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Reitsport
Silber und Bronze bei Meisterschaften

Kleve. In Rheurdt wurde spannender Fahrsport gezeigt. Frederike Markett gewinnt Kreismeisterschaft der Pony-Einspänner. Von Stephan Derks

Gratulation nicht nur an den ausrichtenden RFV Rheurdt, sondern auch an die Gespannfahrer, die am Wochenende im Rahmen der Rheinischen- und Kreismeisterschaften einmal mehr Werbung für den Fahrsport gemacht haben. Denn das, was die "Künstler an den Fahrleinen" über drei Tage auf und rund um das Geländes des gastgebenden RFV Rheurdt an der Kirchstraße zeigten, war aller Ehren wert. Zu Recht fuhren sie am Ende der Veranstaltung voller Stolz auf den Hauptplatz, um Schärpen und Medaillen entgegenzunehmen. Große Freude hier bei Tobias Müskens (Asperden-Kessel), der bei den Pony Zweispännern mit Max und Mori auf den Silbermedaillenrang der Rheinischen fuhr. Gratulation aber auch an Thomas Roes ( Emmerich, Don, Valentino), der sich hinter Müskens auf den Bronzerang platzieren konnte. Gleichfalls Grund zur Freude hatten zudem Frederike Markett (Haldern), die bei den Pony-Einspännern die Goldmedaille in der Wertung um die Kreismeisterschaft gewinnen konnte. Die Silbermedaille ging hier an ihre Vereinskollegin Kertin Nickel (Neo) und Bronze an Lokalmatadorin Rebecca Roos, die Romantic LilLy angespannt hatte. "Wir haben mit über 100 Gespannen und zwei verschiedenen Meisterschaften über drei Tage ein echtes Mammutprogramm abgerissen", zieht Andrea Greis vom ausrichtenden Verein ein durchweg positives Fazit hinter die Veranstaltung, die mit den A-Dressuren begann. "Die Plätze waren in optimalem Zustand, sodass trotz immer wiederkehrenden Regenschauern die Bedingungen sehr gut waren. Auch der Kegelfahrplatz hat sich als absolut wettertauglich herausgestellt, da man ihm am dritten Wettkampftag kaum ansah, welch Wetterkapriolen er zu verkraften hatte", so Greis weiter. Dabei mussten einige der schweren Transporter und Anhänger vor Turnierbeginn bereits an ihren Standort, der von der Familie Bürgers zur Verfügung gestellten Wiese, auf der das Fahrerlager eingerichtet worden war, gezogen werden.

"Der zweite Turniertag begann mit den mittelschweren Prüfungen. Und was soll ich sagen, die Regenschleusen waren leider geöffnet, so dass der Boden auf dem Dressurfahrplatz irgendwann auch nicht mehr hielt. Die Hufschläge waren recht tief, so dass die Pferde und Ponys schon zu kämpfen hatten. Aber Fahrer und Fahrpferde sind allwettererprobt", schildert die Pressewartin das Geschehen auf dem Viereck, auf dem kurzerhand das Fahrjackett gegen den Regenmantel und Regenhut getauscht wurde. Szenenwechsel, hin zum Kegelparcours. Hier lief es, was den Boden anbelangte, besser. Daher hielt Parcourschef Helmut Mönnig einige Finessen für die Fahrer bereit, so dass am Ende auch hin und wieder ein Kegel zu Boden fiel.

Tag drei, die Fahrt ins nahezu trockene Gelände, im dem fünf feste Hindernisse auf die Gespanne warteten. Auf dem Weg ins Ziel, der legendäre Wassergraben, in dessen Richtung die Gespanne durch ein wahres Zuschauermeer fuhren. Noch einmal demonstrierten sie Kondition, Kraft und Schnelligkeit.

Sämtliche Ergebnisse: www.rufv-rheurdt.de.

Quelle: RP
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