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Lokalsport
Rhenania auswärts gefordert

Lokalsport: Rhenania auswärts gefordert
Christian Schlesinger (links) und Martin Blume spielen beim NRW-Ligisten DJK Rhenania Kleve im Doppel. FOTO: Stade
Kleve. Tischtennis-Herren auf Verbandsebene: DJK Kleve gastiert in der NRW-Liga bei TT-Team Bochum. Landesliga-Spitzenreiter WRW Kleve empfängt SV Mllingen. Schlusslicht BV DJK Kellen reist nach Post SV Kamp-Lintfort. Von Karlheinz Schmidt

NRW-Liga Gruppe 2: TT-Team Bochum - DJK Rhenania Kleve. Keinen gegnerischen Erfolg ließ die Klever Rhenania in den Heimspielen gegen den TTC Post Hiltrop, Mettmann-Sport und den TTC Herne-Vöde zu. Am Sonntagmorgen (Spielbeginn: 11 Uhr) muss der mit 5:1-Punkten gestartete Aufsteiger erstmals auswärts Farbe bekennen. Gegner des Tabellenvierten um Simon Jansen ist das TT-Team Bochum, das vor dem Gastspiel der DJK-Sechs 2:4- Zähler vorweisen kann. Nach den zuletzt überzeugenden Leistungen strebt der Klever Mannschaftsführer auch beim letztjährigen Tabellenzehnten einen zählbaren Erfolg an: "Ich denke, wir haben gegen Bochum gute Möglichkeiten zu punkten. Insgesamt sehe ich uns als Favorit!" Ob der Neuling seine Erfolgsserie auch beim Gastspiel in der Turnhalle der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule fortsetzen kann, dürfte nicht zuletzt von der Aufstellung des Gastgebers um den amtierenden Kreismeister Peter Zok abhängen. Kein Maßstab dürften sicherlich die beiden Auswärtsniederlagen sein. Beim 6:9 in Oberhausen musste das TT-Team gleich drei Stammspieler ersetzen, beim 0:9 in Rees-Groin bot die "Ruhrpott-Sechs" im dritten Paarkreuz Spieler aus der dritten und vierten Mannschaft auf. Wie stark die Mannschaft aufspielen kann, zeigt der ungefährdete Heimsieg gegen Germania Wuppertal. Man darf gespannt sein, ob das TT-Team auch im Heimspiel gegen die Klever Rhenania Timo Treichel, Zok, Mustafa Cetin, Alexej Martens, Julian Sawatzki und Niklas Siepmann, der vom Verbandsligisten Post SV Hiltrop nach Bochum wechselte, aufbieten wird. Gegen die Bestbesetzung des Gastgebers dürfte der Aufsteiger aus der Schwanenstadt nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zum Zuge kommen.

Herren-Landesliga Gruppe 8: TTVg WRW Kleve - SV Millingen. Nicht ernsthaft gefordert wurde bislang das erste Herrenteam der TTVg WRW Kleve. In den ersten vier Begegnungen gab der Spitzenreiter lediglich acht Spiele ab. Deutlich positiv auch die Spielbilanzen im Einzel (26:6) und Doppel (10:2). Den fünften Sieg in Folge strebt die Mannschaft um Jens Roeloffs am Samstagabend (Spielbeginn: 18.30 Uhr) gegen den SV Millingen an. Der Klever Kapitän: "Aktuell sieht es so aus, dass wir wieder "komplett" antreten können, also mit Elijas Erkis statt Jakob Kramer. Daher zählen für uns in diesem Spiel nur zwei Punkte!" Von der Tabellensituation spricht vor der Partie in der Halle am Mittelweg alles für einen deutlichen Heimsieg der WRW-Sechs. Während der Gastgeber die Tabelle zusammen mit dem VfL Ramsdorf verlustpunktfrei anführt, wartet der Aufsteiger immer noch auf das erste Erfolgserlebnis. Sowohl beim VfL Rhede (2:9) als auch zuhause gegen den Post SV Kamp-Lintfort (7:9) und den TV Voerde (3:9) blieb Thomas Christians, Roman Maas, Benjamin Sowinski, Oliver Müller, Rolf Ehlert und Frank Tchurz letztlich nur die Gratulation.

Post SV Kamp-Lintfort - BV DJK Kellen. Mit einer Punkteteilung endete der letzte direkte Vergleich der beiden Mannschaften in Kamp-Lintfort. Den möglichen Auswärtserfolg verpassten im Schlussdoppel Christian Schlesinger/Christian Nellessen-Tann. Nach 2:0-Satzführung musste sich die Kellener Spitzenpaarung Frank Kufen/ Carsten Alder im Entscheidungsdurchgang mit 10:12 geschlagen geben. Ob sich der Post-Sport-Verein (2:6-Zähler) und das noch sieglose Schlusslicht BV DJK Kellen auch am Samstagabend (Spielbeginn: 18.30 Uhr) einen ähnlich spannenden Schlagabtausch liefern werden, dürfte in erster Linie von der Aufstellungen beider Teams abhängen. Bisher lief es für die Gäste um Michael van Heek alles andere als nach Wunsch, dennoch sieht der Mannschaftsführer dem Abstiegsduell positiv entgegen: "Wir müssen punkten. Auch wenn wir wieder nicht in Bestbesetzung aufspielen können, sollte dies möglich sein!" Bleibt zu hoffen, dass beim Kellener Landesliga-Sextett, bei dem bereits elf Spieler zum Einsatz kamen, auch im Doppel (1:12) endlich der Knoten platzt.

Quelle: RP
 
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