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Tischtennis
Medaillen zum Jahresabschluss

Kleve. Am Wochenende finden die Westdeutschen Tischtennis-Meisterschaften der Senioren, Jungen und Mädchen statt. Von Liza-Marie Siegmund

Kurz vor Jahresende suchen die Senioren in den Altersklassen 40 bis 80 sowie die Jungen und Mädchen U 18 ihre Westdeutschen Meister. Während die Senioren in Brühl-Vochem die Medaillen im Einzel, Mixed und Doppel vergeben, geht es bei den Jungen und Mädchen im westfälischen Mennighüffen ausschließlich im Einzel und Doppel um Podestplätze. Insgesamt sind aus den Klever Vereinen vier Seniorinnen und sieben Jugendspieler im Einsatz.

Mit besten Voraussetzungen stellt sich Lisa Michajlova (TTVg. WRW Kleve) in der Altersklasse der U 18-Mädchen der Konkurrenz. Neben ihr sind noch ihre Vereinskolleginnen Maike Aatz, Maja Marbach und Marie Janssen am Start. Dazu gesellen sich Lea Vehreschild und Agnes Sobilo von der DJK Rhenania Kleve. Michajlova ist an Position fünf gesetzt und visiert damit mindestens das Viertelfinale an. Der Weg dorthin ist allerdings ein langer und mitunter recht steiniger. Denn dafür bedarf es zunächst des Gruppensieges in der Vorrunde, um sich auf direktem Weg für das Achtelfinale und damit für das Hauptfeld zu qualifizieren. Aber auch ein zweiter Platz nach der Gruppenphase eröffnet Michajlova noch alle Möglichkeiten, weit zu kommen. In diesem Fall müsste die WRW-Oberligaspielerin in die Zwischenrunde und sich gegen eine weitere Zweitplatzierte einer anderen der zwölf Vierergruppe behaupten, um dann ebenfalls Runde der letzten Sechzehn zu erreichen.

Das gleiche Prozedere gilt auch für die anderen Teilnehmer, wobei mit Cedric Görtz (WRW Kleve) nur ein männlicher Klever Akteur im Einsatz ist. Ebenfalls als Gruppenkopf von Setzlistenplatz zehn geht Aatz in das Turnier. Marbach ist in ihrer Vorrunde auf Position zwei vermerkt und wird es direkt mit der starken Zeynep Hermi (DJK Blau-Weiß Annen) zu tun bekommen. Mit Außenseiterchancen reisen Janssen, Vehreschild und Sobilo nach Mennighüffen. Görtz ist unterdessen ebenfalls die Nummer zwei in seiner Vorrundengruppe und hat mit Sebastian Röll vom Heiligenhausener SV einen starken Kontrahenten vor der Brust.

Das Klever Teilnehmerfeld in den Seniorenklassen wird ausnahmslos von weiblichen Spielerinnen bestimmt. Am Start sind mit Petra Jenisch (Damen 40), Maria Beltermann, Claudia Wilms und Claudia Klußmann (Damen 50) ausschließlich WRW-Spielerinnen. Mit hohen Erwartungen schlägt dabei Regionalligaspielerin Beltermann auf. In gewohnter Manier ist sie einmal mehr in allen drei Disziplinen - im Einzel, Doppel und Mixed - ganz vorne zu erwarten. So führt sie in allen Wettbewerben die Setzliste an und tut dies im Doppel an der Seite von Annette Schimmelpfennig (TTC Grün-Weiß Brauweiler) und im Mixed gemeinsam mit Rainer Jungblut (SVM Essen).

Wilms und Klußmann gehen im Doppel unterdessen Seite an Seite in den Wettbewerb. Da bei den 50er Damen nur zehn Doppel gemeldet sind, hat das Klever Duo gute Chancen auf einen Podestplatz und steht, wie Beltermann/Schimmelpfennig, bereits im Viertelfinale.

Partner von Wilms im Mixed ist Bernd Otto (TTC Arsbeck ), während Klußmann an der Seite von Ulf Boden (Union Velbert) die Titelkämpfe aufnimmt. Alle Mixed-Paarungen mit Klever Beteiligung steigen im Achtelfinale in das zahlenmäßig überschaubare Teilnehmerfeld ein. Im Einzel trägt Klußmann als Gruppenkopf die Nummer fünf der Setzliste, Wilms hingegen besitzt in der Vorrunde der Einzelentscheidung ihrer Altersklasse wohl eher nur Außenseiterchancen.

Quelle: RP
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