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Tischtennis
Rhenania schielt noch zum Relegationsrang

Tischtennis: Rhenania schielt noch zum Relegationsrang
Routinier Jens Westerbeck ist wieder mit von der Partie. Er wird für Rhenania Kleve in der Heimpartie gegen den TTSV Bottrop an der Platte stehen. FOTO: Klaus-Dieter Stade
Kleve. Tischtennis: Die Herren des NRW-Ligisten TTVg. WRW Kleve reisen heute Abend zum TTV Rees-Groin. Alle Spieler stehen zur Verfügung. Von Liza-Marie Siegmund und Karlheinz Schmidt

Die Saison in den Tischtennis-Klassen befindet sich im letzten Drittel. Vier Spieltage stehen sind es noch, ehe Ende April der Schlussstrich gezogen wird. Dann allerdings stehen noch die Relegationsspiele auf dem Plan.

NRW-Liga Herren: TTV Rees-Groin - TTVg. WRW Kleve. In Bestbesetzung wollen die Schwanenstädter gerne den Sieg der Hinrunde wiederholen. Doch glaubt ihr Mannschaftsführer Jens Roeloffs an einen engeren Verlauf der Begegnung als in der Hinrunde (9:3). "Rees war damals nicht komplett", sagt Roeloffs, der darin einen Grund sah, weshalb sich seine Mannschaft mit 9:3 relativ klar durchsetzen konnte. "Wir rechnen heute Abend mit mehr Gegenwehr und mit packenden Duellen", vermutet Roeloffs.

Den stärksten Reeser Spieler haben Andrzej Borkowski und Hiroshi Kittenberger vor der Brust. An den Spitzenpositionen müssen sie sich mit Carsten Franken messen, der aktuell eine Bilanz von 10:4-Siege aufweist. Auch sein Bruder Jörn Franken und Samuel Preuss mit der Nummer zwei kommen auf positive Bilanzen. Die übrigen Spieler dagegen fallen etwas ab.

Im Klever Team will vor allem Mannschaftsführer Roeloffs selbst mit guten und dann auch erfolgreichen Spielen Punkte sammeln. Mit drei Erfolgen bei neun Niederlagen hat er die aktuell mickrigste Ausbeute auf dem Rückrunden-Konto. "Ich sehe mich in Rees in der Pflicht. Um allerdings als Sieger aus der Halle gehen zu können, muss jeder innerhalb der Mannschaft sein Leistungsvermögen abrufen."

Abzuwarten bleibt, in welcher Form sich Kittenberger präsentiert. Er war beruflich im Rahmen der Mannschafts-Weltmeisterschaft in Kuala Lumpur eingespannt und konnte in den letzten Tagen kaum zum Schläger greifen. Nach der Partie beim TTV Rees-Groin haben die Klever erst einmal drei spielfreie Wochenenden, ehe es in die letzten drei Duelle der Saison geht.

Verbandsliga Herren: DJK Rhenania Kleve - TSSV Bottrop. Trotz der Niederlage im Spitzenspiel beim TTV Metelen am vergangenen Wochenende können sich die DJK-Herren weiterhin Chancen auf den zweiten Aufstiegsrang ausrechnen. Den begehrten Relegationsrang belegt nach dem 8:8-Remis gegen Falken Rheinkamp mit drei Zählern Vorsprung auf die Rhenania zwar weiterhin der TTV Hamborn 2010, aber auch der Duisburger Fusionsclub trifft in der Rückrunde unter anderem noch auf den bislang souverän die Tabelle anführenden TTV Metelen.

"Gegen Bottrop ist zwar Jens Westerbeck wieder mit dabei, trotzdem dürfte es wie im Hinspiel eine enge Begegnung werden", ahnt DJK-Eigengewächs Johannes Kirchner, der insbesondere vor der Qualität der Bottroper Spitze Respekt hat. Ob sich die Rhenania ihr gewachsen zeigt und sich gegen den letztjährigen Meister der Landesliga-Gruppe 7 insgesamt durchsetzen kann, dürfte nicht zuletzt von den Auftaktdoppeln abhängen. Die DJK-Sechs musste in Metelen nach ihren drei Doppel-Niederlagen erstmals in der Rückrunde mit einer negativen Bilanz in die Einzel starten. Doch diesbezüglich sollte der heutige Gegner von einem nicht ganz so starken Kaliber sein. Die Doppelbilanz der Bottroper steht mit 14:9-Siege zu Buche.

Im Einzel dürften vor allem Thorsten Hoffmann (Position eins) und Stefan Ulrich (Position vier) die Rhenania vor Probleme stellen. Der im zweiten Jahr für Bottrop spielende Hoffmann weist nach sechs Einsätzen in der Rückrunde mit 11:1-Siegen eine exzellente Bilanz auf. Ulrich, der im mittleren Paarkreuz auf Simon Jansen (4:7-Siege) und Oliver Jansen (6:4) treffen wird, musste sich in sieben Begegnungen bislang nur Dennis Schutin vom Lokalrivalen TTC Bottrop geschlagen geben. Reist Bottrop in Bestbesetzung an, werden im dritten Paarkreuz Martin Blume (6:4-Siege) und Routinier Westerbeck (6:2) auf Udo Schulte ter Hardt (5:6) und Lukas Wagner (5:6) treffen.

Quelle: RP
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