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Tischtennis
Imamura belegt Platz zwei in NRW-Rangliste

Tischtennis: Imamura belegt Platz zwei in NRW-Rangliste
Yuko Imamura vertritt die Klever Farben beim Bundesranglistenturnier. Die Veranstaltung wird am 10./11. Oktober in Chemnitz ausgetragen. FOTO: Stade
Kleve. Als Zweite der Westdeutschen Rangliste und mit der Qualifikation zur Bundesrangliste kehrte WRW-Zweitligaspielerin Yuko Imamura von der NRW-Rangliste der Damen aus Kreuzau zurück. Überraschend weit vorne landete mit Rang fünf auch Pia Dorißen aus der Regionalligareserve der Weiß-Rot-Weißen. Ihre Mannschaftskollegin Verena Bauer war indes mit Platz neun nicht ganz zufrieden. Von Liza-Marie Siegmund

Bis zum Finale agierte die Wahl-Kleverin Imamura souverän. Erst in ihrem letzten Spiel musste sie sich Nadine Sillus (TuS Uentrop) geschlagen geben. Dabei hatte Imamura gegen Sillus eine Woche zuvor in der 2. Bundesliga klar mit 3:0 gewonnen. "Da sich nur die beiden Finalistinnen für das Bundesranglistenturnier qualifizierten, verspürte ich während des Turniers einen enormen Druck", gestand Imamura. "Die Anspannung fiel im Halbfinale von mir ab. Vielleicht habe ich deswegen im Finale nicht mehr so gut gespielt."

Zunächst starteten Imamura und Bauer mit einem vereinsinternen Duell, das Imamura mit 3:0 für sich entschied. Es folgten weitere Siege ohne Satzverlust über Janette Püski (Borussia Düsseldorf), Sina Tiemann (TTC Mennighüffen) und Gabi Jansen (TTC Grün-Weiß Fritzdorf). Gegen die Mitfavoritin Ying-Ni Zhan (TTC Rödinghausen) wurde es erstmalig eng. Imamura benötigte den Entscheidungssatz, um ins Halbfinale einzuziehen. Nicht zufrieden mit ihrer Leistung in der Gruppenphase war hingegen Bauer, die mit nur einem Sieg gegen Püski auf Platz fünf ihrer Vorrundengruppe landete.

Dorißen absolvierte ihre Pflichtspiele in der Parallelgruppe. Auf die erwartete Pleite gegen die spätere Ranglistensiegerin Sillus folgten ein knappes 2:3 gegen Miriam Jongen (SV DJK Holzbüttgen) und ein umkämpftes 1:3 gegen Isabelle Güdden (ASV Einigkeit Süchteln). Ein Sieg gelang Dorißen nur gegen Tabea Brockmeier vom TTC Mennighüffen. Zwar hatte Dorißen auch bereits gegen Melissa Dorfmann (Borussia Düsseldorf) gewonnen, doch da diese verletzungsbedingt aufgeben musste, wurde der Sieg annulliert.

Mit Rang vier in der Vorrunde kämpfte Dorißen nach der Gruppenphase um die Plätze fünf bis acht, während Imamura um Platz eins bis vier spielte und Bauer sich mit dem Kampf um Rang neun bis elf begnügen musste. Gegen die Zweitplatzierte der Gruppe B, Jongen, setzte sich Imamura im Halbfinale mit 3:1-Sätzen durch und sicherte sich damit das Ticket für die Bundesrangliste. Am Nebentisch rang Sillus die Fritzdorferin Jansen in drei Sätzen nieder. Mehr als ein Satzgewinn blieb auch Imamura gegen Sillus im Finale nicht.

Souverän agierte Dorißen in der Endrunde: Ohne Satzverlust gegen Tiemann qualifizierte sich Dorißen für das Platzierungsspiel um Platz fünf, wo es eine Neuauflage des Duells gegen Isabell Güdden gab. Diese hatte zuvor Zhan überraschend im Entscheidungssatz bezwungen. Im Platzierungsspiel glückte Dorißen dann die Revanche. Hier setzte sie sich mit 3:2 gegen Güdden durch und nahm Rang fünf mit nach Hause. "Mit einem so guten Ergebnis hätte ich nicht gerechnet", war Dorißen mehr als zufrieden mit ihrem Abschneiden.

Bauer, die das Turnier nach einem neuerlichen Erfolg über Püski auf dem neunten Platz beendete, kommentierte ihr Gesamtabschneiden: "Ich glaube, das meine Vorrundengruppe ein wenig stärker besetzt war als die andere Gruppe. Dennoch hätte ich aber auch besser spielen können, als ich es getan habe."

Quelle: RP
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