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Kleve. Eigentlich ist alles wie immer seit dem Wiederaufstieg im Jahr 2012. Die Gocher Concordia spielt wieder mal im oberen Drittel mit. Genau da, wo Spielertrainer Stephan Gregor sein Team vor dem Saisonbeginn gesehen hatte und sehen wollte. "Insgesamt war es eine recht positive Saison bisher", ist Gregor, der nun schon in der fünften Spielzeit die sportlichen Geschicke an der Vulkeskuhle leitet, mit dem bisherigen Verlauf und dem vierten Tabellenrang zufrieden. Von Roland Baumann

Nach einem sehr dürftigen Start, bei dem einem 6:0-Kantersieg über Wissel drei Niederlagen in Serie folgten, ging es nach einem Remis in Nütterden mit fünf Dreiern hintereinander sprunghaft in die obere Tabellenregion. Zum Ende des ersten Teils der Meisterschaftsrunde gab es drei Unentschieden, mit denen man auf der Stelle trat, also wie der Volksmund so schön sagt: Weder Fisch noch Fleisch. "Wir haben uns nach den ersten Begegnungen von Spiel zu Spiel gesteigert.

Die drei Unentschieden am Ende waren ein wenig schade", blickt Gregor zurück. Dabei wurmt den ehrgeizigen Coach insbesondere das abschließende 2:2 gegen die Straelener Reserve, mit dem die bis dahin makellos weiße Weste in Heimspielen beschmutzt wurde. "Wenn wir vom Verletzungspech, das uns zum Start heimgesucht hatte, verschont bleiben, werden wir eine gute Rückrunde spielen", ist Stephan Gregor von der Qualität seiner Truppe, die bis auf den zum SV Asperden übersiedelnden André Simons beisammen bleibt, überzeugt.

"Vielleicht stoßen noch ein oder zwei A-Junioren dazu", baut man an der Vulkeskuhle auf den eigenen Nachwuchs und auf einen starken Abwehrverbund. Mit 23 Gegentoren haben die Grünen die drittwenigsten Gegentreffer in der A-Liga hinnehmen müssen. Besonders beeindruckend: Daheim stand nur in zwei Aufeinandertreffen hinten die Null nicht. Dafür kam die Concordia auf fremdem Geläuf nicht richtig in Tritt. "Auswärts müssten wir selbstbewusster auftreten", hat Stephan Gregor einen Mangel aufgedeckt, den er nur allzu gerne abstellen würde.

Zudem wünscht sich der Gocher Spielertrainer vor dem gegnerischen Kasten etwas mehr Ruhe und Abgeklärtheit. "Auch wenn man mal einen versemmelt hat, darf man beim nächsten Mal nicht nervös werden", wünscht sich der Abwehrrecke das eine oder andere geschossene Tor mehr. In puncto Kameradschaft und Zusammenhalt gibt es bei den Grünen nichts zu meckern. "Da kämpft jeder für jeden. Daran merkt man, dass die Jungs sich untereinander auch sehr gut verstehen", kann Gregor auf mannschaftliche Geschlossenheit bauen.

Quelle: RP
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