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Tischtennis
Sieg kostet Verwaayen zehn Jahre seines Lebens

Kleve. In der Tischtennis-Bezirksklasse der Herren nahm nach der Pause über die Weihnachts- und Neujahrstage die Saison ihren Spielbetrieb wieder auf. Von Sabrina Peters

TTC Kellen - TTVg. WRW Kleve III 1:9. Tabellenführer WRW Kleve war als haushoher Favorit in die Partie gegangen und wurde dieser Rolle auch mehr als gerecht. Lediglich eine Partie, die Paul Kortenhorn für den Gastgeber mit 3:1 gewann, gaben die Klever ab. "Die Partie lief wie das Hinspiel. Das war schon alles recht deutlich", sagt WRW-Akteur Marius Küper. Die Kellener versuchten zwar mitzuhalten, so verloren Klaus Verburg und Mario Brekow etwa mit 2:3 nur sehr knapp ihre Spiele, ohne WRW aber wirklich gefährlich zu werden. "Das war auch so verdient. Die Messe war in den Einzelspielen schon früh gelesen", berichtete der Kellener Klaus Verburg. Schmerzhaft wurde für Kellen die Niederlage allerdings aus einem anderen Grund. Die Nummer eins Andreas Thielen zog sich gleich im ersten Doppel einen Muskelfaserriss zu und musste daher seine Einzelspiele kampflos abgeben. Verburg blickte trotzdem positiv in die Zukunft: "Im nächsten Spiel bei SuS Isselburg haben wir wieder bessere Aussichten."

TTV Elten - BV DJK Kellen II 7:9. "Ich bin zehn Jahre älter geworden", resümierte Ludger Verwaayen vom BV DJK Kellen angesichts des zum Schluss sehr spannenden Spieles beim TTV Elten. Nachdem die Kellener, die einen berufsbedingten Ausfall von Christian van Bebber kompensieren mussten, bereits zwischenzeitlich mit 6:2 und vor dem letzten Einzel mit 8:6 führten, kam Elten in diesem Match noch auf 7:8 heran. Im entscheidenden Doppel hatten die Kellens Reserve jedoch mit 3:2 ganz knapp das bessere Ende auf ihrer Seite. "Das war schon sehr spannend. Als wir dachten, wir hätten schon klar gewonnen, kippte das Spiel wieder, und wir vergaben zwei Matchbälle", berichtet Verwaayen. Trotzdem sei die Leistung des Teams wie auch der Ausgang insgesamt in Ordnung gewesen.

TTV Goch - TTC Arminia Kapellen 9:1. Einen wichtigen und deutlichen Erfolg holte der TTV Goch gegen den TTC Arminia Kapellen, der auf dem Papier deutlicher aussieht als er tatsächlich zunächst war. Nach den drei Doppelspielen hatte es nach knappen Matches nämlich nur 2:1 für den TTV Goch gestanden. Die anschließenden Einzel gingen jedoch alle an die Weberstadt. "Gerade am Anfang waren es jedoch sehr enge Spiele. Später war aber wieder etwas mehr die Luft raus", stellte TTV-Mannschaftsführer Peter Niemann fest. Die letzten Einzel in dieser Begegnung gewannen die Gocher dann so souverän, dass sie schnell als deutlicher 9:1-Sieger feststanden.

Quelle: RP
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