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Tischtennis
Lea Vehreschild holt NRW-Bronze bei Top 32 in Lohmar

Kleve. Tischtennis: Rhenanias Talent bei den A-Schülerinnen bis ins Halbfinale. Lisa Look (WRW) muss auf Platz 22 um Top 24 bangen Von Liza-Marie-Siegmund

Mit Platz drei und Rang 22 beendeten Lea Vehreschild (DJK Rhenania Kleve) und Lisa Look (WRW Kleve) die Premiere das westdeutschen Top32-Ranglistenturnier der A-Schülerinnen (U15) in Lohmar. Während Vehreschild sich damit nicht nur über Bronze, sondern auch über die direkte Qualifikation zum Top 24 freuen durfte, ist das Weiterkommen von Look noch ungewiss. Denn es qualifizieren sich nur die besten 20 auf direktem Wege. Über die letzten vier Plätze verfügt der Westdeutsche Tischtennis-Verband (WTTV).

Schon in der Gruppenphase überzeugte Vehreschild mit einer 3:0-Bilanz und verwies dabei nacheinander Miriam Thiele (Sportverein 1930 Bergheim), Mirella Täsler (TuS Hiltrup) und Medeea Grozav-Marcu (TuS Sundern) in die Schranken. Ohne Satzverlust sicherte sie sich dabei als Gruppenerste den Einzug in das Achtelfinale. Bereits hier war das Ticket für das Top 24 gelöst, sodass Vehreschild im weiteren Verlauf frei aufschlagen konnte. Ein erneutes 3:0 über Alina Alexander (DJK VfL Billerbeck) führte sie ins Viertelfinale, wo sie nach einem 0:1-Satzrückstand Mara Lamhardt, die beim TuS Hiltrup schon Erfahrung in der Oberliga sammelte, bezwingen konnte. Endstation war dann im Halbfinale gegen Anni Zhan (Anrather TK Rot-Weiß). Der späteren Ranglistensiegerin war sie mit 1:3 unterlegen, schloss das Turnier aber mit einem überraschenden Erfolg über Sarah Löher (SV Spexard) ab. Dabei ging das sehenswerte Duell über die volle Distanz. Lea Vehreschild lag im Entscheidungssatz schon mit 3:8 hinten, um dann mit acht Punkten in Folge noch mit 11:8 zu gewinnen und damit Bronze in der Endabrechnung zu holen. "Das war wirklich sensationell, wie Lea das Turnier bestritten hat. Sie hat nicht nur spielerisch, sondern auch kämpferisch überzeugt", freute sich DJK-Coach Michael Boekholt über den Coup.

Look hingegen hatte auf ihrem Weg deutlich mehr zu kämpfen. In der Gruppenphase unterlag sie zunächst eben jener Löher mit 0:3 und hatte neben einem Triumph über Felina Busch (SC Fortuna Bonn) auch das Nachsehen gegen Leonie Humme (DJK Blau-Weiß Annen). Platz drei in der Gruppe bedeutete die Teilnahme im Kampf um die Ränge 17 bis 32. Hier verbuchte die WRW-Akteurin einen wichtigen Fünfsatzsieg über Alexandra Eirich (Tus Bad Driburg), mit welchem sie sich die Qualifikation zum Top 24 knapp offen hielt. Er bedeutete die Platzierungsspiele 17 bis 24, wo sie in Alicia Krafft (DSC Wanne-Eickel Tischtennis) eine überlegene Konkurrentin fand. Im Kampf um die Plätze 21 bis 24 folgten ein Sieg über Irem-Sila Karakoyun (TTSG Rietberg-Neuenkirchen) und eine weitere Pleite gegen Raphaela Schmitz (TTF Kreuzau), die am Ende Rang 22 bedeutete.

Die zweite Stufe des WTTV-Ranglistenturniers mit den besten 24 Spielerinnen aus Nordrhein-Westfalen findet am 4. September in Kamp-Lintfort statt.

Quelle: RP
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