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Lokalsport
"Integration durch Sport"

Lokalsport: "Integration durch Sport"
Vereine, Politik und Sportverbände engagieren sich gemeinsam für die Integration durch Sport. FOTO: Kreissportbund
Kleve. Kreissportbund Kleve: Die ersten Stützpunktvereine machen sich auf den Weg.

"Integration durch Sport" lautete das zentrale Thema beim Tag der Integration im Foyer der Stadtverwaltung Goch. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die erste stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Goch, Gabi Theissen, die Integration vor allem auf dem Land als wichtiges Gut darstellte. Im Anschluss lobte Stephan Haupt, Landtagsabgeordneter der FDP, das ehrenamtliche Engagement der Sportvereine. Denn dies sei, so Haupt, "der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält.

" Er unterstützte dies mit der Aussage, dass die Politik das bürgerliche Engagement fördern und nicht behindern solle. Der Landessportbund NRW, vertreten durch Barabara Kornaska, berichtete, dass es zurzeit ca. 350 Stützpunktvereine in NRW gibt, die die Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchteten in das Vereinsgeschehen aktiv fördern. Bei den vier Stützpunktvereinen im Kreis Kleve handelt es sich um den VfB Alemannia Pfalzdorf für die Kommune Goch, die Budo-Gemeinschaft Senshu Emmerich e.

V. für die Kommune Emmerich, der Sportverein Issum e.V. für die Kommune Issum und der Spielverein Rindern e.V. für die Kommune Kleve. Diese Vereine engagieren sich in besonderem Maße für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, geflüchtete Menschen und sozial benachteiligte Menschen. Sie haben Integration als Querschnittsaufgabe im Verein nachhaltig verankert. Dieter Bauhaus, erster stellvertretender Vorsitzender des KreisSportBund Kleve e.

V., lobt die Arbeit der Vereine und dankte allen Akteuren für Ihr Engagement. Alle vier Vereine werden in diesem Jahr mit je 2500 Euro gefördert, um geeignete Integrationsmaßnahmen umsetzen zu können.

Quelle: RP
 
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