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Mewes nimmt Routiniers in die Pflicht

Lokalsport: Mewes nimmt Routiniers in die Pflicht
Kai Robin Schneider vom SV Hönnepel-Niedermörmter (rechts) kann am Sonntag nach einer Gelb-Rot-Sperre wieder mitspielen. FOTO: van Offern
Kleve. Fußball-Landesliga, Gruppe 2: SV Hönnepel-Niedermörmter - VfL Repelen (Sonntag, 15 Uhr). Nach acht Spieltagen magere Zwischenbilanz an der Rheinstraße. Von Jens Helmus

Nach acht Spieltagen blickt Landesligist SV Hönnepel-Niedermörmter auf eine magere Zwischenbilanz: Sechs Punkte und nur einen Sieg gab's bisher, und seit der 2:3-Niederlage bei Viktoria Buchholz am vergangenen Sonntag belegen die Schwarz-Gelben nun Platz 14 der Tabelle.

Ein Tabellenplatz, der der bisherigen Leistung angemessen sei, befand Chefcoach Georg Mewes nach der Niederlage gegen Buchholz. Nach den schweren Spielen gegen den FSV Duisburg, 1. FC Kleve und VfL Rhede hatte die SV Hö.-Nie. beim ehemaligen Schlusslicht Buchholz den zweiten Saisonsieg anvisiert - nach turbulenter erster Hälfte, in der beide Teams zwischenzeitlich in Führung lagen, bewies die Viktoria jedoch im zweiten Durchgang den längeren Atem und entschied die Partie mit 3:2 zu ihren Gunsten.

Mehr erhofft hatte sich der Chefcoach vor allem von den Routiniers seiner Elf.

"Ich habe nur junge Spieler wie Luca Plum oder Ahmed Simsek vorangehen sehen, aber nicht die erfahrenen Leute. Das ist ein Problem", stellte Mewes nach der Niederlage fest und bemängelte zudem die Fehlpassquote. Gegen den VfL Repelen hofft der Trainer am kommenden Sonntag auf eine Reaktion seiner Mannschaft.

Mit Repelen erwarten die Bullen einen Gegner, der sich nach drei Niederlagen in Folge zuletzt wieder fangen konnte: Am vergangenen Sonntag meldete sich der VfL mit einem 3:0-Heimsieg gegen die Spvgg. Sterkrade-Nord zurück und zog damit zudem in der Tabelle an der SV Hö.-Nie. vorbei. Nach Ladehemmungen in der Offensive platzte dabei auch in der Repelener Offensive der Knoten: Angreifer Yuto Kizaki erzielte seinen ersten Saisontreffer und Baran Özcan traf gleich doppelt für den VfL.

Mehr Erfolg als in den Wochen zuvor hatte am vergangenen Sonntag aber auch die Offensive der SV Hö.-Nie., wenngleich zwei Treffer letzten Endes nicht zum Sieg gegen Buchholz reichen sollten. Beide Tore erzielte Ahmed Can Simsek in seinem ersten Ligaspiel für die Bullen. Damit empfahl sich der 19-jährige gelernte Verteidiger wohl auch für zukünftige Aufgaben in der Offensive.

Im Vergleich zum Spiel gegen Viktoria Buchholz kann der Landesligist SV Hö.-Nie. am Sonntag wieder auf seinen Außenverteidiger Kai Robin Schneider bauen, der seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat. Angreifer Emre Kilic und Mittelfeld-Akteur Konrad Kaczmarek haben ihre Verletzungen weitgehend auskuriert und kamen bereits in den vergangenen Partien wieder zum Einsatz. Joshua Müller, Nils Hermsen und Co-Trainer Andre Trienenjost fallen verletzungsbedingt noch länger aus.

Quelle: RP
 
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