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SG Kessel-Ho.-Ha. enttäuscht gegen Veert II

Lokalsport: SG Kessel-Ho.-Ha. enttäuscht gegen Veert II
Sascha Horsmann, Trainer des SV Grieth, war nach dem 7:2 seiner Truppe in Herongen hochzufrieden. FOTO: G. Evers
Sv. Fußball-Kreisliga B, Gruppe 2: SV Asperden holt wichtigen Dreier in Winnekendonk. Dreimal gelb-rot in Weeze. Von Peter Nienhuys

Veert II - SG Kessel-Ho.-Ha. 2:2 (1:1). "Mit dieser Einstellung und Körpersprache kann man selbst gegen Aufsteiger nicht gewinnen. Der Punkt für Veert war hochverdient, denn sie haben alles rausgehauen. Über dieses Spiel wird noch zu reden sein", war SG-Trainer Raphael Erps nach dem Match stinksauer und droht seinem Team Ungemach an. Die Hausherren gingen bereits in Minute eins durch Benjamin Neumayr in Front. Peter Bodden (10.), Torschütze vom Dienst, gelang schnell der Ausgleich. Nach dem Führungstreffer von Martin Peeters (55.) dachte die SG es sei gelaufen, aber die Veerter steckten nicht auf, und Süleyman Biter (71.) sorgte mit seinem verwandelten Foulelfmeter für den gerechten Endstand.

Viktoria Winnekendonk II -SV Asperden 1:2 (0:0). Nach der Pleite unter der Woche gegen Veert II holte der SVA mit dem letzten Aufgebot den Sieg in Winnekendonk, die mit vier Akteuren aus der spielfreien 1. Mannschaft antraten. Die Hausherren waren von Anfang spielbestimmend und spielten sich auch einige Chancen heraus. Manfred Stammen (79. netzte zur Führung ein, die fast postwendend per berechtigtem Foulelfemeter von André Simons (81.) egalisiert wurde. Die Viktoria wollte mehr und lief dann in einen Konter, der von Claus-Peter Härter (90.) vollendet wurde. "Wir haben gefightet bis zur letzten Minute. Hut ab vor dieser Leistung. Bei uns spielt Theo Joosten, der 54 Jahre alt ist, mit seinem Sohn Maik zusammen, was auch nicht alle Tage vorkommt", sagte der zufriedene SVA-Trainer Peter Fehlemann, der als Auswechselspieler zur Verfügung stand.

Germania Wemb - BV DJK Kellen II 2:1 (1:0). Die Gäste beendeten diese Begegnung nur mit 10 Akteuren, da Dawid Wienke in Minute 72 berechtigt wegen Foulspiels die rote Karte erhielt. Wie schon in der vorigen Woche mussten die Kellener einen Platzverweis kassieren. Bis zu diesem Zeitpunkt stand das Endergebnis schon fest. Im esten Abschnitt spielten die Germanen mit Windunterstützung auf das Kellener Tor, die sich ihrerseits keine nennenswerten Tormöglichkeiten herausspielten. Armen Mamojan (22.) erzielte die Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel hatten die Vereinigten nun Rückenwind und stellten ihr System auf drei Stürmer um, doch zunächst trafen die Wember zum 2:0. Pawel Belina hieß der Torschütze. Michal Kaczmarek (63.) verkürzte für die Gäste, aber zu mehr reichte es nicht mehr auch wegen der Unterzahl. Ein Treffer wurde wegen Abseitsstellung die Anerkennung versagt. "Wir hätten einen Zähler holen können", meinte Kellens Betreuer Martin Karzewski.

SV Herongen II - SV Grieth 2:7 (0:3). Wenig Federlesens machten die Schützlinge von SVG-Trainer Sascha Horsmann mit ihrem Gastgeber. Bereits zur Halbzeit zeigten die Schifferstädter, wer dieses Spiel gewinnen wird. Michael Schraven, Benedikt Eidens sowie Daniel Landman per Elfmeter stellten die Weichen auf Auswärtssieg. Nach Wiederanpfiff ließen es Christoph Schraven und René Ebben es im gegnerischen Gehäuse klingeln. Heronges Trainer Peter Orlowski (80.,84.) zeigte seinen Schützlingen wie man Tore schießt. Aber David Kürkciyan und erneut Ebben stellten das Endresultat her. "Wir haben ein gutes, ordentliches Spiel abgeliefert. Wir haben spielerisch überzeugt, aber wir hätten zweistellig gewinnen müssen, und die Gegentore waren unnötig", erläuterte Horsmann.

TSV Weeze II - Fortuna Keppeln 2:0 (1:0). "Wir haben kompakt gestanden, wenige Torchancen für Weeze nur zugelassen, obwohl sie besser waren und mehr Spielanteile besaßen. Da war für uns mehr drin", war Fortunas Trainer Paul Dickerboom trotz der Niederlage mit seiner Truppe zufrieden. Zum psychologisch schlechten Zeitpunkt für die Gäste markierte André Tenbörg (44.) nach einem Abwehrfehler die Führung des TSV, die er per Foulelfmeter (65.) ausbaute. Der Schiedsrichter, der nicht souverän wirkte, schickte zwei Weezer (50.,85.) mit gelb-roter Karte vorzeitig zum Duschen. Auf Keppelner Seite erwischte es Moritz Mülder (80.). Justus Aymans setzte noch einen Strafstoß an die Latte des Weezer Gehäuses. "Wir müssen sehen, dass wir wieder in die Erfolgsspur zurückkommen", erklärte Dickerboom zum Schluss.

Quelle: RP
 
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