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Tischtennis
Kapitän Roeloffs sieht den Druck beim Gegner

Kleve. Tischtennis NRW-Liga Herren: Anrather TK Rot-Weiß - TTVg. WRW Kleve (Sonntag, 10 Uhr). An den 9:4-Sieg aus der Hinrunde wollen die Klever Herren liebend gern anknüpfen. "Das Duell in der ersten Saisonhälfte lief gut für uns", erinnert sich Mannschaftsführer Jens Roeloffs, für den "ein Resultat in ähnlicher Höhe erfreulich wäre". Allerdings fügt er auch an, dass der Sonntagmorgen nicht der Klever liebster Zeitpunkt für ein Meisterschaftsspiel sei. "Ich hoffe, dass wir dennoch auf den Punkt wach sind." Wie auch im ersten Vergleich schlagen die Klever in Bestbesetzung auf. Einzige Veränderung im Kader ist bekanntlich Vincent Kepser, der in der Winterpause den Platz mit Martin Gorczynski getauscht hat und in die Erstvertretung aufgerückt ist. Kepser kommt in der neuen Umgebung recht gut zurecht. An Position sechs bringt er es bisher auf eine Bilanz von 4:4-Spielen.

WRW-Kapitän Roeloffs erwartet übermorgen viel Gegenwehr von den Anrathern, die noch gegen den Abstieg kämpfen. "Wir können auf jeden Fall entspannter in die Begegnung gehen, weil wir nicht diesen Druck im Nacken spüren, unbedingt punkten zu müssen." Die Klever liegen auf dem dritten Tabellenplatz und haben bei inzwischen fünf Punkten Rückstand auf das Spitzenduo nur noch rechnerisch Chancen auf einen Aufstiegsrang. "Da die Liga eng zusammen liegt, wollen wir möglichst viele Partien gewinnen, um wenigstens Rang drei zu behaupten." Man sei sich der Gefahr bewusst, es zu früh zu entspannt anzugehen. Roeloffs dazu: "Ja, wir haben keinen akuten Druck, zu punkten. Aber wir sind vorsichtig und wissen, dass das Polster auf die Abstiegsplätze auch sehr schnell verspielt sein kann." Mit Selbstbewusstsein und Konzentration sollen in Anrath zwei Punkte geholt werden, ehe die Klever sich über ein spielfreies Wochenende Anfang März freuen dürfen.

(liza)
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