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Lokalsport
Merkurs Personaldecke zu dünn

Kleve. Basektball-Landesliga: FSV Jüchen - Merkur Kleve 82:60-Punkte (35:25).

Eine am Ende deutliche 60:82 (25: 35)-Niederlage musste der VfL Merkur Kleve beim FSV Jüchen hinnehmen. Anders als beim 71:53-Heimspielerfolg zum Saisonauftakt hatten die Klever am Samstagabend gegen den aktuellen Tabellenvierten der Landesliga keine Chance, denn die Merkurianer konnten mit nur sechs Spielern in Jüchen antreten.

Deshalb ließ Trainer Nikola Radic sein Team über die gesamte Spieldauer eine Ball-Raum-Verteidigung spielen. Allerdings nutzten die Gastgeber die erste Variante der Gäste, eine 2-3-Zone direkt mit zahlreichen Treffern jenseits der Drei-Punkte-Linie aus und führten nach dem ersten Viertel mit 19:7. Doch die Klever bewiesen, wie schon oft im Laufe der bisherigen Spielzeit, Moral und kämpften sich zurück in die Partie. In der Verteidigung wurde nun auf 3-2-Zone umgestellt und damit die Distanzschützen der Gastgeber aus dem Spiel genommen. Kleve konnte das zweite Viertel mit 18:16 für sich entscheiden und den Rückstand zur Halbzeit auf 25:35 verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel machte sich jedoch zunehmend die dünne Personaldecke im Team von Coach Radic bemerkbar. Die Kräfte schwanden, und die Gäste nutzten dies konsequent aus und bauten den Vorsprung kontinuierlich zum Endstand von 82:60 aus. Trotz der Niederlage zeigte sich Radic nicht unzufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. "Wir haben das abgerufen, was wir können. Das haben die Spieler wirklich gut umgesetzt. Am Ende haben die Kräfte gefehlt. Das kann ich den sechs Akteuren aber nicht vorwerfen."

VfL Merkur Kleve: Herter (8), Hommels (5), Willemsen (25), Kacar (5), Dan. Radic (12), Tenelsen (5)

(pf)
 
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