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Reitsport
Prächtiger Einstand für Hetzel und Quanita

Kleve. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Zeiskam kam Laura Hetzel zu Bronze. Dressurreiterin Sophie Dammeyer wird ausgezeichnete Fünfte. Von Laura Schwabbauer

Ihre ersten Deutschen Jugendmeisterschaften (DJM) in der Altersklasse der Junioren hat Springreiterin Laura Hetzel aus Goch erfolgreich hinter sich gebracht: Mit Quanita sicherte sie sich in Zeiskam (Rheinland-Pfalz) die Bronzemedaille hinter den Schleswig-Holsteinern Theresa Ripke und Jesse Luther.

Schon der erste Wettkampftag bei der DJM in Zeiskam lief gut für Laura Hetzel: Mit ihrer elfjährigen Stute blieb sie fehlerfrei und landete auf Rang vier. Auch die zweite Wertungsprüfung schlossen die beiden mit einer Nullrunde ab und platzierten sich auf Rang 16. Deutscher Meister wird der Reiter mit der geringsten Strafpunktsumme, außerdem werden die benötigten Zeiten für die einzelnen Parcours in Punkte umgerechnet. Mit zwei Nullrunden und guten Zeiten hatte Laura Hetzel also hervorragende Voraussetzungen für den Finaltag geschaffen und rangierte auf Rang drei der Meisterschaftswertung.

"Ich war am Sonntag ziemlich nervös, weil ich es einfach so gut wie möglich machen wollte", sagt die 15-Jährige. Den ersten Umlauf am Finaltag absolvierte sie ebenfalls ohne Abwurf, lediglich ein halber Strafpunkt für Zeitüberschreitung war auf dem Konto des Paares zu verzeichnen. Im zweiten Umlauf touchierte Quanita jedoch leicht eine Stange. "Ich wusste in dem Moment gar nicht genau, wie es mit einem Fehler für mich in der Meisterschaft aussieht und habe mich über den Abwurf auch nicht so sehr geärgert, schließlich kann das immer mal schnell passieren", meint Hetzel. Dass es trotzdem für Bronze gereicht hat, freue sie umso mehr. "Ich hatte mir nicht so große Hoffnungen auf eine Medaille gemacht, schließlich ist das Starterfeld bei den Junioren sehr stark und ich bin erst die erste Saison dabei", sagte die Gocherin. Auch Mama Gisela Hetzel, die Lauras Ritte mit einer Video-Kamera festhielt, war zufrieden mit dem Ergebnis ihrer Tochter, ebenso wie Vater Holger, der gleichzeitig als Trainer fungiert und seine Tochter auf dem Vorbereitungsplatz unterstützt hat.

Nach dem aufregenden Wochenende in Zeiskam sind Laura und Quanita, die die Schülerin zuhause kurz "Rita" ruft, erst Sonntagnacht zurück in der Heimat angekommen. Für Laura ging es Montag sofort wieder in die Schule, Rita hingegen darf ein bisschen pausieren: "Sie darf jetzt erstmal auf die Weide, und ich gehe mit ihr spazieren. Sie hat mich toll unterstützt und eine kleine Pause verdient."

Quelle: RP
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