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Rheinkraft Neuss fordert Bedburg-Hau heraus

Lokalsport: Rheinkraft Neuss fordert Bedburg-Hau heraus
SV Bedburg-Hau tritt am Samstag in Neuss an. FOTO: Stade
Kleve. Volleyball: Verbandsliga-Herren steht unter Zugzwang. Bezirksliga-Damen haben Heimspiel. Von Fritz Holtmann

Verbandsliga-Herren: DJK Rheinkraft Neuss - SV Bedburg-Hau. Anders als momentan mit Plätzen in der unteren Tabellenhälfte hatten die Rheinkraft aus Neuss und die Sechs aus Hau Ende der vorigen Saison als Verbandsliga-Vierter respektive -Dritter deutlich bessere Tabellenplätze inne als nun vor ihrem neuerlichen Duell am Neusser Netz. Vor allem das Team von der Antoniterstraße steht vor der Partie, die am Samstag um 19 Uhr in der Sporthalle an der Neusser Aurinstraße angepfiffen wird, stärker unter Zugwang als die Hausherren. Die DJK hat als Ligasechster ein Polster von zwei Punkten auf Relegationsplatzinhaber Hau, der zuletzt mit einen erkämpften 3:1-Heimsieg über Aufsteiger Osterather TV in Schlagdistanz zu seinen Tabellennachbarn Neuss und Moers gelangte. "Die Partie in Neuss und dann unser Heimspiel gegen Moers sind für uns nun wichtig und werden zeigen, wie wir uns in dieser Saison weiter orientieren müssen", stellte SVB-Spielertrainer Alexander Pötzsch nach dem Arbeitssieg über Osterath und im Ausblick auf den Auswärtsauftritt seiner Sechs am Neusser Netz fest. Ob dort auch wieder Angreifer Jan Willing für die SVB-Sechs punktet ist fraglich. "Wir müssen jeden Spieltag nachfragen, ob er spielen kann", erklärt Haus Spielertrainer.

Bezirksliga-Herren: Moerser SC III - SV Bedburg-Hau II. Wenn Samstag ab 16 Uhr in der Halle an der Moerser Römerstraße die Drittvertretung des MSC und die Zweitvertretung aus Bedburg-Hau ihre Kräfte messen, wird sich zeigen, wer im direkten Duell zweier Tabellennachbarn die besseren Trümpfe ausspielen kann. Moers genau so wie das Team von den Antoniterstraße konnte im bisherigen Spielzeitverlauf den jeweils einzigen Saisonsieg gegen das sehr junge Team von Ligaschlusslicht Rumelner TV verbuchen. Darüber hinaus sicherte sich Moers jedoch auch bei seinen Fünf-Satz-Niederlagen gegen Kevelaer II und TuS Baerl jeweils einen Punkt und rangiert daher als Ligasechster vor der SVB-Sechs, die nur an Moers vorbei ziehen kann, wenn der MSC in drei oder vier Sätzen besiegt wird.

Bezirksliga-Damen: SV Bedburg-Hau - TV Walsum-Aldenrade. Seit gefühlten Ewigkeiten gibt es in der Bezirksliga das Duell zwischen der SVB-Sechs und der "Ü30-Auswahl" aus Walsum-Aldenrade, das am Samstag ab 16.30 Uhr in der Halle an der Antoniterstraße eine weitere Auflage erfährt. Erneut werden sich Gastgeber Hau und die Gäste von der anderen Rheinseite mit gehörigen Respekt begegnen. Aus Walsums Sicht bedeutet das, dass man der in der Tabelle besser platzierten SVB-Sechs die Favoritenrolle zubilligen muss. Aus Sicht von Gastgeber Hau gilt indes, dass sich das Team um SVB-Spielertrainerin Petra Stockhorst einmal mehr auf Walsums häufig unberechenbare, abwehrbetonte Spielweise einstellen muss. Kein sehr leichtes Unterfangen, wie Stockhorst und ihre Schützlinge vor Wochenfrist sehen konnten. Am Netz an der Antoniterstraße hatte der unbesiegte Ligaprimus FS Duisburg bei seinem 3:1-Erfolg drei Sätze Schwierigkeiten Walsum auf Abstand zu halten, weil man sich zu sehr auf Walsums Spielweise einließ. Ein Gefühl, das auch die SVB-Sechs kennt. Vorige Saison ging das Heimspiel gegen Aldenrade mit 2:3 verloren und dazu sagte Stockhorst: "Ich wusste, dass es für uns schwer werden würde."

Bezirksklasse-Damen: TV Sevelen II - 1. VBC Goch - TuS Baerl II. Vor Gochs Heimspiel gegen den Tabellenvierten aus Baerl lässt Markus Heißing, der diese Saison gemeinsam mit Jens Peters das junge VBC-Team trainiert und betreut, keine Zweifel daran aufkommen, dass die Partie mit einem Sieg abgeschlossen werden soll. "Wir wollen dem TSV Weeze II als Mitkonkurrent um den Aufstieg weiter auf den Fersen bleiben und gleichzeitig mit einem Sieg über den TuS den Abstand auf einen unserer direkten Vefolger vergrößern", betont Heißing vor dem Verfolgerduell, das am Samstag um 15 Uhr in der Sporthalle an Gochs Leni-Valk-Straße angepfiffen wird. Deutlich bestärkt wurde Heißing in seinem Urteil bei Baerls klarer 0:3-Pleite gegen den Tabellendritten VCE Geldern IV. Heißing machte eine körperliche Überlegenheit der VBC-Sechs aus, die seines Erachtens gepaart mit Gocher Heimvorteil die Favoritenrolle des Tabellenzweiten VBC klar unterstreichen dürfte.

Quelle: RP
 
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