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Lokalsport
SG Kessel mit grundsolider Heimarbeit

Kleve. Fußball-Kreisliga A: Die Sportfreunde Broekhuysen können den Vorsprung auf den TSV Weeze halten. Verdient setzt sich die SG Kessel/Ho.-Ha. mit 3:1 gegen DJK Appeldorn durch. Von Klaus Schopmans und Roland Baumann

TSV Weeze - Sportfreunde Broekhuysen 1:1 (1:0). "Wir müssen eigentlich mit dem Punktgewinn zufrieden sein", befand Broekhuysens Trainer Sebastian Clarke nach dem Spiel in Weeze. Den besten Tag hatte sein Team in diesem Spitzenspiel nicht. Es lag wohl auch an einem Weezer Team, das mit großem Einsatzwillen und Laufbereitschaft zu Werke ging. Das Führungstor, das Max Bühren sieben Minuten vor der Pause erzielte, war dann auch verdient. Auch nach dem Wechsel hatten die Sportfreunde nur wenig Zugriff auf das Spiel. Der Ausgleich fiel dann auch eher aus dem Nichts. Mit einem Freistoßtor aus fast 30 Metern brachte Spielertrainer Clarke sein Team zumindest ergebnistechnisch wieder in die Spur.

Tore wollte aber nicht mehr fallen. Pech für Weeze, dass in einer Szene gleich zweimal die Querlatte den Führungstreffer verhinderte. Ganz aus dem Spiel waren die Gäste aber nicht, die ebenfalls mit einem Lattenschuss am Führungstor vorbeischrammten. "Mit dem Spiel meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Darauf lässt sich aufbauen. Leider sind wir nicht ganz belohnt worden",meinte TSV-Coach Zalewski.

Grün-Weiß Vernum - SV Straelen II 0:3 (0:2). Eigentlich hätte sich der SV Straelen II nicht beklagen dürfen, hätte er nach 20 Minuten mit zwei Toren hinten gelegen. Denn das war die "Prime-Time" im Vernumer Spiel mit der höchsten Chancenzahl, die aber mal wieder nicht genutzt wurden. Dann wurde es ein Lehrstück zum Thema Effektivität vor dem Tor, und das beherrscht der SV Straelen II besonders gut. Nach einer halben Stunde traf Rudolf Haksteter zum 1:0, nur sieben Minuten später erhöhte Christian Peters auf 2:0. Zwar hatten die Vernumer noch weitere Chancen, der dritte Gegentreffer durch Martin Sekela (57.) war aber die Vorentscheidung. Vernums Trainer, der mit dem Spiel seines Teams nicht unzufrieden war, gab sich als fairer Verlierer: "Wer die Tore nicht macht, steht mit leeren Händen da", sagte Sascha Heigl. Der SVS II ist nun wieder näher an den zweiten Aufstiegsplatz herangepirscht. "Wer auswärts dre Tore macht, hat den Sieg wohl verdient", so SVS-Coach Thönes.

Viktoria Winnekendonk - DJK Twisteden 0:1 (0:1). Ein knapper Derbysieg und ein Remis im Verfolgerduell zwischen Weeze und Broekhuysen: Für Spitzenreiter Twistenden hätte der Spieltag nicht besser laufen können. Den einzigen Treffer erzielte Jan van de Meer bereits in der 23. Minute, der aufgrund einer stärkeren ersten Hälfte für die Gäste auch verdient war. Etwas Glück hatten die Gäste bei einem Pfostenschuss der Viktoria. "Der Sieg war verdient", so DJK-Coach Andreas Holla. Wido-Trainer Sven Kleuskens meinte hingegen: "Mit etwas Glück hätte es für einen Punkt gereicht."

Union Wetten - SV Bedburg-Hau 6:1 (4:0). Eine halbe Stunde war in Wetten gespielt, da holte die Union zum "Knock-out" aus. Innerhalb von drei Minuten sorgten Simon (2) und Christian Tombergs für eine 3:0-Blitzführung, die Stefan Halmans in der 45. Minute auf 4:0 ausbaute. Obwohl Nick Helmus bereits zwei Minuten nach der Pause der einzige Gästetreffer gelang, erholte sich die SV Bedburg-Hau nicht mehr vom hohen Pausenrückstand. Vielmehr machten Bastian Ingenhaag (65.) und Timo Clasen (70.) das habe Dutzend noch voll. "Das war ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg. Wir haben auch spielerisch überzeugt", sagte Wettens Trainer Timo Pastoors.

Uedemer SV - Arminia Kapellen 1:0 (0:0). Als der Unparteiische nach 95 Minuten das Spiel beendete, freuten sich die Uedemer über drei ebenso wichtige wie glückliche Punkte. Nach ausgeglichenen ersten 45 Minuten lagen die Uedemer durch einen Treffer von Christopher Paeßens (14.) in Front. Nach dem Seitenwechsel spielte und stürmte nur noch eine Mannschaft - nämlich die Gäste.

"Jeder Angriff brachte Torgefahr", schilderte Uedems Obmann Pele van Aerssen den Sturmlauf der Arminen, der aber nicht von Erfolg gekrönt wurde, weil entweder das Ziel verfehlt wurde oder ein Uedemer Körperteil die Richtung des Balles veränderte oder der Turm in der Abwehrschlacht, Schlussmann Tobias Goch, mal wieder glänzend parierte. Die Arminen hatten einen Tag erwischt, an dem sie wohl noch Stunden ohne Torerfolg hätten weiterspielen können.

BV Sturm Wissel - Rheinwacht Erfgen 3:1 (1:1). Der BV Sturm Wissel sorgt für Spannung im Abstiegskampf. Durch den Erfolg über die Rheinwacht hat das Team den Abstand zum rettenden Ufer auf vier Zähler verkürzt und andererseits Erfgen in den Abstiegssog hineingezogen. Erfgen liegt nur noch zwei Punkte über dem Relegationsplatz. In Wissel waren zunächst die Gäste bissiger und führten somit verdient durch Henrik Schümmer (35.). Ziemlich glücklich war dann der Ausgleich für die Heimelf kurz vor der Pause durch Eric Bömer. "Erschreckend leblos", so Erfgens Spielertrainer Alex Nienhuys, zeigten sich die Gäste nach dem Wechsel. Wissel dominierte und machte die Tore. Ruben Thul (51.) und Maximilian Janssen (66.) trafen zum völlig verdienten Erfolg.

SG Kessel/Ho.-Ha. - DJK Appeldorn 3:2 (1:0). "Zu Recht", so Appeldorns Spielertrainer Jens Hoffmann, behielt der Neuling die Oberhand über die stark ersatzgeschwächten Grün-Weißen. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und zogen durch ein Traumtor mit der Hacke von Henning Kuypers in Front (13.). Hoffmann rüttelte seine Jungs in der Pause wach, und sieben Minuten später war das Spiel durch einen Doppelschlag von Nils Giltjes (50.) und Hoffmann (52.) gedreht. Bei Appeldorn schwanden die Kräfte und die Heimelf bewies Moral. Peter Bodden brachte die SG mit zwei Toren (61., 82.) auf die Siegerstraße. Und wenn Jonas Heißing im DJK-Kasten nicht einen Sahnetag erwischt hätte, wäre der Erfolg sogar noch deutlicher ausgefallen.

Concordia Goch - SV Rindern 3:2 (2:1). Nach umkämpften 90 Minuten hatten die effektiveren Gocher die Nase vorn. Obwohl Rindern gut startete und sich Vorteile erspielte, zogen die Gastgeber durch Kevin Düffels in Front. Rindern egalisierte danach wieder durch einen Elfmeter von Bahri Kera (21.). Doch nur drei Minuten später gelang Rene Schneider die erneute Gocher Führung, die Stefan Küppers in der 74. Minute in einem teilweise hitzigen Spiel trotz Rinderner spielerischer Überlegenheit sogar noch ausbaute. Symptomatisch für das nicht sonderlich druckvolle Spiel der Gäste, dass auch der zweite Treffer aus einem Elfmeter, den erneut Kera verwandelte, resultierte (81.).

Quelle: RP
 
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