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Lokalsport
Rilano-Cup mit Spitzenjugendfußball

Lokalsport: Rilano-Cup mit Spitzenjugendfußball
Szene aus dem D-Jugendspiel zwischen 1. FC Kleve und VfR Fischeln. FOTO: Klaus-Dieter Stade
Kleve. Der The Rilano Hotel Cleve City Cup bietet tolle Bühne für den Fußball-Nachwuchs aus ganz NRW. Spitzensport, strahlender Sonnenschein und tolle Stimmung am Bresserberg. Besonderes Highlight waren Spiele unter Flutlicht. Von Maarten Oversteegen

"Es herrschte hier spanisches Flair", sagt Detlev Remmers, Juniorenleiter beim 1.FC Kleve und Organisator des zweiten Rilano-Cups. Dieses Flair sei vor allem bei den Flutlichtspielen am Freitagabend entstanden. "Das ist schon großartig für die Kinder und Jugendlichen, abends unter Flutlicht in der großen Volksbank-Arena zu spielen, während hunderte Augen auf sie gerichtet sind", fügt Remmers an. Etwa 700 Fußballbegeisterte bestaunten von Freitag bis Sonntag die Fußballjugend. "Sicherlich befanden sich darunter viele Familienangehörige der Spieler. Doch es fanden auch viele Fußballinteressierte von außen den Weg zu uns", macht Remmers deutlich. Das A-Junioren-Turnier am Freitag gewann verdient das Team des VFR Ficheln in einem engen Finale gegen den SC Kapellen-Erft. Die erste Jugendmannschaft des 1. FC musste sich in der Gruppenphase hochverdient mit 0:4 dem VfL Rhede geschlagen geben. Im kleinen Finale um den dritten Platz entstand so ein ganz besonderes Spiel; die U18 des FC musste sich mit der U19 duellieren. Das Spiel endete 3:0 für die erste Mannschaft.

Der zweite Tag des Turniers wurde von der F-Jugend eröffnet. In dieser Altersklasse begannen acht Mannschaften, die mit großem Einsatz im Klever "Wohnzimmer" die Zuschauer begeisterten. Dennoch dominierte Viktoria Köln die Altersklasse deutlich; auch im Finale gewannen die Domstädter 5:0. "Da merkt man eben, dass die Jungs drei Mal pro Woche trainieren", berichtet Remmers. Im Gegensatz zum Finale der A-Junioren konnte die Mannschaft von Kapellen-Erft bei den D-Junioren den Sieg einfahren. Jedoch imponierten in der Gruppe besonders die U-15-Mädels der Kämpferherzen, die sich gegen die männliche Konkurrenz herausragend gut schlugen und den achten Platz erringen konnten.

Die B-Gruppe gewann Bayer Uerdingen, der VfB Homberg sicherte sich den Sieg beim Turnier der C-Jugend. Die Mannschaften des 1. FC Kleve spielten den Ergebnissen nach ein eher mäßig erfolgreiches Turnier. So erreichten die Teams vom Bresserberg kein Finale. Wohl fand man sich bei der A- und F-Jugend auf dem dritten Platz wieder. Doch ein solches Fazit wollte Remmers nicht ziehen: "Wir haben uns einfach mit sehr guten Mannschaften gemessen. Wir können sehr stolz sein und haben nun gesehen, woran wir arbeiten wollen". Bereits im Vorfeld des Turniers sah er es als wichtigstes Ziel an, die aktuellen sportlichen Situationen der Mannschaften offenzulegen: "Die Mannschaften haben wirklich hochklassigen Fußball gespielt. Wenn man beispielsweise den Mannschaften aus Rhede und Köln zusieht, weiß man, voran man arbeiten muss ." Das motiviere insbesondere auch die Trainer und sorge für Weiterentwicklung.

"Wir haben das Turnier eben nicht organisiert, um Erster zu werden. Wir wollten in toller Atmosphäre noch besseren Sport sehen. Und das ist uns gelungen", berichtet Remmers. Das Konzept des Turniers sei vollends aufgegangen und die Resonanz sei äußerst positiv gewesen.

"Wir haben in diesem Jahr die Organisation deutlich verbessern können. Es waren alle zufrieden: Spieler, Zuschauer und Sponsoren", unterstreicht Remmers. Das Wetter spielte den Veranstaltern in die Karten und bedingte einen reibungslosen Ablauf. Zwei Aufreger sorgten allerdings auf und neben dem Spielfeld für Erschrecken, denn ein Spieler des VfL Rhede musste aufgrund von Kreislaufbeschwerden vom Feld getragen werden. Luka Vasovic vom 1. FC Kleve brach sich das Schlüsselbein.

"Das Turnier war ein immenser Aufwand. Dennoch werden wir das Turnier natürlich auch im nächsten Jahr ausrichten. Das kann ich versprechen. Dass es in diesem Jahr überhaupt so hervorragend geklappt hat, ist vor allem den vielen Freiwilligen zu danken, die aus diesem Turnier ein besonderes gemacht haben" erklärt Remmers. An drei Tagen herrschte eben nicht nur spanisches Flair, sondern auch spanische Fußballkultur und große Gastfreundschaft rund um den Bresserberg.

Quelle: RP
 
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