| 00.00 Uhr

Tennis
Niederländer gewinnen Doppelpott

Tennis: Niederländer gewinnen Doppelpott
Herren A: Daniel Lingen und Claudius Panske (BW Dinslaken/TC Moers-Asberg) sowie Benjamin Anders/Daniel Süßenbach (beide TC Moers-Asberg). FOTO: Evers Gottfried
Kleve. Bei den Damen und dem Herren-B-Feld gewannen jeweils zwei Paare aus dem Nachbarland. Andrej Nitsche und Philipp Zita (Uedemer TC) verlieren im Herren-B-Finale. Der Uedemer TC durfte sich über mehr Teilnehmer als zuvor freuen. Von Sabrina Peters

Alexandra Nitsche, zweite Sportwartin im Tenniskreis Kleve, ärgerte sich während des letzten Spieles beim 25. Uedemer Doppelpott immer wieder über sich selbst. "Ich habe gemerkt, dass ich nicht das Tempo unserer Gegnerinnen gehen konnte. Sie waren echt gut", sagte Nitsche. Zusammen mit ihrer Partnerin Resie Hoeijmakers trat sie für den TC Issum im fünfer-Damen-Feld an und spielte im letzten Match gegen die Niederländerinnen Margot Verbeet sowie Miriam Westerink (RAWA Essen/Eintracht Duisburg) um den ersten Platz. Bis dahin waren beide Teams noch ungeschlagen im Turnier. "Verbeet und Westerink waren heute aber eine Klasse für sich", sagte Nitsche nach zwei Sätzen, die sie und ihre Partnerin beide mit jeweils 2:6 verloren. Zwar konnten Nitsche und Hoeijmakers durchaus mit ihren Gegnerinnen mithalten, was lange, enge Ballwechsel des Öfteren belegten, doch die Schnelligkeit machte auf Seiten der Niederländerinnen aber letztlich den Unterschied aus und brachte sie damit auch verdient auf den ersten Rang.

Als mehrfache Kreismeisterin fand Nitsche die Besetzung des Damen-Turniers beim Uedemer Doppelpott in diesem Jahr allerdings besonders stark. "Alle Spiele waren insgesamt sehr eng, was einem durchweg guten Feld zu verdanken war", resümierte Nitsche. Die Jubiläumsausgabe des Traditionsturniers bewies dabei abermals, dass der Wettbewerb des Uedemer TC's über die Kreis-Grenzen hinaus ein hohes Ansehen genießt und einen festen Platz in sämtlichen Terminkalendern der Tennisspieler einnimmt. Allerdings stammte von den fünf Damen-Mannschaften kein Team aus dem direkten Klever Raum. Der Kreis Kleve war lediglich durch Nitsche und Hoeijmakers vom TC Issum vertreten.

Herren B: Jasper van Gompel und Melchior Twal (Graaf Herman/Molenhoek) sowie Andrej Nitsche und Philipp Zita (beide Uedemer TC). FOTO: G. Evers

Bei den Herren sah das erfreulicherweise etwas anders aus. Im Herren-B-Feld waren mit Andreas Palloch/Nils Riddermann, Oliver Horn/Björn Krüger, Andrej Nitsche/Philipp Zita und Nikolai Verhoeven /Georg Verhoeven gleich vier Uedemer Doppel vertreten. Dazu gesellten sich mit Ron Banning/Roger Weingarten (Rinderner TC/RW Kleve) und Mike Giezenaar/Stefan Hommel (beide TC Reichswalde) weitere Paare aus dem Klever Raum. Im Halbfinale standen letztlich mit Nitsche/Zita und Horn/Krüger sogar zwei Teams des Gastgebers, wovon Nitsche/Zita sogar ins Finale einziehen konnte. Dort mussten sie gegen die Niederländer Melchior Twal und Jasper van Gompel (Graaf Herman/Molenhoek) ran, die zuvor schon zwei Uedemer Doppel geschlagen hatten. Auch gegen Nitsche und Zita gewannen sie letztlich (6:3, 3:6, 10:5). "Wir haben im ersten Satz gut angefangen und dann doch verloren. Am Ende haben die Niederländer aber schon verdient gewonnen. Sie waren gut", fand Philipp Zita. Den Uedemer Doppelpott im Herren-A-Feld holten sich Benjamin Anders und Daniel Süßenbach (beide TC Moers-Asberg).

Eigentlich hätte es erstmalig auch noch ein Junioren-Feld geben sollen. "Dafür hatten wir aber keine Meldungen. Deshalb mussten wir es leider absagen", sagte Georg Verhoeven vom Turnierausschuss des Uedemer Doppelpotts, der die genauen Gründe dafür nicht benennen konnte: "Ich denke aber mal, dass wir auch zu wenig Werbung dafür gemacht haben." Ob im nächsten Jahr ein neuer Versuch für ein Junioren-Feld gestartet wird, konnte er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Insgesamt verlief der 25. Uedemer Doppelpott, der auch ein Gedächtnisturnier an Mathias Wacker ist, aber erfolgreich. "Wir hatten mehr Anmeldungen als in den vergangenen Jahren und die Konkurrenzen waren dieses Mal auch stärker besetzt", meinte Verhoeven.

Ein Sponsor hatte kurze Zeit vorher die Preisgelder sogar noch auf 500 Euro für die Sieger des Herren A und des Damen-Feldes aufgestockt. Die Gewinner der Herren B durften sich immerhin über 250 Euro freuen.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Tennis: Niederländer gewinnen Doppelpott


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.