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Hinter dem Spitzenreiter wird es eng

Lokalsport: Hinter dem Spitzenreiter wird es eng
Ein großer Techniker mit Schwächen im Torabschluss: Rinderns Rene Timmer spielt gegen Sturm Wissel ebenso schön wie wenig effektiv. FOTO: Markus van Offern
Kleve. Fußball-Kreisliga A: Aufsteiger Kevelaerer SV führt weiterhin mit sechs Zählern Vorsprung die Tabelle an. Der Abstand vom aktuellen Tabellenzweiten TSV Weeze auf Viktoria Winnekendonk (Platz sechs) beträgt nur zwei Punkte. Von Nils Hendricks und Per Feldberg

Die Kreisliga A zeigt sich in dieser Spielzeit, wie von vielen prognostiziert, als sehr ausgeglichen. Nach dem zehnten Spieltag bringen sich die Verfolger von Ligaprimus Kevelaer in Position.

SV Rindern - Sturm Wissel 2:0 (1:0). Es war das erwartete Spiel beider Mannschaften auf einem schwer zu bespielenden Platz. Kampf war auf beiden Seiten Trumpf, spielerische Elemente blieben Mangelware. Gegen eine defensiv eingestellte Wisseler Mannschaft gingen die Gastgeber bereits nach zwölf Minuten durch Bernard Alijaj in Führung. In der Folge versäumten es die Gastgeber dann nachzulegen. Rene Timmer allein vergab zwei Großchancen. Die Entscheidung fiel dann durch Daniel Beine in Minute 84. "Das war heute ein Arbeitssieg. Aber wir haben nun zum zweiten mal in Folge zu null gespielt und sind nur noch einen Zähler hinter Platz zwei. Alles in Allem ein gelungener Spieltag", kommentierte Rinderns Trainer Joris Ernst nach der Partie. "Die Mannschaft hat eine gute Einstellung gezeigt. Aber es war auch sichtbar, dass Rindern uns individuell überlegen war und der Sieg auch in Ordnung geht", zeigte sich Wissels Co-Trainer Meik Kozak als fairer Verlierer.

Alemannia Pfalzdorf - DJK Labbeck/Uedemerbruch 2:1 (1:1). Durch einen 2:1-Heimsieg über die DJK Labbeck/Uedemerbruch kletterten die Gastgeber auf Platz sieben der Tabelle. Bereits nach acht Minuten brachte Michael Pesch die Alemannia in Front. Die Gäste, die mit großen personellen Problemen angereist waren, konnten in Minute 27 durch Björn Kluckow den Ausgleich erzielen. Auf dem Ascheplatz in Pfalzdorf bestimmten die Gastgeber jedoch in der Folge weiterhin das Geschehen. Eckball um Eckball erspielten sich die Blau-Weißen, ohne jedoch daraus etwas Zählbares zu erreichen. Den Siegtreffer nach 71 Minuten verursachte dann Labbecks Tim van Husen durch ein Eigentor. "Es hat uns in der Offensive heute einfach an Durchschlagskraft gefehlt. Die Alemannia hat unter dem Strich verdient gewonnen", zeigte sich Labbecks Trainer Matthias Treffler als fairer Verlierer. "Das fällt heute unter die Rubrik Arbeitssieg, der am Ende auch verdient war", resümierte Thomas Erkens, Trainer der siegreichen Gastgeber.

SC Blau-Weiß Auwel-Holt - SV Arminia Kapellen-Hamb 7:1 (3:1). Zu Gast in Auwel-Holt kam das Team von Mario Kanopa deutlich unter die Räder. 1:7 hieß es nach 90 Minuten. "Die Mannschaft hat ihre Vorgaben taktisch gut umgesetzt. Wir gehen als verdienter Sieger vom Platz", erklärte SC-Trainer Lars Allofs. In der ersten Halbzeit brachte Fabian Heghmans die Gastgeber schon nach fünf Minuten in Führung. Frank Boos konnte zwar ausgleichen, jedoch trafen Timo Ingenlath und erneut Heghmans kurz vor der Halbzeit zum 3:1-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel nahm das Unheil seinen Lauf. Rene Alsters erhöhte auf 4:1 und Kapellen-Hambs Jan Stevens traf ins eigene Tor. Den Schlusspunkt setzten Fabian Linßen und Ingenlath, die kurz vor Schluss den 7:1-Endstand besorgten.

Viktoria Winnekendonk - Concordia Goch 2:2 (0:0). "Heute haben wir eine gute Moral gezeigt und uns letztendlich auch belohnt", so Sven Kleuskens, Trainer der Viktoria. Allerdings warten die Winnekendonker seit nunmehr fünf Spielen auf einen Sieg. Nach einem torlosen ersten Durchgang schlugen die Gäste binnen fünf Minuten zweimal in Person von Rene Schneider zu und führten nach einer guten Stunde mit 2:0. Der eingewechselte Sascha Hoffmann verkürzte auf 1:2 und in der Nachspielzeit traf Johannes Rankers tatsächlich noch zum späten Ausgleich. Concordia Gochs Trainer Stephan Gregor war dementsprechend nach den 90 Minuten unzufrieden: "Wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft. So fühlt sich das Ergebnis wie eine Niederlage an."

Union Wetten - SV Grün-Weiß Vernum 0:1 (0:1). Im Keller-Duell zwischen Union Wetten und Grün Weiß Vernum bescherte Malte Heitbrede seinem Team den Auswärtssieg und damit den zweiten Sieg in Folge. Sein Tor fiel gut fünf Minuten vor dem Pausenpfiff. "Das war heute Not gegen Elend", resümierte Wettens-Trainer Marcel Lemmen. "Beide Mannschaften waren nicht gut." Andre Wilmsen, Co-Trainer der Gäste, konnte sich dennoch über den Sieg freuen: "Die kämpferischen Qualitäten waren heute ausschlaggebend für unseren Sieg. Das war eine gute Mannschaftsleistung."

Kevelaerer SV - SGE Bedburg-Hau II 5:1 (4:0). Beim Aufeinandertreffen der Aufsteiger aus Kevelaer und Bedburg-Hau konnten sich die Gastgeber souverän mit 5:1 durchsetzen. Zum 4:0-Halbzeitstand trafen David Brinkhaus, Miroslav Sekela (2) und Martin Sekela. Nach Wiederanpfiff verwandelte Carsten Langenberg einen Strafstoß für die Gäste und Radek Vykydal besorgte das 5:1. "Wir waren über 90 Minuten das bessere Team und haben Bedburg-Hau nicht ins Spiel kommen lassen", sagte Kevelaers Trainer Ferhat Ökce nach Abpfiff der Partie. "Wir hätten zwar höher gewinnen können, sind aber dennoch zufrieden. Sein Gegenüber Manuel Kamps, Co-Trainer der SGE, kommentierte das Spiel so: Das war heute schlicht und ergreifend ein Klassenunterschied."

DJK Appeldorn - TSV Weeze 0:7 (0:4). Eine ganz bittere Niederlage musste die DJK Appeldorn auf eigenem Platz gegen den TSV Weeze hinnehmen. Der Gast aus dem Südkreis setzte sich klar mit 7:0 durch und kletterte damit auf Platz zwei der Tabelle. Bereits nach vier Minuten eröffnete Hakan Erkis den Torreigen auf Seiten des TSV. Nur 120 Sekunden später traf Radoslaw Grosiak zum 0:2. Max Büren (14.) und Florian Thomas (41.) trafen gegen überforderte Gastgeber zum 0:4-Halbzeitstand. Erneut Grosiak (48.) und zweimal Erkis (70./75.) sorgten in Durchgang zwei für den Endstand. "Das war heute bei uns ein Kollektivausfall", kommentierte Dieter Oldenburg, Trainer der DJK, kurz und bündig die Niederlage. "Bei diesem Ergebnis gibt es natürlich nicht viel zu meckern. Ich bin sehr zufrieden", sah die Gemütslage seines Gegenübers Marcel Zalewski natürlich ganz anders aus.

SV Hönnepel-Niedermörmter II - SV Straelen II 0:7 (0:2). Den zweiten Sieg in Folge konnte die Reserve des SV Straelen erzielen. Gegen einen von Beginn an dezimierten Gegner sorgten Dany Thönes und Bartek Walczweski für die Halbzeitführung. Erneut Walczweski und Thönes, sowie Ferdin Kurteshi, Lukas Eickhoff und Nils Rix erzielten dann die weiteren Treffer in Durchgang zwei. "In der ersten Halbzeit haben wir noch gut gegen gehalten, dann fehlte auch die Kraft", erklärte Gerd Wirtz nach dem Match. "Die Mannschaft setzt immer mehr die Dinge um, die wir trainieren. Langsam wachsen wir zusammen und ich denke, wir werden noch einige Teams ärgern", so Dirk Otten.

Quelle: RP
 
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