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Hö.-Nie. erwartet heißen Kunstrasentanz

Lokalsport: Hö.-Nie. erwartet heißen Kunstrasentanz
Mittelfeldspieler Nils Hermsen (l.) vom Landesligisten SV Hö.-Nie. mischt nach seinem Schlüsselbeinbruch aus der Vorbereitung wieder voll mit. FOTO: G. Evers
Kleve. Fußball-Landesliga, Gruppe 2: Spvgg. Sterkrade-Nord - SV Hönnepel-Niedermörmter (Sonntag, 15 Uhr). Trainer Georg Mewes rechnet mit einer schweren Aufgabe. Verteidiger Harun Can hat seine Spielberechtigung erhalten. Von Jens Helmus

"Punkten, egal wie", lautet derzeit die Devise bei der SV Hönnepel-Niedermörmter. In den vergangenen Wochen sind die Schwarz-Gelben aus Kalkar immer weiter in den Strudel des Abstiegskampfes geraten, müssen mit neun Punkten aus 13 Partien aufpassen, dass sie bis zur Winterpause nicht den Anschluss an die sicheren Ränge verlieren.

Vor einem guten Monat feierten die Bullen ihren letzten Punktgewinn beim 3:0-Heimsieg gegen den VfL Repelen. Es folgten Niederlagen gegen Schafheim (2:3), Hamborn (0:3), Rellinghausen (0:3) und zuletzt zuhause gegen Niederwenigern (0:4). Am kommenden Sonntag hat der Oberliga-Absteiger die nächste Gelegenheit, der Negativserie ein Ende zu setzen: Um 15 Uhr tritt Schwarz-Gelb bei der Spvgg. Sterkrade-Nord an.

Der bevorstehende Gegner der SV Hö.-Nie. belegt derzeit mit 13 Punkten den 13. Rang der Landesliga-Gruppe. Am vergangenen Sonntag zeigten die Sterkrader eine starke erste Halbzeit beim Duisburger SV, der die Gäste erst im zweiten Durchgang in den Griff bekam und infolge noch mit 4:1 gewann. Zuvor hatte die Spvgg. einen Sieg gegen die Sportfreunde Niederwenigern (1:0) und einen Punkt gegen den ESC Rellinghausen (0:0) geholt.

Hö.-Nie.-Coach Georg Mewes rechnet mit einer schweren Aufgabe am Sonntag: "Sterkrade-Nord ist eine heimstarke Truppe, die viele Tore erzielt. Die werden auf Kunstrasen richtig Alarm machen. Wir dürfen sie gar nicht erst ins Rollen kommen lassen", so der Cheftrainer der Schwarz-Gelben, der seine Mannschaft mit defensiver Ausrichtung ins Rennen schicken will: "Wir werden erst mal hinten dicht machen und auf Konter lauern. Es bringt ja nichts, wenn wir uns in schönen Angriffen versuchen, aber beim zweiten Ballkontakt hat der Gegner wieder den Ball und haut uns einen rein", so Mewes.

Bei der Deckungsarbeit will der Trainer in den schweren Wochen bis zur Winterpause mehr auf die klassische Manndeckung setzen: "Raumdeckung ist eine gute Sache, aber wir kriegen das im Moment nicht hin, deswegen müssen wir enger bei den Leuten stehen", sagt Mewes, dessen Team in den vergangenen Wochen mehrere Treffer durch bedenklich freistehende Angreifer kassiert hatte. 0:10 Tore, so die Bilanz der SV Hö.-Nie. aus den letzten drei Ligaspielen.

Personell lässt die Lage bei den Schwarz-Gelben weiterhin stark zu Wünschen übrig: Zu den aktuellen Ausfällen gesellte sich am vergangenen Sonntag Kai Robin Schneider, der in der Schlussphase gegen Niederwenigern Rot sah und nun eine mehrwöchige Sperre absitzen muss. Eine weitere Lücke in der Abwehr droht, da Konrad Kaczmarek grippebedingt unter der Woche nicht trainieren konnte und sich wohl bis Sonntag nicht mehr ausreichend erholen wird. Einziger Lichtblick: Verteidiger Harun Can hat zum 1. November seine Spielberechtigung erhalten.

Quelle: RP
 
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