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Lokalsport
Spitzenduell der B2-Liga steigt in Wemb

Kleve. Fußball-Kreisliga B 2: Nicht nur an der Tabellenspitze warten interessante Begegnungen auf die Anhänger, auch am Tabellenende wird es heiß hergehen. Keppeln und Hö.-Nie. III wollen erste Punkte. Von Peter Nienhuys

In der Gruppe zwei der zweithöchsten Kreisliga führen drei Mannschaften mit der Maximalausbeute von neun Punkten die Tabelle an: SuS Kalkar, SC Auwel-Holt und Germania Wemb. Wenigstens eines der drei Teams wird seinen Reinlichkeitsstatus am Wochenende einbüßen. Wenn's unglücklich läuft, sogar alle drei.

Germania Wemb - SuS Kalkar (So., 15 Uhr). Das Spitzenspiel des vierten Spieltags wird in Wemb angepfiffen. Nur das Torverhältnis trennt die beiden Mannschaften. Tabellenführer Kalkar hatte es bisher mit Zweit- und Drittvertretungen zu tun, die mehr oder weniger deutlich in die Schranken verwiesen wurden. Am Sonntag treffen die Grün-Weißen auf einen Mitkonkurrenten um den Meistertitel, der sie sicher mehr fordern wird. "Wemb wird definitiv um den Titel mitkämpfen. Die Mannschaft ist gut besetzt, daher könnte ich mit einem Remis leben. Zumal wir verletzte oder sich im Urlaub befindende Akteure ersetzen müssen. Zurzeit muss ich jede Woche die Mannschaft umbauen", beschreibt SuS-Coach Klaus Veenker die Situation seines Kaders.

TSV Weeze II - SG Kessel/Ho.-Ha. (Sa., 15 Uhr). Die Spielgemeinschaft liegt in Lauerstellung hinter den drei führenden Mannschaften und spielt nun in Weeze gegen die dortige Zweitvertretung. Zu wünschen wäre es, dass die Offensive der SG wieder genügend Schießpulver im Köcher hat, um die zum Dreier nötigen Treffer zu erzielen. "Die Weezer stehen hinten stabil und machen die Räume im Mittelfeld zu. Außerdem sind sie im Angriff schnell unterwegs. Von daher erwarte ich ein enges Match", erklärt SG-Coach Raphael Erps.

SV Hö.-Nie. III - SV Herongen II (Sa., 17 Uhr). Neuling Hö.-Nie. III hat einen klassischen Fehlstart in die Saison hingelegt: drei Spiele, drei Niederlagen, 13 Gegentore. "Wir sind noch nicht so richtig in der B-Liga angekommen", gesteht Trainer Thomas van Wickeren. "Die Umstellung war doch zu groß. Dazu kommt, dass uns wichtige Spieler wegen Verletzung oder Urlaub fehlen. Vielleicht läuft es mal besser, wenn wir in Führung gehen würden." Van Wickeren hofft darauf, dass seinen Spielern gegen eine kompakt stehende Heronger Mannschaft ein erstes Erfolgserlebnis gelingt.

Union Kervenheim - SV Grieth (So., 15 Uhr). Am Sonntag bestreitet der SV Grieth seine dritte Auswärtspartie in Folge. Die beiden ersten Begegnungen in der Fremde konnte der SVG siegreich gestalten. "Wir haben keine Personalprobleme und schauen zurzeit nur von Spiel zu Spiel", sagt SVG-Trainer Guido Rosmüller und verbreitet vor dem Match in Kervenheim Zuversicht. Die Platzherren wollen in dieser Saison wieder oben mitmischen, aber der Start verlief bislang mit drei Punkten recht holprig. In der vergangenen Spielzeit unterlag Kervenheim in heimischer Umgebung den Griethern mit 1:5.

Fortuna Keppeln - BV DJK Kellen (So., 15 Uhr). Zwei Verlierer des letzten Spieltages stehen sich in Keppeln gegenüber. Die Fortunen sind noch punktlos und ließen bisher viele gute Einschussmöglichkeiten ungenutzt liegen. Diese mangelnde Chancenverwertung könnte sich gegen Kellen erneut rächen, denn der Gast will sich nach der überraschenden Heimniederlage gegen Labbeck rehabilitieren. "Wir stecken den Kopf nicht in den Sand. Wir haben bisher trotz der Niederlagen gut gespielt, müssen jetzt nur noch unsere Torchancen konzentrierter nutzen", erklärt Fortunen-Coach Guido Sonntag.

Concordia Goch II - SV Asperden (So., 15 Uhr). "Ich kann keinen Favoriten ausmachen. Beide Teams sind in etwa gleich stark", meint Concorden-Trainer Michael Schöndeling, dessen Mannschaft komplett antreten kann. SVA-Trainer Peter Fehlemann hofft, dass seine Truppe den tödlichen Verkehrsunfall ihres Altherren-Obmanns gut wegstecken kann. "Wir müssen versuchen, zur Normalität zurück zu finden. Mit einem Zähler wäre ich an der Vulkeskuhle schon zufrieden", sagt Fehlemann, der auf zwei wichtige Spieler verzichten muss.

DJK Labbeck-Uedemerbruch - Viktoria Goch II (So., 15 Uhr). Die Hausherren haben sich nach dem überraschenden Sieg in Kellen etwas von der Abstiegszone abgesetzt. "Obwohl wir in Kellen eine Mannschaft auf dem Platz hatten, die aus der Not geboren wurde, sind wir insgesamt stabiler als noch in der vergangenen Saison", freut sich DJK-Coach Torben Sowinski, der gegen Viktorias Zweite wieder aus dem Vollen schöpfen kann. Viktorias Zweite hat erst einen Zähler errungen und stellt mit elf Gegentoren die drittschlechteste Abwehr der Liga. Somit steht die Elf von Trainer Kato Sürün in Labbeck unter Zugzwang, wenn sie nicht noch weiter in der Tabelle abrutschen will.

Quelle: RP
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