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Levon Kurikciyans Tor lässt hoffen

Lokalsport: Levon Kurikciyans Tor lässt hoffen
Levan Kurikciyan schoss das entscheidende Tor für den 1. FC Kleve, der nun alle Chancen für das Rückspiel hat. FOTO: Gottfried Evers
Kleve. Fußball-Relegation: 1. FC Kleve - Cronenberger SC 1:0 (1:0). Das einzige Tor fiel vor 1.500 Zuschauern in der 31. Minute. Von Sabrina Peters

Ein paar bunte Konfetti-Schnipsel aus der Feier nach dem letzten Fußball-Landesligaspiel am vergangenen Sonntag lagen gestern Abend noch am Rand des Rasenplatzes am Bresserberg, wo der 1. FC Kleve mit dem Cronenberger SC seinen Relegationsgegner im Kampf um den Oberliga-Aufstieg empfing. Nur drei Tage nach dem Erreichen der Relegation mussten sich die Rot-Blauen schon wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Mit viel Leidenschaft taten sie dies auch und gewannen so das erste von zwei Qualifikationsspielen vor 1.500 Zuschauern verdient mit 1:0 (1:0).

Die laufende Oberliga-Relegation hatte der 1. FC Kleve schon früh unter dem Motto "einfach machen" gestellt. Dieser Leitfaden fand sich auch im Klever Spiel wieder, in dem besonders die Routiniers wie FCK-Kapitän Fabio Forster einen tollen Kampfgeist vorlebten und in Hälfte eins auch Cronenberger Angriffsversuche früh abblockten. Eigene Bemühungen, in den gegnerischen Strafraum zu gelangen und Torschüsse zu erspielen, blieben indes auf Schwanenstädter Seite zunächst lange erfolglos. Nach einigen nicht zu Ende gespielten Möglichkeiten hatte Mike Terfloth mit einem Distanzschuss in Minute 26 die erste kleinere Chance, die für den Gäste-Keeper Marcel Langendorf allerdings keine Gefahr darstellte.

In der Offensive setzten ansonsten vor allem Niklas Klein-Wiele und Levon Kurikciyan wichtige Akzente. Letzterer versetzte nach 31 Minuten die Klever sogar in einen rot-blauen Freudentaumel: Nach einem Freistoß vom Schwanenstädter Verteidiger Fabian Buttgereit passte Maurice Rybacki genau zum richtigen Zeitpunkt auf Kurikciyan, der aus einem spitzen Winkel von links genau ins rechte Eck zum 1:0 der Gastgeber traf. Wie schwer es war, den Ball aus dieser Situation heraus hinter die Linie zu bringen, zeigte Pascal Hühner kurz vor dem Halbzeitpfiff. Ein Kurikciyan-Zuspiel schoss Hühner aus gleicher Position in die gegnerische Abwehr.

Die Platzherren waren bis dato allerdings die tonangebende Mannschaft und machten nach dem Seitenwechsel nahtlos weiter, wo sie vor dem Pausenpfiff aufgehört hatten. Lediglich eine konzentrierte Defensiv-Leistung der Gäste verhinderte eine höhere Führung der Klever, die durch Rybacki kurz nach dem Wiederbeginn und Kurikciyan (58., 63.) weitere gute Tormöglichkeiten verbuchten. Erst nach 65 gespielten Minuten verzeichnete Cronenberg einen ersten harmlosen Torschuss. Ein Ballverlust in der eigenen Hälfte wäre dem CSC jedoch vier Zeigerumdrehungen später fast zum Verhängnis geworden. Kleves Hühner schnappte sich sofort das runde Leder, geriet aber im Strafraum kurz ins Stolpern. Seinen anschließenden Pass in die Mitte konnte der von der Abwehr bedrängte Niklas Klein-Weile nicht nutzen. Auf beiden Seiten blieb es so bis zum Schluss ohne Erfolg.

Thomas von Kuczkowski blieb nach dem Erfolg ruhig und konzentriert. "Das war ein brutales Spiel und eine taktisch super Leistung von uns. Wir waren top vorbereitet, haben aber verpasst, das 2:0 nachzulegen. Cronenberg hatte keine wirkliche Torchance. Aber die Partie am Sonntag wird nochmal brutal werden", meinte "Kucze".

Quelle: RP
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