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Duathlon
Lobende Worte für die Organisation

Etwa 1.000 Teilnehmer traten am Samstag und Sonntag in unterschiedlichen Wettbewerben beim Duathlon im Wunderland Kalkar, zu denen auch die Europameisterschaft zählte, an. Die Umsetzung dessen wäre ohne eine kräftige Unterstützung nicht möglich gewesen. Die Deutsche Triathlon Union (DTU), Alemannia Pfalzdorf, das Triathlon Team Kleve, der CSV Kleve und Time2finisch, die für eine optimale Zeitmessung sorgten, waren nur einige der vielen Helfer, die Detlev Ingenwerth vom Veranstalter tryathlon zur Seite standen. Von Sabrina Peters

Die Teilnehmer und Gäste des Events fanden für die Organisation gestern einstimmig nur lobende Worte. An der gestern zu Ende gegangenen Veranstaltung stand zwar vor allem die Durchführung der Europameisterschaften in der Elite-Klasse, der U 23, für Menschen mit Behinderung und in den zahlreichen Altersklassenwettbewerben im Fokus, doch auch an den Wettbewerben für Jedermann nahmen zahlreiche Athleten teil. Sie stellten sich sogar als eigentlicher Magnet der Zuschauer heraus.

Unter den Startern waren auch die Sportler Fernando Concha und seine Lebensgefährtin Rike Fluch aus Rheinberg. Concha nahm bereits zum dritten Mal am Duathlon in Kalkar teil und war wie immer sehr zufrieden mit der Veranstaltung. "Man merkt in diesem Jahr aber schon, dass es noch professioneller ist als in den Vorjahren war", sagte der gebürtige Spanier, der bereits einmal am IronMan auf Mallorca teilgenommen hat und den Duathlon in diesem Jahr unter anderem als Vorbereitung auf den im September stattfindenden IronMan auf der Balearen-Insel betrachtete. "Der Duathlon in Kalkar ist für mich jedes Jahr der Start in die Wettkampfsaison, und er ist jedes Mal wieder schön. Die Laufstrecke gefiel mir in diesem Jahr auch sehr gut, da sie sehr schnell war. Die Radstrecke war dagegen mit einigen Kurven etwas schwieriger", erklärte Concha.

Mit der Alpenerin Sylvia Wöscher, die beim Triathlon Team Kleve trainiert, startete sogar eine Athletin aus dem Kreis Kleve bei den Europameisterschaften. In ihrer Altersklasse 55 belegte sie mit 2:30:09 Stunden einen respektablen fünften Platz. Der Lauftreff der Volksbank kam dagegen in der Jedermann-Staffel, die allerdings nicht mehr zu EM gehörte, mit mehr als zwei Minuten Vorsprung vor einer Staffel des TV Goch nach 1:13:10 Minuten als Erster ins Ziel. "Wir treffen uns einmal in der Woche im Lauftreff, wo Detlev Ingenwerth unser Trainer ist. Er hat uns auch gefragt, ob wir nicht starten wollen", berichtete Simone Jentsch, die zusammen mit Marc Feige und Norbert Hoenselaar die Staffel bildete. Da jedoch alle drei eigentlich passionierte Läufer sind, musste zunächst einmal geklärt werden, wer aufs Fahrrad steigt. Hoenselaar erklärte sich schließlich bereit und trotz wenigen Trainings auf den zwei Rädern konnten sich die Mitarbeiter der Volksbank gegen ihre drei Konkurrenz-Staffeln erfolgreich durchsetzen.

Quelle: RP
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