute Wurfgelegenheiten haben uns die Punkte gekostet", kritisierte auch die erfahrene Monika Reintjes-Engelen, die während der vergangenen Wochen das Coaching übernommen hatte.

Trainer Bockenhüser freut sich jedenfalls auf die Aufgabe, das Team zurück in die Erfolgsspur zu bringen, "besonders deshalb, weil wir viel Qualität auf der Platte haben". Der kommende Gegner steht ebenfalls nicht gut in der Tabelle da (2:6-Punkte, neunter Platz). Er unterlag zuletzt mit 18:23 beim SV Neukirchen.

Quelle: RP
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