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Kleve. Rundum, aber nicht restlos zufrieden ist Jens Hoffmann, Spielertrainer der DJK Appeldorn, wenn er auf die Hinrunde der laufenden Meisterschaftsserie zurück blickt. "Zu Hause haben wir gut gepunktet, aber auswärts haben wir gerade gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller zu wenig geholt", ist der 36-Jährige mit der Punkteausbeute nicht ganz einverstanden. Mit drei Siegen in Folge zeigte der Weg der Grün-Weißen vom Saisonstart gleich nach oben. Einer deftigen 2:5-Schlappe bei den Straelener Reservisten folgten fünf Spiele hintereinander ohne Niederlage, ehe eine Minusserie von fünf Begegnungen ohne Sieg verdaut werden musste. Der 2:1-Auswärtssieg beim Uedemer SV bildete dann aber einen versöhnlichen Abschuss des ersten Teils der Serie, der die Appeldorner auf dem fünften Tabellenplatz überwintern ließ. "Und wir stehen zu Recht da", findet Hoffmann, dessen Truppe vor der Saison gut verstärkt werden konnte und die sich nun auf zwei Rückkehrer freuen darf. Mit Simon Kelputt kehrt ein Keeper vom SV Rindern zurück. Da Oliver Gatz häufig beruflich verhindert unterwegs ist und auch Felix Meyer nicht immer trainieren konnte, freut sich Hoffmann auf eine weitere Möglichkeit, mit einem Torwart das Training gestalten zu können. Zudem zieht es Marvin Tenhaft nach einem Zwischenspiel beim SV Hö./Nie. und beim TuS Xanten zurück. "Ein junger Spieler, der unsere Offensive weiter beleben wird", freut sich Jens Hoffmann auf weitere Alternativen für den in dieser Spielzeit ohnehin schon starken Mannschaftsteil, denn Mücahit Kocglu, der sich vor der Saison von Erfgen der DJK angeschlossen hatte und bisher meist verletzungsbedingt fehlte, hat zuletzt gut trainiert und soll endlich zur erhofften Verstärkung werden. "Wir sind vorne sehr variabel und schießen auch viele Tore", weiß Hoffmann, dass bisher 2,5 Tore im Durchschnitt je Spiel geschossen wurden. Manko ist wie im Vorjahr weiter die Defensive. Einziger Wermutstropfen: Jan Wölke hat sich beim Training das Handgelenk gebrochen und wird aus beruflichen Gründen nicht mehr fußballen. "Wir stehen gut und machen das taktisch auch toll, allerdings unterlaufen uns zu viele individuelle Fehler, mit denen wir den Gegner immer wieder stark machen", hofft Hoffmann, dass seine Jungs dies noch abstellen können. Denn man kann nicht immer darauf bauen, dass vorne mehr Treffer erzielt als hinten kassiert werden. Worauf man in Appeldorn bauen kann, ist die Kameradschaft. Hoffmann kann deshalb auf ein intaktes Mannschaftsgefüge bauen. Von Roland Baumann

Die Weichen für die kommende Spielzeit werden in Appeldorn schon gestellt. Es wurden zwar noch nicht alle Spieler befragt, aber die, mit denen bereits gesprochen wurde, haben ihr Bleiben zugesichert. Es gibt sicherlich schlechtere Perspektiven . . .

Quelle: RP
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