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Hö.-Nie. kann in Schwafheim nachlegen

Lokalsport: Hö.-Nie. kann in Schwafheim nachlegen
Der 19-jährige Prince Kimbakidila stand am vergangenen Sonntag in der Startelf der Schwarz-Gelben. FOTO: van Offern
Kleve. Fußball-Landesliga, Gruppe 2: SV Schwafheim - SV Hönnepel-Niedermörmter (Sonntag, 15.30 Uhr). Von Jens Helmus

Die SV Hönnepel-Niedermörmter reist am Sonntag nach Moers: Um 15.30 Uhr treten die Bullen beim Drittletzten SV Schwafheim an und können nach zuletzt überzeugendem 3:0-Sieg gegen Repelen den zweiten Sieg in Folge einfahren.

Auch wenn die SV Hönnepel-Niedermörmter im Vergleich zu den meisten Landesliga-Mannschaften keine herausragenden Zuschauerzahlen hat, so ist die Heimtribüne an der Düffelsmühle doch nicht frei von lautstarken Kritikern. Beim vergangenen Heimspiel gegen den VfL Repelen (3:0) machten sich einige Experten an der Bande lautstark bemerkbar: Einer der Heimzuschauer bedachte das Schiedsrichtergespann in der zweiten Halbzeit gar mit einer groben Beschimpfung, was der beistehende Linienrichter sich nicht gefallen ließ. Der Offizielle wies die Bank der Heimmannschaft dazu an, den beleidigenden Zuschauer zu ermahnen. Zudem teilte er dem Pöbler mit, dass dieser dem gastgebenden Verein damit keinen Gefallen erweise. Auch an Mittelfeldspieler Stephan Schneider hatten diverse Experten von der Seitenlinie einiges auszusetzen, etwa weil dieser im ersten Durchgang einen Freistoß in die Mauer setzte. Der Aufwand, den der SV-Kapitän zusammen mit Co-Trainer Tim Seidel im Zentrum betrieb, wurde von den Pöblern an der Bande hingegen nicht gewürdigt. Als Schneider dann nach der Pause zwei Tore mit Freistößen einleitete, fand sich mit dem Linienrichter schnell ein neues Ziel.

Der Hinweis des Assistenten gibt dem pöbelnden Zuschauer vielleicht zu denken. Die neugeformte Landesliga-Mannschaft der SV Hö.-Nie. jedenfalls kann derlei Aggression von der Seitenlinie nicht gebrauchen -, schließlich hat sie nach einigen intensiven Spieltagen nun gegen Repelen hochverdient den zweiten Saisonsieg eingefahren und kann am Sonntag in Moers-Schwafheim nachlegen.

Um 15.30 Uhr treten die Bullen beim SV Schwafheim an. Co-Trainer Andre Trienenjost hofft, dass sein Team an die gute Leistung gegen Repelen anknüpfen wird. Denn neben einer soliden Defensive hatte Hö.-Nie. zuletzt auch eine gesteigerte Durchschlagskraft im Angriff bewiesen: Ahmed Can Simsek traf in seinem zweiten Liga-Spiel erneut doppelt, und der nach Verletzung genesene Emre Kilic brauchte nach seiner Einwechslung keine zwei Minuten bis zum 3:0.

Trotz überzeugender Gesamtleistung mahnte Andre Trienenjost dazu, das Spiel gegen eine schwache Repelener Elf nicht überzubewerten. "Gegen Schwafheim rechne ich wieder mit einem ganz anderen Spiel", so der Co-Trainer mit Blick auf die bevorstehende Aufgabe.

Tabellarisch kann sich die SV Hö.-Nie. (13. Platz, neun Punkte) mit einem Sieg gegen Schwafheim (16. Platz, sechs Punkte) weiter von den Abstiegsrängen entfernen. Der letzte Auftritt des Gegners deutet dabei auf eine lösbare Aufgabe für Hö.-Nie. hin: Die Mannschaft von Ralf Gemmer unterlag beim Tabellennachbarn Sterkrade-Nord mit 2:7. Gemmer hatte dabei gravierende Mängel im Spiel seiner Mannschaft gesehen: "Wir leisten uns viel zu viele Fehler. Besonders die einfachen Patzer im Spielaufbau tun richtig weh", so der Schwafheimer Coach, dessen Mannschaft seit vier Spieltagen ohne Punktgewinn ist.

Quelle: RP
 
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