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Merkur: Trotz Niederlage gut verkauft

Lokalsport: Merkur: Trotz Niederlage gut verkauft
Jan-Jakob Herter (VfL Merkur Kleve) machte sechs Punkte für sein Team. FOTO: Stade
Kleve. Basketball: SV Kessel gewinnt in der Damen-Bezirksliga mit 66:60 gegen Odenkirchen. Von Per Feldberg

Am achten Spieltag in der Basketball-Landesliga stand der VfL Merkur Kleve vor einer schweren Aufgabe. Denn das Team musste beim ungeschlagenen Tabellenführer ART Giants Düsseldorf 4 antreten. Und die Gastgeber wurden ihrer Favori-tenrolle gerecht und setzten sich am Ende mit 78:62 (39:25) durch.

Trotz der Niederlage zeigten die Mannschaft um Trainer Nikola Radic eine ansprechende Leistung. Besonders im ersten Viertel gelang es dem VfL durch eine aggressive Verteidigung immer wieder zu Ballgewinnen zu kommen, die dann auch konsequent in Punkte durch Schnellangriffe umgemünzt wurden. Mit 12:7 ging dann Durchgang eins verdient an die Gäste. Mit zunehmender Spieldauer jedoch fand der Tabellenführer immer besser in seinen Rhythmus. Zudem häuften sich bei den Merkurianer immer mehr die unnötigen Ballverluste. Der ART nutzte dies konsequent aus und lag zur Halbzeit bereits mit 39:25 in Führung. Nach dem Seitenwechsel kamen die Klever wieder konzentrierter aus der Kabine. Die Zuschauer erlebten nun eine Partie auf Augenhöhe, in der keine der beiden Mannschaften zurückzog. Dennoch vermochte es der VfL nicht, den Rückstand zu verringern und ging mit einem 47:59-Rückstand ins Schlussviertel.

Hier zeigte sich dann die Routine der Gastgeber, die nun auch noch aus der Distanz erfolgreich waren und am Ende verdient das Feld als Sieger verließen. "Meine junge Mannschaft hat heute viel lernen können und dem Favoriten Paroli geboten. Mit der Art und Weise dieser Niederlage kann ich gut leben", erklärte VfL-Trainer Nikola Radic nach der Partie.

VfL Merkur Kleve: Kerenker (11), Herter (6), Hommels (5), Kalkes (9), Willemsen (15), Kacar (16), Kurth, Yuliyanov.

In der Damen-Bezirksliga hatte der SV Kessel den Tabellennachbarn Spielvereinigung Odenkirchen zu Gast. Nach einer spannenden Partie behielt die Mannschaft um Trainer Georg Kröll am Ende knapp mit 66:60 (26:32) die Oberhand. Nach einer schnellen 6:0-Führung der Gastgeberinnen fanden auch die Gäste in die Partie und gestalteten das Match ausgeglichen. Da beide Teams mit einer Ball-Raum-Verteidigung die Gegnerinnen erfolgreich vom eigenen Korb fernhalten konnte, stand es nach den ersten zehn Minuten 14:14. In Durchgang zwei stellte Odenkirchen dann auf eine Mann-Mann-Verteidigung um. Und dies mit Erfolg. Denn Kessel verlor nun den Faden und konnte sich in der Offensive nicht mehr konsequent durchsetzen. Ein 26:32-Rückstand zur Pause war die logische Konsequenz.

In der Halbzeit stellte Trainer Kröll dann taktisch ein wenig um. Und seine Spielerinnen brachten diese Vorgaben konsequent auf das Parkett. In der Offensive wurde nun erfolgreich variiert und das 3. Viertel dann auch mit 19:13 gewonnen. So ging es beim Stande von 45:45 ins Schlussviertel. Hier zeigten sich die Gastgeberinnen dann nervenstark und konnten die enge Partie am Ende knapp mit 66:60 für sich entscheiden.

SV Kessel: Derks (15), Verhaag (23), Toennissen (22), Borgmann, Gossens (4), Riße, Evers, Pabst (2), Martens.

Quelle: RP
 
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