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Tischtennis
Spannendes Duell mit Höhen und Tiefen

Kleve. Tischtennis-Regionalliga Damen: TTVg. WRW Kleve II - Spielvereinigung Auedamm Kassel 7:7 / Jetzt drei Wochen Pause Von Liza-Marie Siegmund

Drei hessische Mannschaften in der Westgruppe der Damen-Regionalliga darf man getrost zu ambitionierteren Teams in der Liga zählen. Dazu zählen die Grün-Weißen aus Staffel, die in Limburg zuhause sind, Borussia Münster, südlich von Frankfurt, und eben die Spielvereinigung aus Kassel. Gegen die beiden erstgenannten Teams hatte die TTVg. WRW Kleve zum Start in die Rückserie zweifach punkten können, am vergangenen Wochenende kam nun der Tabellenführer aus Kassel an den Niederrhein. Und erneut verkauften sich die Regionalliga-Damen vom Klever Mittelweg prächtig. In einem Spiel mit Höhen und Tiefen, in dem die TTVg. Kleve am Ende sogar hätte gewinnen können, trennten sich beide Mannschaften 7:7-Unentschieden.

Zu Beginn gerieten die Kleverinnen mit 0:2 in Rückstand. Die in den letzten Wochen so erfolgreichen Doppelkombinationen Ildiko Imamura/Maria Beltermann sowie Verena Bauer/Pia Dorißen kamen gegen Auedamm nicht zum Erfolg. Knapp im Entscheidungssatz mussten Imamura/Beltermann der Paarung Sarah Grede/Tabea Heidelbach den Vortritt lassen, während sich Bauer/Dorißen in vier Sätzen gegen Diana Tschunichin/Katja Heidelbach geschlagen geben mussten. Die folgenden Einzel brachten erstmalig den Ausgleich. Imamura schlug Tschunichin in vier Sätzen, und Bauer gab bei ihrem Erfolg über Gäste-Spitze Grede ebenso keinen Satz ab wie Beltermann bei ihrem Erfolg über Katja Heidelbach. So blieb aus Klever Sicht allein Dorißen im ersten Einzeldurchgang ohne Sieg. Sie scheiterte an Tabea Heidelbach.

Die Spielstandsanzeige zeigte ein 3:3, bevor die WRW-Führung verzeichnet werden konnte. Zunächst gab es noch eine Punkteteilung im oberen Paarkreuz, weil Imamura ihr Duell gegen Grede gewann, wohingegen Bauer ihrer Kasseler Kontrahentin Tschunichin keinen Satz abnehmen konnte. Stark präsentierten sich dann Dorißen und Beltermann, die im unteren Paarkreuz gegen Katja und Tabea Heidelbach zwei Siege zur Klever 6:4-Führung ergatterten. In diesem Moment schien der Sieg für die Rot-Weißen sogar greifbar zu sein, denn Imamura erspielte gleich im Anschluss einen weiteren Punkt über Katja Heidelbach und korrigierte damit die Niederlage von Dorißen gegen Gästespitze Grede zum 7:5.

Unter Zugzwang stand dann Bauer. Als Nummer zwei ging die Kleverin gegen Tabea Heidelbach als Favoritin in die Begegnung - doch wurde sie ihrer Rolle nicht gerecht. In zwei Sätzen unterlag die TTVg.-Spielerin in ihrem Duell ebenso wie im Anschluss daran Beltermann gegen Tschunichin, so dass sich beide Teams am Ende mit einer Punkteteilung begnügen mussten. "Hätte uns jemand das Ergebnis vor der Partie gesagt, wären wir zufrieden gewesen. Darum sollten wir es auch jetzt sein", befand Beltermann diplomatisch.

Nun haben die Klever Regionalliga-Spielerinnen - mit Ausnahme von Pia Dorißen, die am kommenden Wochenende in der Zweitliga-Mannschaft ihres Vereins aushilft - erst einmal drei Wochen spielfrei, ehe es am Samstag, 27. Februar, gegen die DJK Sportfreunde Rheydt an die Tische geht. Gegen den Abstiegskandidaten ist ein Sieg Pflicht für die TTVg. Kleve.

Quelle: RP
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