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Herbstmeister Kleve bleibt hungrig

Lokalsport: Herbstmeister Kleve bleibt hungrig
Jannis Altgen (links) läuft seinem Gegenspieler davon. FOTO: van Offern
Kleve. Fußball-Landesliga, Gruppe 2: 1. FC Kleve - SV Schwafheim (Sonntag, 14.15 Uhr). Gegen Repelen spielte Kleve sich zuletzt in einen Rausch. Mit Schwafheim wartet nun der nächste Gegner aus dem Tabellenkeller. Von Maarten Oversteegen

Im letzten Heimspiel gegen den VfL Repelen ließen die Klever dem Gegner keine Chance: 6 Tore und eine erdrückende Überlegenheit, gepaart mit einer herausstechenden Defensivordnung, die jegliche Offensivbemühungen der Gäste aus Moers im Keim ersticken ließ, zeugen davon. So ist die Erfolgsserie der Mannschaft vom Bresserberg bereits auf vier Siege in Folge angewachsen. Durch den Sieg am letzten Sonntag darf sich der 1. FC Kleve nun sogar Herbstmeister nennen - bis zur Winterpause sind es dennoch zwei weitere Spiele gegen Schwafheim und auswärts bei Hamborn 07.

Die Mannschaft vom SV Schwafheim befindet sich aktuell auf dem 15. Tabellenplatz und ist damit akut vom Abstieg bedroht. Noch drei Punkte trennen den SV vom 16. Tabellenplatz und dem VfL aus Repelen. Die Mannschaft von Trainer Ralf Gemmer hat sich zuletzt mit drei Niederlagen in Folge in einen Negativtrend hineinmanövriert. Gleichwohl muss man anmerken, dass mit dem FSV Duisburg, Arminia Kloster und dem PSV Wesel drei starke Gegner auf die Mannschaft trafen, die am Sonntag Kleve Paroli bieten will. Auffällig bei den Grün-Weißen: In dieser Saison haben sie noch nie Unentschieden gespielt. Die 15 Punkte resultieren aus fünf Siegen vor allem gegen direkte Konkurrenten. Alle anderen 11 Spiele verlor Schwafheim. Besonders bitter dürfte dabei die schmerzhafte 1:11-Niederlage auswärts gegen Burgaltendorf gewesen sein.

Doch FC-Trainer Umut Akpinar unterschätzt den bevorstehenden Gegner nicht: "Die Tabellensituation von Schwafheim spielt überhaupt keine Rolle. Das interessiert mich und uns nicht. Wir wollen uns auf jedes Spiel fokussieren, denn jedes Spiel ist anders. Es wird eine Herausforderung." In dieser Saison trafen die Schwanenstädter bereits am ersten Spieltag auf den VfL. Deutlich schlugen die Klever den Gegner mit 3:0 auf dem schwer zu bespielendem Schwafheimer Ascheplatz. In einem von Kleve klar dominierten Spiel sorgten Dragovic, Klein-Wiele und Kürkciyan für die Treffer.

Umut Akpinar kann am Sonntag auf den gleichen Kader wie in der letzten Woche zurückgreifen. Neben dem Langzeitverletzten Marvin Kresimon gibt es keine weiteren Ausfälle. Auch macht sich der FC-Trainer keine Sorgen darüber, dass seine Mannschaft selbstzufrieden werden könnte: "Wir sind zwar Herbstmeister, haben das aber gar nicht wirklich wahrgenommen. Es gab natürlich keine Feier. Die Mannschaft hat ein gutes Gespür dafür, Spannung und Lockerheit in Einklang zu bringen. Das schafft sie schon über die ganze Saison hinweg."

Der Fahrplan für den 1. FC Kleve ist also klar: Noch zwei Spiele Vollgas, dann weihnachtliche Lockerheit. Die dürfte vor allem dann aufkommen, wenn man auch in der Winterpause von der Tabellenspitze grüßt. Dafür müssen die Klever gegen Schwafheim gewinnen, denn der FSV Duisburg sitzt ihnen im Nacken. Ein Unentschieden ist gegen den Gast aus Moers ohnehin unwahrscheinlich.

Quelle: RP
 
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