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Radsport
Robin Schumann gewinnt den NRW-Titel in Bad Holzhausen

Kleve. Die Fahrer der Radrenngemeinschaft Kleverland legten einen guten Start in die neue Saison hin. Auch im Duathlon überzeugten sie.

Auch im zweiten Jahr nach ihrer Gründung konnte die Radrenngemeinschaft (RRG) Kleverland einen erfolgreichen Start in die Saison verzeichnen. Dabei zeigten nach Angaben des Vereins insbesondere die Damen, dass sie nicht nur Radfahren können, sondern auch zu Fuß gut unterwegs sind. Beim kürzlich in Kalkar ausgetragenen Duathlon belegten Sabine Schulte wie auch Marjanke Woitowitz jeweils den zweiten Platz in ihrer Altersklasse. Zudem wurde Schulte Dritte in der Gesamtwertung.

Auch für Michael Herrmann führte das Training bei der RRG zu einer deutlichen Leistungssteigerung. Bei den Zeitfahrserien am Niederrhein verbesserte er sich um etliche Plätze. Aber auch bei Radrennen in der Hobbyklasse gelangen ihm einige gute Platzierungen. So belegte er in Herford und Krefeld jeweils den 14. Platz. Rang neun holte sich Herrmann beim Düsseldorfer Rennen rund um die Kö.

Besondere Leistungen erbringt derzeit Langstreckenfahrer Andreas Schwalger, dem Strecken von 300 beziehungsweise 400 Kilometern offenbar keine Schwierigkeit bedeuten. Allerdings muss er in diesem Jahr aus persönliche Gründen auf einen Start an der Langstreckenweltmeisterschaft, dem "Glocknerman" über 1600 Kilometer, verzichten.

Die Lizenzfahrer der RRG Kleverland zeigten sich in den Frühjahrsrennen ebenfalls bestens vorbereitet. So sprang für Daniel Aben ein guter fünfter Platz in Bad Holzhausen heraus. Bei einigen anderen Rennen musste er allerdings aufgrund eines Defektes an seinem Rad eine gute Position aufgeben. So beim Radklassiker "Rund um Düren", wo er in der Spitzengruppe kurz vor dem Ziel von einem anderen Fahrer zu Fall gebracht wurde, oder in Düsseldorf, als ihm in guter Position die Kette riss.

Erfolge verzeichneten in der Frauenklasse auch Birte Schumann, die in Hamm Platz 13 erreichte. Lag sie bei der Landesmeisterschaft in Bad Holzhausen in der letzten Runde noch auf Platz zwölf, so wurde sie kurz vor dem Ziel noch von einer Gruppe mit Sprinterinnen eingeholt, so dass sie am Ende auf Platz 15 über den Zielstrich rollte. Obwohl es ihr beim anschließenden Rennen in Refrath gelang, sich sechs Kilometer vor dem Ziel vom Feld absetzen, wurde sie auf der Zielgeraden wieder eingeholt. Aus der Traum von einer guten Platzierung.

Die meisten Erfolge sicherte sich jedoch der Senior der RRG, Robin Schumann. Und das, obwohl er beim Rennen in Börger (Niedersachsen) in der Zielkurve die falsche Seite wählte, stark abbremsen musste und daher im Sprint nicht wie gewünscht beschleunigen konnte. Platz fünf bedeutete dennoch ein gutes Ergebnis.

Noch besser lief es für ihn in Hamm, wo er die Konkurrenz kontrollierte und schließlich auch gewann. Die Krönung waren die nordrhein-westfälischen Meisterschaften in Bad Holzhausen, die auf einem sehr anspruchsvollen Kurs ausgetragen wurden. Einer 1500 Meter langen Steigung inklusive einer steilen Rampe folgte eine Abfahrt mit einer S-Kurven-Kombination und eine etwa einen Kilometer lange Einfahrt in die Zielgerade.

Blieben Romuals Wilczynski und Schumann in den letzten zwei Runden noch zusammen, versuchte Wilczynski am Berg verschiedene Male anzugreifen. Allerdings konnte Schumann kontern und holte sich in einem langgezogenen Sprint den Landestitel.

(sd)
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