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Lokalsport
Rheinwacht auf dem richtigen Weg

Kleve. Fußball-Kreisliga A: Erfgen setzt sich mit 3:2 gegen Concordia Goch durch. Mit dem Sieg gegen den BV Wissel hat Broekhuysen sich eine gute Ausgangslage im Aufstiegskampf geschaffen. Viktoria Winnekendonk feiert Klassenerhalt. Von Klaus Schopmans und Roland Baumann

Sportfreunde Broekhuysen - BV Sturm Wissel 3:1 (2:0). Geschenkt bekamen die Sportfreunde nichts, was nicht verwunderlich ist, kämpft der Gast aus Wissel doch noch ums Überleben. So machten die Gäste dann auch ein gutes Spiel und hatten erste Chancen, den Führungstreffer zu erzielten. Aber wie so oft im Fußball, wenn es um alles geht, fehlt das Glück des Tüchtigen. So war es dann SFB-Spielertrainer Sebastian Clarke, der die Gäste mit seinen beiden Toren (25./34.) aus ihren Hoffnungen riss, vielleicht doch das scheinbar Unmögliche möglich zu machen. Die Tore gaben dem Spiel der Broekhuysener für die zweiten 45 Minuten dann mehr Sicherheit, die nun nicht mehr so viel zuließen. Drei Minuten vor Schluss gelang Wissel doch noch der Anschlusstreffer durch Eric Bömer. Doch der Erfolg der Heimelf geriet nicht mehr in Gefahr. Drei Minuten später stellte Finn Helders mit seinem Tor zum 3:1 den alten Abstand wieder her. "Für uns war es ein perfektes Wochenende. Nach dem Remis von Weeze sind unsere Aufstiegschancen somit gestiegen", sagte Clarke.

DJK Twisteden - Arminia Kapellen 1:0 (1:0). Nach der Niederlage in Twistenden wird es für die Kapellener eng im Kampf um den Klassenerhalt. Die Gäste standen in dieser Partie defensiv und versuchten, zumindest einen Punkt mitzunehmen, was auch fast gelungen wäre. Die DJK ließ einige Chancen liegen, traf dann aber doch vier Minuten vor dem Seitenwechsel durch Chris Kleuskens zur Pausenführung. Das war dann auch das Tor des Tages in einem Spiel, in dem die Arminia nach vorne keine Akzente setzten konnte. "Wir haben gegen die defensive Gäste unser Spiel ruhig aufgezogen und am Ende auch verdient unser Tor gemacht", meinte DJK-Trainer Andreas Holla.

DJK Appeldorn - Grün-Weiß Vernum 3:2 (2:1). Ein schwerer Rückschlag ist diese Niederlage für die Vernumer im Kampf um den Klassenerhalt, wogegen die Grün-Weißen aus Appeldorn neue Hoffnung schöpfen können. Dabei fing es für die Gäste verheißungsvoll an, als Marcus Brouwers in der ersten Minute das 1:0 erzielte. Doch das war keine Initialzündung für die Gäste, die fortan kein gutes Spiel machten und sich viele Fehlpässe leisteten. So konnte die kämpferische Heimelf unter Mithilfe der Gäste in der 16. Minute durch Yannick Neinhuis ausgleichen. Kurz danach fiel das 2:1 durch Marcel Thomas. Kurz nach dem Wechsel glich Vernums Malte Heitbrede aus. Nun gab es Chancen auf beiden Seiten und ein Vernumer Kopfballtor, das überraschend nicht anerkannt wurde. So hatte die Heimelf das Glück auf ihrer Seite, die in der Nachspielzeit einen Elfmeter zugesprochen bekam, den Marvin Tenhaft zum 3:2 verwandelte. "Wir haben unsere Möglichkeiten nicht abgerufen. So verliert man dann ein solch wichtiges Spiel", so Vernums Trainer Heigl.

Union Wetten - SG Kessel/Ho.-Ha. 2:1 (1:0). Nach dem Sieg gegen Kessel kann die Union hinter dem Klassenerhalt ein "Häkchen" machen. "Es war ein hartes Stück Arbeit, und ich muss der SG ein Lob aussprechen, da sie gute Moral gezeigt und sich teuer verkauft hat", sagte Wettens Trainer Timo Pastoors. Sein Team ging in der 39. Minute durch Timo Clasen in Führung, musste aber sechs Minuten nach dem Seitenwechsel den Ausgleich durch Marcel Giesen hinnehmen. Aber auch die Heimelf war motiviert, in diesem Heimspiel die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Dies gelang dann in der 70. Minute Christian Tombergs mit dem 2:1-Siegtreffer. "Der Sieg geht in Ordnung. Über ein Remis hätten wir uns aber auch nicht beklagen dürften", meinte Pastoors.

SV Straelen II - Uedemer SV 7:2 (3:0). Locker spazierte die Reserve des SVS zum Kantersieg über den abstiegsbedrohten USV. "Da fehlte komplett die Einstellung. Das war von hinten bis vorne gar nichts", war Uedems Obmann Pele van Aerssen entsetzt ob der blutleeren Vorstellung. Van Aerssen sprach sogar vom "schlechtesten Spiel seit Jahren". Die nicht in Bestbesetzung angetretenen Straelener hatten sichtlich Spaß am Spiel und ließen Ball und Gegner laufen. Für die Tore zeichneten Danny Thönes, je zweimal Daniel Hansen und Rudolf Haksteter sowie Martin und Miroslav Sekela verantwortlich. Für Uedem traf Marvin Tüß doppelt.

SV Rindern - TSV Weeze 2:2 (1:0). Der SV Rindern spuckte dem TSV mit dem Unentschieden in die Aufstiegssuppe. Bei nun vier Punkten Rückstand auf Broekhuysen hakt Weezes Trainer Marcel Zalewski die Aufstiegsambitionen ab. "Ich glaube nicht, dass Broekhuysen und Straelen noch Punkte liegen lassen", meinte Zalewski, der den nötigen Einsatz seiner Mannen in Rindern vermisste. Die Gastgeber waren zunächst wacher und gedanklich schneller. Daniel Cortez und Alexander Tissen sorgten auch für die verdiente 2:0-Führung. Weeze setzte in der Schlussviertelstunde alles auf eine Karte und kam durch Jannis Verhoeven und Radoslaw Grosiak gar noch zum Ausgleich. Glück für den TSV, dass Erhan Ezer nach einem Konter nur den Pfosten traf.

Rheinwacht Erfgen - ConcordiaGoch 3:2 (1:1). "Absolut wichtige drei Punkte", freute sich Erfgens Trainer Alexander Nienhuys nach dem Coup über die Concordia, mit dem die Schwarz-Gelben den Abstand auf den Relegationsplatz auf fünf Punkte ausbaute. Erfgen stand tief, überließ den Gochern das Spiel und konzentrierte sich auf Konter. Das schnelle 1:0 durch Christian Ploenes (10.) glich Stefan Küppers postwendend aus. Ploenes war es auch, der im zweiten Abschnitt noch zweimal für die engagierteren Rheinwachtler einlochte. Nachdem Rene Schneider für die Gocher verkürzte, schmissen diese noch einmal alles nach vorne, kamen aber nicht mehr zum Anschluss.

SV Bedburg-Hau - Viktoria Winnekendonk 1:7 (0:3). "Nun können wir einen Haken hinter die Saison machen, was den Abstieg betrifft", freute sich Viktoria-Trainer Sven Kleuskens, dass seine Elf durch den auch in der Höhe verdienten Sieg letzte Zweifel am Klassenerhalt beseitigen konnte. Von der ersten Minute an nahm "Wido" gegen personell gebeutelte Gastgeber das Heft in die Hand. Lukas Drißen, Hendrik Verheyen, Felix van Huet vor dem Wechsel und Patrick Liszewski und gleich dreimal Igor Puschenkow, für den sich Kleuskens besonders freute, trafen für "Wido". Hau verkürzte zwischenzeitlich duch Lutz Vondermans.

Quelle: RP
 
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