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Tischtennis
Rhenania hat NRW-Liga fest im Blick

Tischtennis: Rhenania hat NRW-Liga fest im Blick
Simon Jansen (links) und Martin Blume hoffen im Kampf um den Relegationsrang auf einen Rhenania-Sieg in Frintrop. FOTO: Klaus-Dieter Stade
Kleve. Tischtennis: NRW-Ligist TTVg. WRW Kleve ist im Heimspiel gegen Union Velbert allenfalls Außenseiter. Von Liza-Marie Siegmund und Karlheinz Schmidt

NRW-Liga Herren: TTVg. WRW Kleve - SV Union Velbert II (Samstag, 18.30 Uhr, Mittelweg). Ohne Punktegarant Thorsten Honefeld schlagen die Herren von Weiß-Rot-Weiß Kleve in der NRW-Liga gegen den SV Union Velbert 2 auf. Gegen den Tabellenzweiten sind die Klever an heimischen Tischen nicht nur aus diesem Grund Außenseiter. "Schon im ersten Duell waren wir Velbert mit 6:9 unterlegen - und dabei konnten wir auf unsere stärkste Formation zurückgreifen", erinnert sich Mannschaftsführer Jens Roeloffs, der beim nochmaligen Aufeinandertreffen in dieser Saison gerne ein anderes Ergebnis sehen würde. "Ich würde mich natürlich über einen Sieg freuen, aber die Bedingungen könnten für uns besser sein. Das Fehlen von Thorsten hat eben auch zur Folge, dass wir aus dem hinteren Paarkreuz in die Mitte rücken." Zudem stehe noch nicht fest, wer Honefeld ersetzen werde.

Gezielte Schwachpunkte seien beim Gegner nicht auszumachen. Stark aber präsentieren sich Jugendspieler Timotius Köchling, der bei Velbert die Spitzenposition einnimmt und die Nummer vier im Team, Vladimir Misinsky. Auf Seiten der Klever überzeugen momentan Andrzej Borkowski, Honefeld, Cedric Görtz und Vincent Kepser mit positiven Bilanzen. Hiroshi Kittenberger und Roeloffs sind dagegen von einem ausgeglichenen Spielverhältnis entfernt. "Wir rechnen damit, dass Velbert um jeden Punkt kämpfen wird, immerhin können sie noch auf Platz eins der Tabelle klettern und die Meisterschaft erreichen." Aktuell hat Velbert nur den TuS Rheinberg vor sich. Für die Klever geht es nicht mehr um den Aufstieg, wohl aber um den Bronzeplatz. Denn von Rang drei bis sechs liegen die Mannschaften sehr nah beieinander.

Verbandsliga Herren: DJK Adler Union Frintrop - DJK Rhenania Kleve (Samstag, 18.30 Uhr, Bezirkssportanlage "Frintroper Wasserturm"). Mit dem Heimsieg über den TSSV Bottrop wahrte das erste Herrenteam der Klever Rhenania seine Chancen auf den zweiten Aufstiegsrang. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung entschieden die DJK-Herren auch das Rückspiel gegen die Gäste um ihren überragenden Spitzenspieler Thorsten Hoffmann mit 9:5 zu ihren Gunsten. Um TTV Hamborn (31:7-Zähler) und TTV Falken Rheinkamp (29:9), die beide noch gegen Spitzenreiter TTV Metelen antreten müssen, weiterhin auf den Fersen zu bleiben, sollte seitens der Rhenania-Herren in Essen-Frintrop doppelt gepunktet werden. "Im Kampf um den Relegationsrang zur NRW-Liga hilft uns nur ein Sieg weiter. Nicht dabei sein wird allerdings Jens Westerbeck, für den im dritten Paarkreuz neben Martin Blume voraussichtlich Andre Gramser mit von der Partie sein wird", sagt Kleves-Spitzenkraft Johannes Kirchner.

Gute Erinnerungen hat der Tabellenvierte (28:10) an den ersten direkten Vergleich mit der Adler-Sechs in dieser Saison. Gegen die in Bestbesetzung angetretenen Gäste setzte sich das DJK-Sextett mit 9:3 durch. Das Gros der DJK-Zähler beim überraschend deutlichen Heimsieg steuerten die ersten vier Bretter bei, die sowohl im Einzel als auch im Doppel nichts anbrennen ließen.

Mit weitaus mehr Gegenwehr wird das Team aus der Klever Oberstadt wohl beim morgigen Gastspiel an der Frintroper Straße rechnen müssen. Der gastgebende Tabellenachte muss sich bei 14:24-Punkten noch Sorgen um den Klassenerhalt machen und dürfte im vorletzten Heimspiel nichts unversucht lassen, zu punkten. Gefordert ist auf Seiten der Klever Sechs das mittlere Paarkreuz. Matthias Kelemen (9:5-Siege) und Neuzugang Stefan Bartmann (5:5) dürften Simon Jansen und Oliver Jansen auch im Rückspiel alles abverlangen. Vorteile sollten die beiden DJK-Spitzen Kirchner und Andreas Bolda gegen Christian Hinze (5:3) und Thomas Löbbert (4:12) sowie das dritte Paarkreuz gegen Roman Spoida (4:2) und Ahmed Hassan (2:7) haben.

Quelle: RP
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